Anlässe 2014

Waldweihnacht

Chlausjass

Am 28. November 2014 trafen sich unter der bewährten, jahrelangen Leitung von Philipp Bucher 20 Jasserinnen und Jasser zum traditionellen Chlausjass im Café M im Alterszentrum Marienheim. Die Teilnehmerzahl war somit gleich wie in den letzten beiden Jahren. Eigentlich schade, dass nicht mehr Turnerinnen und Turner sowie Angehörige den Weg zu diesem tollen und bestens organisierten Anlass finden. Philipp Bucher, an den an dieser Stelle ein grosses „Dankeschön“ im Namen aller Teilnehmer für die wie immer tadellose und professionelle Organisation geht, konnte sich dieses Jahr ganz auf die Jass-Leitung und das Zusammenzählen konzentrieren und „durfte“ nicht mitjassen.

Die weiteste Anreise hatte diesmal nicht der mehrfache Jass-Meister Hans Knupp aus Herisau, sondern der Schreibende, von der andern Seite der Churfirsten, aus dem schönen Flumserberg. Dessen Teilnahme war eher ein Zufall, wurde er doch erst ein paar Tage vor dem Anlass vom ehemaligen Präsidenten Pius Flury zur Teilnahme aufgemuntert. Und da er, infolge Jagd am Samstag, an diesem Tag in der Gegend war, war eine Teilnahme selbstverständlich. Und, dass Jass-Meister öfters aus der Ferne anreisen, sollte sich im Laufe des Abends zeigen.

 

Pünktlich um 20.00 Uhr wurde zur ersten ausgelosten Runde gestartet. Wie der Jass- Leiter später erwähnte, wurde sehr gut und sehr ausgeglichen gejasst. Und wie schon oft, hat nicht derjenige gewonnen, welcher die höchste Punktzahl in einer Runde jasste. Nach 3 Runden lagen zwei Jasser punktgleich an der Spitze, wovon einer der mehrmalige und letztjährige Sieger René Frankiny war. Würde er wohl seinen Titel verteidigen können? Zum Teil wurde in unterschiedlichem Tempo gejasst, was ab und zu, zu Wartezeiten führte. Aber diese wurden zu angeregten Diskussionen über den Ablauf, Mutmassungen über den Ausgang oder das Kartenglück und Jass-Techniken genutzt.

Um ca. 23.00 Uhr und nach vier mehr oder weniger erfolgreichen Runden war die Meisterschaft abgeschlossen. Während dem Auszählen und Erstellen der Rangliste wurde munter weiter der Partnerschieber gejasst. Gespannt wartete nun jedermann auf die Rangverkündigung.

 

Bald war es soweit und Philipp verkündete die Ergebnisse. Wie immer wurde zuerst der grosse Bänz für den Teilnehmer mit der kleinsten Punktezahl vergeben. In diesem Jahr gehörte der Ehrenbänz Jörg Müller. Jörg hatte allerdings auch sehr viel Pech bei den Auslosungen, musste er doch gleich dreimal gegen den späteren Sieger spielen. Danach erfolgte das Verlesen der Ränge von hinten und wurde immer spannender. Zum Schluss wurde das Geheimnis gelüftet und der Schreibende durfte den Wanderpreis und eine schöne Seite geräucherten Speck in Empfang nehmen. Wobei es sich, wie oben erwähnt, zeigte, dass Jass-Meister häufig von weit her anreisen müssen oder dürfen. Zu erwähnen wäre noch, dass in den ersten fünf Rängen ganze drei Personen aus der gleichen Familie stammten. Das diese jedoch zuvor eine Woche im Trainingslager waren, ist nur ein Gerücht und konnte nicht nachgewiesen werden.

Es war ein wirklich gelungener Anlass und ich werde nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein und versuchen, diesen Titel zu verteidigen. Gerne hoffe ich, dann wieder einmal mehr Teilnehmer zu treffen! Ich wette aber, dass leider keine 30 kommen werden, wer hält dagegen?

Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich an dieser Stelle auch beim Team vom Café M für den vorzüglichen und freundlichen Service bedanken.

 

Paul Hodel

 

 

Rangliste

1. Hodel Paul 4138

2. Luginbühl Reto 4038

3. Reinhard Kurt 4032

4. Hodel Markus 4000

5. Hodel Catherine 3933

6. Bitterli Roland 3903

7. Husi Nicolas 3894

8. Frankiny René 3880

9. Riggenbach Sebi 3842

10. Aebi Ueli 3828

11. Büchler Toni 3721

12. Anderegg Philipp 3703

13. Flury Pius 3619

14. Frey Daniele 3616

15. Flury Daniel 3585

16. Knupp Hans 3572

17. Von Wartburg Hans Peter 3561

18. Frey Karl 3512

19. Frankiny Ruth 3504

20. Müller Jörg 3478

UNIHOCKEY-CHLAUSENTURNIER vom 21. /22. November 2014

In spannenden Spielen um die begehrten Grittibänze gespielt

 

Am Wochenende vom 21. und 22. November 2014 fand bereits die 25. Austragung des traditionellen UNIHOCKEY-CHLAUSENTURNIER in Wangen bei Olten statt.

 

Die 25. Durchführung des beliebten Wangner Unihockey-Schülerturniers war wiederum ein Erfolg. 166 Wangner Schulkinder in 30 Mannschaften spielten in spannenden Wettkämpfen um die grössten Grittibänzen. Das Turnier der Oberstufe fand am Freitagabend ab 19 Uhr statt. Die Primarschüler spielten am Samstag ab 08:30 Uhr morgens bis zur Rangverkündigung um vier Uhr nachmittags.

Am Freitagabend spielten die Spieler/innen der Oberstufe. Bei der Kategorie G der Knaben 7. bis 9. Klasse gewann die Mannschaft „Wüthrichs“ der 3. Sek vor dem Team „Hoi“ der 3. Sek. Bei der Mixedkategorie H der 7. – 9. Klasse gewann das Team „Anonym“ der 2. Sek vor dem Team „5 Seconds“ der 1./ 2. Sek.

Am Samstagmorgen kämpften die Schüler/innen der vierten bis sechsten Primarklassen bis zum Mittag um die begehrten Grittibänzen. Nach der Mittagspause starteten mit der ersten bis dritten Primarklasse die jüngsten Schüler/innen ins Turnier. Die Siegermannschaften der insgesamt sechs Kategorien vom Samstag waren: „Ninja-Turtles“ (1a), „Superunihockeyspieler“ (2b), „4a Smiley“ (4a), „Jack Daniel‘s“ (6a) und „What’s going on here?!“ (6b+KKL).

 

Erfreulicherweise durften wir den ganzen Tag hindurch viele Zuschauer und Betreuern begrüssen. Sowie interessante Teams mit kreativen Dresses sehen, die durch ihre Eltern gekonnt gecoacht wurden.

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Helfern vom STV Wangen in der Festwirtschaft und der Turnierleitung, sowie den Schiedsrichtern.

Die Begeisterung und der Einsatz der Kinder, deren Betreuern und allen Helfern sind gute Gründe das Unihockey-Chlausenturnier auch im nächsten Jahr zu gleichen Zeit wieder auszutragen.

 

Marco Arlati

Rangliste
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Turnstunde vom 07.11.2014

Einfach so…

 

Freitagabend. Feierabend. Endlich! Und nun das nächste Programm?

Das sahen kürzlich einige Turner so. Die Überzeugung, dass Fitness, Kameradschaft und Geselligkeit einen nicht kleinen Stellenwert einnehmen, hat sie veranlasst, die Turntasche zu packen und ins Alpschulhaus zu pilgern. Das Fitnesstraining findet wieder mal gemeinsam statt; das heisst, das Training der Aktivturner und der Männerriegeler wird diesmal zusammengelegt. So schwitzten und spielten wir gemeinsam. Teils sogar Väter und Söhne mit- und gegeneinander. Verlierer gab es keine. Nur Sieger. Die 18 Turner bereuten es nicht, bei diesem schönen Erlebnis dabei gewesen zu sein. Dies war die Meinung aller Teilnehmer beim Tschüss sagen. Dies geschah nach dem Duschen … oder etwas später nach dem Durst löschen und dem obligaten Jässli. Und alle freuen sich schon wieder auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten wie Chlausjass oder Waldweihnacht.

Einfach so ….

 

Toni Büchler

Regionales Unihockey Turnier

Unihockey Regional Turnier, 25.10.2014

 

Die Mission Titelverteidigung für das Unihockey Regionalturnier startete in diesem Jahr bereits am Dienstag vor dem Turnier, mit einem Testspiel gegen eine Auswahl aus ehemaligen Unihockey Spielern der Red Sharks. Auch wenn das Spiel knapp verloren ging, konnten wir von diesem Testspiel viel profitieren.

 

Doch nun zum Turniertag… Nachdem die alte Garde mit dem gelben Flitzer in Olten bei der Stadthalle angekommen war, wurde zuerst einmal nach dem besten Parkplatz Ausschau gehalten. Da dieser bereits besetzt war, wurde kurzum an bester Lage ein neues Parkfeld erstellt. Da dieses genügend Platz für den blauen Flitzer der jungen Garde hatte, wurde das Angebot gerne angenommen.

 

Nach einer solch professionellen Vorbereitung mit einem Testspiel steigt auch die Erwartungshaltung am Turnier. Dem waren wir uns als Titelverteidiger natürlich bewusst, doch der Start missglückte uns. Im ersten Spiel gegen Gunzgen wussten wir unsere spielerische Üeberlegenheit nicht in Tore umzusetzen und mussten nach einem Gegentor bereits die erste Niederlage einstecken. Im zweiten Spiel gegen Starrkirch-Wil, dem aktuellen Kantonalmeister und Dauerrivalen, wollten wir uns steigern und starteten entsprechend motiviert ins Spiel. Bereits nach 5 Sekunden führten wir mit 1:0. Das Spiel war sehr ausgeglichen, doch die Torchancen konnten beide Mannschaften nicht ausnutzen. Gegen die Schlussoffensive konnten wir uns vorerst erfolgreich wehren. Doch wenige Sekunden vor Schluss konnte der Ball nicht aus der Defensive gebracht werden und aus dem Gewühl vor unserem Torhüter heraus, stocherten die Starrkircher den Ball zum 1:1 Ausgleich ins Tor.

 

Der Start in dieses Turnier war uns also überhaupt nicht geglückt. Doch Kopf hängen lassen gehört nicht zu unserer Stärke. Nach kurzen taktischen Anweisungen unseres Torhüters starteten wir ins Spiel Nummer 3 gegen den STV Kienberg 2. Und endlich konnten wir unsere Torchancen auch in Tore umsetzen und gewannen das Spiel souverän mit 3:0. So konnten wir Selbstvertrauen tanken und waren langsam aber sicher im Turnier angekommen. Im nächsten Spiel wurde dann auch Kienberg 1 mit 3:1 bezwungen. Gleich anschliessend spielten wir gegen den bis dahin ungeschlagenen TV Dulliken. Dieses Spiel war sehr ausgeglichen. Doch konnten wir uns wiederum auf unseren guten Torhüter verlassen. Dank dem 2:1 Sieg waren wir definitiv angekommen und konnten uns auch wieder Hoffnungen auf den Turniersieg machen. Getragen von diesem Gedanken gewannen wir auch die beiden letzten Spiele gegen den STV Stüsslingen (2:1) und STV Wisen (2:0). Ob diese 5 Siege, 1 Unentschieden und die Niederlage zum Turniersieg reichten?

 

Nach einer kurzen Dusche in der völlig überfüllten Garderobe genossen wir zuerst einmal unser wohlverdientes Essen. Da in den Vorjahren jeweils am Ende des Turnieres das Essen ausgegangen war, liessen wir uns diesmal 8 Portionen reservieren. Dies zahlte sich aus, waren wir doch am Schluss die wohl einzigen, welche noch heissen Schinken geniessen konnten. Eine Portion konnte noch mit Kartoffelsalat serviert werden, die restlichen 7 mit Brot. Doch wer kriegt jetzt die Portion mit dem Kartoffelsalat? Ein gewisser Herr hatte sich da ein wenig vorgedrängt. Doch als Dank schreibt er jetzt auch den Bericht….

 

Während wir noch am Essen waren, startete bereits die Rangverkündigung. Und hat’s zum Turniersieg gereicht? JA, es hat. Der Titel konnte erfolgreich verteidigt werden. Knapp vor dem TV Dulliken und dem STV Starrkirch. Diesen Sieg liessen wir mit einem Siegestrunk in der Stadt ausklingen. Ein paar nimmermüde Partygänger liessen es sich nicht nehmen und feierten im Terminus Club weiter.

Atemlos durch die Nacht, klang es aus den Boxen; gnadenlos durch die Nacht feierten wir den Turniersieg. Bis um 04.00 Uhr morgens, oder war es erst 03.00 Uhr? Ganz einig waren wir uns nicht, denn die Zeitumstellung sorgte bei einigen von uns für ein wenig Verwirrung...

 

Nun gilt es, sich zu erholen und auf das Kantonalfinal am 21./22. März 2015 in Bellach vorzubereiten. Nach dem 3. Platz im Frühling dieses Jahres wollen wir auch den Kantonalmeistertitel wieder nach Wangen holen.

 

Thomas Rötheli

Turnfahrt Aktive

TurnFAHRT 2014

 

Im Sonnenschein zu Berge wir gehen, fallera! Turnfahrt bedeutet Spiel, Spass und Spannung in einem. Auch in diesem Jahr wurde das vollends erfüllt. Hier die Kurzfassung für die Daheimgebliebenen (selber schuld).

 

Dörfs no es bezeli meh ufe go?

 

Samstagmorgen, 6. September 2014. Neun Turner treffen sich voller Tatendrang am Bahnhof Wangen. Ziel ist, gemäss den Organisatoren Lugi und Frex, die Region Solothurn-Biel. Man macht sich mal auf mit dem Bummler zur Kantonshauptstadt. Die erste fünfundzwanzigminütige Wartezeit überbrückt der Tross mit einer Flasche Weisswein aus dem „Zaubersack“ von Mättu. Weiter geht’s nach Oberdorf und spätestens da ist allen klar, „es goht jetzt mol ufe“. Bereits nach fünf Minuten Wanderspass teilt sich das Feld in ein Gruppetto an der Spitze und ein kleineres Verfolgerfeld. Auf dem hinteren Weissenstein und nach einem Transport-Eklat – einige waren doch tatsächlich der Meinung, die Bezeichnung TurnFahrt berechtige zur Überbrückung einer Teilstrecke unter Zuhilfenahme eines Traktoren-Taxis – gibt es die erste Erfrischung. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als man um 10.00 Uhr morgens mit Bierrunden begann, fiel die Getränkebestellung heuer etwas spezieller aus: Bier (ist klar) Mineral mit Schnitz, Ovo, Früchtetee, Eistee… Der Eine oder Andere schüttelte ungläubig den Denkapparat.

 

Nun gut. Das Tagesziel ist noch weit und so geht es weiter Richtung Westen. Die Hasenmatt wollte erklommen werden. Beim „Einstieg“ mit 15 Minuten angegeben, reichten die effektiven Laufzeiten von 8 bis knapp über 15 Minuten. Es folgte das Gipfelfoto, Wissenswertes – die Hasenmatt ist der höchste Punkt im Kanton (danke Mättu) – und das Einrichten fürs Mittagessen. Einmal mehr sorgte Philipp hierbei für anmutiges Staunen. Eine Bratwurstgrosse Karotte, ein paar (nicht zwei) Cervelats und eine gefühlt genmutierte (100% Bio) Gurke gehörten zu seinem Diätplan.

 

Nach dem Gaumenschmaus und einem kurzen Nickerchen folgt die erste Teilstrecke „hogerab“ und dann gleich wieder „hogeruf“. Das „hogeruf“ war auch so ein verflixtes Diskussionsthema. Lugi musste doch mehrmals zugeben, dass er die bevorstehenden Steigungen schlicht nicht mehr im Kopf hatte. Insbesondere Frex wusste sich aber zu helfen und zog dank „Nachbrenner“ und motivierender Teenager-Musik davon. Dass alle nachfolgenden Wandersleut seinen Nachbrenneffekt in der Nase hatten, war ihm scheinbar egal.

 

Dörfs no es bezeli meh si?

 

Nach total 1163 Höhenmetern und somit rund 25 Leistungskilometern war das Tagesziel unterer Grenchenberg erreicht. Leicht zu erkennen an den allseits bekannten Hot Pots aus dem Vorjahr und dem per Bus angereisten, bereits beim Bier sitzenden Kusi. Es begann also der gemütliche Teil des Tages mit Einpuffen, PD/ID, Diskussionen über Gott und die nervigen Mitmenschen und dem Nachtessen. Dass es bei den meisten die Spezialität des Hauses – Black Angus Entrecote – werden würde, war eigentlich keine grosse Überraschung. Als die werte Gastgeberin allerdings an den Tisch trat und sich mit der Aussage „Es tuet mer leid, aber mer chöi keini dünnere Stöckli schnide. Si 460 Gramm för alli in Ordnig?“ überraschte, war allen klar, was da auf uns zukommt. Natürlich konnte keiner zugeben, dass es vielleicht doch etwas zu viel Fleisch sein könnte. Doch raz-faz waren Vorspeise, Hauptgang und Dessert verschlungen. Es folgte der wohl, Zitat Schreiberling, „dümmste Jass“ der Welt, gemütliches Beisammensein und ein spätabendlicher Hot Pot Badespass.

 

Dörfs no es bezeli schnäller si?

 

Zwar hörte man keinen Hahn krähen, aber der Wandertrupp war pünktlich zum Frühstück aus den Federn. Die bevorstehende Trottinett-Abfahrt liess die Geschichten der verrückten Mountainkart-Rennen von 2013 wieder aufleben. Doch gestaltete sich die morgendliche Schussfahrt dank den grossen Ballonreifen und bei Tobi auch fehlender Luft, eher gemächlich. Was im Endeffekt wohl auch nicht das Dümmste war. Auf das Panorama-Gruppenfoto unserer neuen Lieblingsserviertochter sind wir ebenfalls gespannt… ob man Einzelportraits zusammenkleben muss? Oder ob immer nur Herr Luginbühl auf den Fotos zu sehen ist? Man weiss es nicht so genau.

 

Sei’s drum… Tag zwei gestaltet sich streckentechnisch etwas gemütlicher als der Vortag. Mehrheitlich abwärts führt die Strecke bis zum Tagesziel Biel. Genügend Zeit und Pfus also, um sich wieder über alles möglich unterhalten zu können. Das angeschlagene Tempo hingegen wurde dann doch immer ambitiöser. Spätestens in der engen Taubenlochschlucht mit knurrenden Mägen, wussten einige Sonntagswanderer nicht wie ihnen geschah als der Schnellzug aus Wangen vorbeizischte. Mit hungrigen Turnern ist auch nicht zu spassen.

 

Dörfs no es Bierli meh si?

 

In Biel angekommen begeben wir uns zur Lago Lodge am Hafen. Sozusagen gleich neben Mättus grosser Liebe, neben Möni und den Kids. Herrliche Burger, Fischknusperli, Wild und Bierchen landen auf unserem Tisch unter der Pergola. Perfekt organisiert kann man sagen. Und die kurze Führung von Seelandbräu Eigner Hansruedi Suter mit Bier à discrétion tut der munteren Stimmung keinen Abbruch. So werfen wir ein Auge auf seine Kessel und Tanks und kredenzen dazu ein leckeres Bierchen nach dem anderen. Nach der Führung schmeissen wir uns auf die Wiese neben der Lodge und nippen weiter an diesem Gebräu aus dem Vorderen Orient bis die SBB uns wieder zurück nach Wangen kutschiert.

 

Dörfs no es Danke si?

 

Die Turnfahrt 2014 ist um. Es bleiben die Erinnerungen an 50 Kilometer Wanderspass, gemütliche Stunden unter Turnern und ein grosses Dankeschön an die Organisatoren. Turnfahrt 2015… wir kommen.

 

Andreas Hug

Bundesfeier

Faustball Plauschturnier

Teilnahme am Faustball Plauschturnier der Gheid-Vaganten auf dem Sportplatz Chrüzmatt in Wangen bei Olten vom Samstag 5. Juli 2014

 

Bereits zum siebten Mal führten die Gheid-Vaganten das beliebte Faustball-Plauschturnier zu Beginn der Sommerferien durch. Für die Aktiven vom STV Wangen ist die Teilnahme mit mindestens einer Mannschaft Pflicht. Im Vorfeld musste Fabian Roppel verletzungsbedingt seinen Einsatz absagen. Glücklicherweise sprang kurzfristig unser Mitturner Lars Friedl in die Lücke, wodurch wir mit der minimalen Anzahl von fünf Spielern am Turnier starten konnten. Die Teilnehmer waren Pascal Frey, Reto Luginbühl, Lars Friedl, Dominik Flury und Armin Heimgartner. Wir waren in der Gruppe C eingeteilt. Auf unseren stärksten Gegner, die „Kaneuros“, trafen wir bereits zum Startspiel am Morgen. Der Boden war noch feucht, respektive gewisse Stellen waren nass, andere bereits trocken. Dadurch wurden wir oft überrascht, ob der angeschlagene Ball nach dem Aufprall am Boden entweder flach oder hoch aufsprang. Das Spiel wurde so beidseitig zu einem regelrechten Anschlagsspiel, da die meisten Punkte direkt mit dem ersten Ball erzielt wurden. Beide Mannschaften hatten gute Anschläger, so dass wir lange mithalten konnten, jedoch schlichen sich gegen Schluss ein paar Fehler ein, wodurch wir dieses Spiel verloren. Die beiden anderen Spiele der Qualifikationsrunde konnten wir für uns entscheiden, was zum zweiten Platz innerhalb der Gruppe reichte.

Neben den Spielen, respektive in den Spielpausen, hatte es uns die Tombola angetan. Ich glaube behaupten zu dürfen, dass wir verglichen mit den anderen Mannschaften am meisten Tombola-Gewinne nach Hause nehmen durften. Nicht, dass wir übermässig in das Loskörbchen gegriffen hätten, nein, wir hatten nur die richtigen herausgepickt. Vor allem der frühe Gewinn des Hauptpreises, „ein Velo“, hat uns noch weiter animiert, die Tombola zu unterstützen. Ein ebenfalls gewonnenes Puzzle konnte die lange Mittagspause ideal überbrücken. Das Mittagessen, „Ghackets und Hörnli“, war ein weiteres Mal „Top“. Eine sehr feine Sauce, grosse Portionen und ein speditiver unkomplizierter Service. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Küchencrew.

Die Finalspiele am Nachmittag gegen die jeweiligen zweitplatzierten der anderen Gruppen verliefen für uns wiederum gut. Leider verloren wir knapp das letzte Spiel des Tages gegen die „Old Scouts“, was uns schlussendlich den sechsten Gesamtrang einbrachte. Die nachfolgende Stimmung im kleinen Festzelt war gut. Bei der Rangverkündigung wurden nebst den Pokalen für die drei ersten, traditionell alle Mannschaften mit kleineren und grösseren Fleischpreisen belohnt. Die gewonnene Salami assen wir vor Ort zusammen mit den mitgebrachten Gürkli, Zwiebeli, Senf und Brot.

Herzlichen Dank an die Organisatoren, an die teilgenommenen Turner und wie immer an Petrus, welcher sich für die Sonnenstrahlen verantwortlich zeigte. Bis zum nächsten Jahr…

 

Armin Heimgartner

Turnfest Appenzell

Rangliste kant. Turnfest Appenzell
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Bericht Appenzeller Kantonalturnfest 2014

 

Am 28. Juni machten sich 13 motivierte Wangner Turner auf den Weg ins Appenzellerland. Der lange Weg wurde durch jassen und lachen sehr kurzweilig. Als wir auf dem Festgelände eintrafen, richteten wir zuerst unsere Zelte auf und machten es uns gemütlich. Nach der ersten Verschnaufpause erkundeten wir bei strahlendem Sonnenschein die diversen Sportanlagen und Partyzelte.

Anschliessend bereiteten wir uns auf den Wettkampf vor, indem wir uns gut aufwärmten. Der erste Wettkampfteil bestand für uns aus den Disziplinen Fachtest Allround und Weitsprung. Der Fachtest war mit der Note 8.15 gut, obwohl wir uns etwas mehr erhofft hätten. Beim Weitsprung war der Jüngste der Beste. Adrian Schöpfer erzielte mit 6.01 Meter die beste Note (9.62) für den STV Wangen des diesjährigen Turnfestes. Trotzdem erreichten wir „nur“ die Note 7.61.

Als 2. Wettkampfteil durften wir die Wurfkörper werfen. Dabei holten wir uns die mehr oder weniger gute Note 7.63. Viel mehr wäre aber wahrscheinlich nicht drin gelegen.

Der letzte Wettkampfteil bestand aus Kugelstossen und dem 800-Meterlauf, wobei wir beim Kugelstossen die für uns gute Note 7.88 erhielten. Der 800-Meterlauf war dann die Enttäuschung des Turnfestes. Mit der schwachen Note 6.36 mussten wir das Turnfest, trotz erbittertem Kampf um jede Sekunde, leider weniger gut beenden.

Mit der Gesamtnote von 22.68 beendeten wir das Turnfest lediglich auf dem 65. Rang. Aufgrund der sehr vielen verletzungsbedingten Ausfälle einiger der besten Turner, dürfen wir trotzdem sehr zufrieden sein.

Sichtlich erschöpft traten wir den Weg unter die Dusche und danach ins grosse Festzelt an. Auch uns war die Lust zum Feiern nicht vergangen.

Nach einer langen Nacht räumten wir in strömendem Regen die Zelte auf und deponierten sie beim Bahnhof. Die Organisatoren haben eine kleine Überraschung für uns geplant gehabt, die uns in die Appenzeller Schaukäserei führte. Wir durften unsere eigenen „Chääshörnli“ kochen, welche vorzüglich schmeckten. Nach einem spannenden Aufenthalt ging es wieder zurück zum Bahnhof, wo wir unsere Heimreise antraten. Glücklich, zufrieden und einige auch erschöpft, erreichten wir unser Zuhause.

Wir möchten uns bei allen anwesenden Turnern für den Einsatz und bei den Organisatoren für die hervorragende Arbeit bedanken. Wir möchten auch allen verletzten Turnern, welche nicht am Turnfest dabei sein konnten, gute Besserung wünschen. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder mit der bestmöglichen Aufstellung an den Start gehen können und ein super Wochenende miteinander verbringen dürfen, genauso wie dieses Jahr.

 

Adi und Lars

Skiweekend

Am Samstagmorgen um 7.30 Uhr trafen sich 10 Turner am Bahnhof Wangen. Das diesjährige Reiseziel des Skiweekends war die Klewenalp. Allerdings nahm es der Organisator mit der Uhrzeit nicht so genau und kam ca. 15 Minuten zu spät. Vor lauter Vorfreude fuhren wir ohne ihn los. Erst nach einigen Sekunden bemerkten wir, dass wir ihn vergessen hatten und ihn holen mussten. Nach einer amüsanten Fahrt kamen wir bei der Gondelbahn an. Wir bezogen unsere Zimmer und gingen gleich auf die Piste. Trotz mittelmässigen Wetterbedingungen konnten wir den Skitag unfallfrei geniessen. Nach dem kurzen Après-Ski durften wir ein leckeres Abendessen zu uns nehmen. Danach folgte die traditionelle Partynacht...

 

Am Sonntag liessen wir es langsam angehen. Nach genügend Schlaf und einem grossartigen Frühstück konnten wir uns bei prachtvollem Wetter an einigen Abfahrten erfreuen. Nach einem letzten Jass, bei dem es nicht allen rund lief, mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten. In Wangen angekommen, wurden wir bereits von unseren Eltern/Frauen erwartet.

 

Wir bedanken uns bei Reto Luginbühl, der alles super organisiert hat und bei Matthias Christ, der uns sicher nach Beckenried und wieder zurück chauffiert hat.

 

Lars Friedl, Adrian Schöpfer

118. Generalversammlung

Neuer Präsident beim Turnverein STV Wangen

 

Manch einer wird sich gefragt haben, als er die Scharen junger und junggebliebener Turner am Samstagabend, 25.01.14, ins Café M pilgern sah. War es wohl wegen des Willkommens-apéros oder dem legendären Imbiss (Schweinswürste), welcher an der diesjährigen 118. GV von Käthi in Überlänge serviert wurde? Die Geselligkeit wird bei einigen sicher im Vordergrund gestanden haben. Der Hauptgrund dürfte dieses Jahr jedoch die bevorstehende Demission des langjährigen Präsidenten und die mit Spannung erwartete Nachfolgeregelung gewesen sein. Bevor der Vorstand sein gut behütetes Geheimnis preisgab, durfte Armin Heimgartner an seiner 10. und letzten GV als Präsident die zahlreichen Ehren-, Frei- und Aktivmitglieder, wie auch 2 Mitturner und 2 Gäste des DTV begrüßen. Das älteste anwesende Ehrenmitglied, Xaver Setz, wurde mit einer Flasche Turnertrunk belohnt. Die verschiedenen Jahresberichte zeigten, dass im vergangenen Vereinsjahr viele sportliche Ziele erreicht und die organisierten Anlässe gut besucht wurden. Dem gegenüber stand der leider weiterhin spärliche Turnstundenbesuch. Der budgetierte Verlust konnte durch Zahlenakrobat Thomas Rötheli für einmal nicht ins Positive gewendet werden. Damit die hungrigen Mägen die schwungvollen Präsentationen des Vorstandes nicht übertönten, wurde die erste Hälfte kurz gehalten. Nach der Stärkung wurde ein abwechslungsreiches Jahresprogramm 2014 vorgestellt. Sportliche Höhepunkte sind der Unihockey Kantonalfinal sowie das Turnfest in Appenzell. Der Wangner Jugend werden wieder zwei Sporttage, Lager und ein Unihockeyturnier angeboten. Auch die geselligen Anlässe wie das Skiweekend, das Grillfest mit dem DTV, eine zweitägige Turnfahrt, der Chlausjass oder die Waldweihnacht dürfen in der Agenda nicht fehlen. Die Demissionen von Präsident Armin Heimgartner und des Verantwortlichen der Jugikommission, Martin Walder, wurden vorgelesen. Der Vorstand konnte darauf nebst Marco Arlati als neuen Präsidenten, Marc Nussbaum als neuen Vize-Präsidenten, Kassier Thomas Rötheli zusätzlich als neuen Koordinator Anlässe, Tobias Meier als neuen Verantwortlichen JUKO auch Philippe Aebi als neuen Beisitzer und Materialverwalter vorschlagen. Dass sogleich 6 weitere Turner für das TK gewonnen werden konnten, stimmte Oberturner Samuel Hänggi vor der GV um, so dass er sein Amt noch einmal für ein Jahr verlängert. Auch die anderen Funktionen außerhalb des Vorstandes konnten lückenlos besetzt werden. Dass auch noch bei allen Sport- und Helferanlässen geeignete Organisatoren gefunden werden konnten, setzte ein Ausrufezeichen hinter die Hilfsbereitschaft der Vereinsmitglieder, aber auch die gute Arbeit des Vorstandes. Die einstimmigen Wahlen wie auch spätere Wortmeldungen bestätigten, dass die Versammlung geschlossen hinter dem neuen Vorstand steht. Der vom Kassier präsentierte budgetierte Verlust vermochte der guten Stimmung ebenso keinen Abbruch zu verleihen. So konnte der scheidende Präsident entspannt seine Laudatio mit Bildershow genießen, ehe er unter minutenlangem Applaus und mit graviertem Präsent zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Diese Ernennung hatte sich Armin Heimgartner - nebst seinen 10 Jahren als Präsident - mit unzähligen weiteren organisierten geselligen Anlässen, Helfer- und Sportanlässen, auch für die Wangner Jugend und das Dorf, mehr als verdient! Daniel Fluri wurde zum herausragenden Vereinsmeister 2013 gekürt. Weiter durften 8 fleißige Turner gravierte Geschenke entgegennehmen. Zudem gab es live eine Siegerehrung, bei welcher Koni Erni für seinen 3. Rang bei den Crossmeisterschaften, welche gleichentags in Olten stattgefunden hatten, geehrt wurde. Die Tellersammlung ergab einen stolzen Betrag von Fr. 350.--, welcher der Chlausenzunft Wangen zu Gute kommt. Dass die 3 jungen Männer Lars Friedl, Nicolas Husi und Adrian Schöpfer als neue Mitturner aufgenommen werden konnten, und der Mitgliederbestand somit bei 106 bleibt, setzte dem Abend noch die Krone auf! Im Anschluss an die ordentliche Versammlung folgte wie bereits in den vergangenen Jahren eine originelle Fotoshow, zusammengestellt von Pascal Frey und Raphael Weber. Bei einem kühlen Bier, einem Jass oder guten Schwatz fand der kurzweilige Abend dann bald sein Ende. Alle Anwesenden waren sich einig, dass sich die vielen unentgeltlichen Stunden gelohnt haben. Denn nur davon lebt der Verein und ermöglicht noch viele sportliche und kameradschaftliche Momente!

 

Reto Frankiny

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Jugendsporttag 24.8.18

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