Anlässe 2015

Waldweihnacht

Wenn das Jahr zu Ende geht, und Weihnachten vor der Türe steht, ist es unterdessen Tradition, dass die Turner als Formation, sowohl Alt und Jung als auch ein Hund, sich beim Alp besammeln zu später Stund.

 

Schon bald geht’s los in Richtung Wald, denn beim Stockbrünneli schon bald, warten auf die durstige Turnerschar: Roli, Toni und Sämi, oh wie wunderbar! Die Drei rühren emsig und schenken ein, den auf dem Feuer gewärmten Glühwein.

 

Auch die Tische sind adventlich gedeckt, und wer noch genauer schaut, der entdeckt noch ein, zwei, drei, vier Bier was machen die wohl hier? Die sind dann nötig gegen den Durst, zur feinen Gerstensuppe mit Wurst.

 

Danach gibt’s Guezli und Kaffee mit Gügs es fehlt den Turnern also an nix. Danach bleibt die gesellige Runde, beim wärmenden Feuer bis zur später Stunde. Lustig und gesellig war es einmal mehr, gefallen hat es allen Turnern sehr!

 

Vielen Dank an Roli, Toni, Sämi, es war wunderbar, wir freuen uns schon riesig auf das nächste Jahr!

Chlausjass

Ein Schieber zu viert und gemütliches Zusammensein

 

Viele der 24 Jasserinnen und Jasser konnten fast nicht mehr warten, bis der wiederum umsichtige Jass-Organisator, Philipp Bucher, mit den Worten „Chöit Karte verteile“ den Chlausjass-Abend vom Turnverein STV eröffnete. Es ging nicht lange bis Ausdrücke „nei sicher ned“, „das gloubi jo ned“, „nei, so n‘e Seich“, „huere Siech“, „jo weisch, e hätt“, „hätti doch nome“ „was hätsch du de gha“ „das get’s jo ned“ zu hören waren.

 

Die Pausen zwischen den 4 Runden wurden genutzt, um die neuen „Paarungen“ zu bestimmen oder für einen Schwatz mit einem in Wangen nur selten gesehenen Turner. So reisten Hans Knupp aus Herisau und Hanspeter von Wartburg aus Gossau (SG) ins Café M. Dies unterstreicht ihre Verbundenheit zur Wangner Turnerschaft.

 

Nach der 4. Runde zogen viele Jasserinnen und Jasser persönlich Bilanz. Eine Angefressene meinte, um Jasskönig oder eben Jasskönigin zu werden, brauchst du mindestens 1000 Punkte pro Runde. Ein Blick auf die im Wanderpokal eingeritzten Bestresultate von 4104 bis 4392 Punkten bestätigt diese Aussage.

 

Als Philipp Bucher dann zur Rangverkündigung schritt, legte sich der Lärmpegel und die Spannung stieg. Zuerst überreichte er den zwischen dem 9. und 23. Rang liegenden Jasserinnen und Jassern den obligaten Benz. Nun begann Ruth Frankiny über alle 4 Backen zu strahlen, stand doch fest, dass sie mit dem 24. Platz den grössten Benz gewonnen hat, den sie strahlend in die Arme schloss. Nun ging es noch um das Krönen der Jasskönigin oder des Jasskönigs. Philipp machte es erneut spannend und startet mit dem neunten Platz. All die nun Genannten erhielten nebst dem feinen Benz noch einen zusätzlichen Naturalpreis. Interessant wurde festgestellt, dass die neun ersten innerhalb von nur 171 Punkten lagen. So erjasste Danièle Frey auf dem 3. Platz nur gerade einen Punkt mehr als Bruno Schöpfer. Also verblieben noch eine Jasserin und ein Jasser für den Königstitel. Als Philipp, Catherine Hodel mit ihren 3983 Punkten zum 2. Rang gratulierte, war es klar, Roland Rötheli ist der Jasskönig 2015. Mit 4028 Punkten erspielte er einen knappen Vorsprung.

 

Mit meinem hier abgedruckten Bericht erfülle ich die erste königliche Pflicht, einen Bericht über den gelungenen Chlausjass 2015 zu schreiben. Darüber hinaus möchte ich mich aber auch bei meinen Mitjassern/innen, Markus Hodel, Ruth Frankiny, Ruth Junker und Markus Heimgartner für all ihr „Schmieren“ bedanken. Ohne Eure Unterstützung hätte ich den Titel nicht geholt.

 

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an Philipp Bucher, für alle seine Bemühungen rund um den spannenden und geselligen Jassabend.

 

Roland Rötheli

Chlausen-Unihockeyturnier

In spannenden Spielen um die begehrten Grittibänzen gespielt

 

Am Wochenende vom 20. und 21. November 2015 fand die 26. Austragung des traditionellen UNIHOCKEY-CHLAUSENTURNIERS in Wangen bei Olten statt.

 

 

Die 26. Durchführung des beliebten Wangner Unihockey-Schülerturniers war wiederum ein Erfolg. 156 Wangner Schulkinder in 28 Mannschaften spielten in spannenden Wettkämpfen um die grössten Grittibänzen. Das Turnier der Oberstufe fand am Freitagabend ab 19 Uhr statt. Die Primarschüler spielten am Samstag ab 09:00 Uhr morgens bis zur Rangverkündigung um vier Uhr nachmittags.

 

Am Freitagabend spielten die Spieler/innen der Oberstufe inklusive einem Lehrerteam. Bei der Kategorie G der Knaben 7. bis 9. Klasse gewann die Mannschaft „Die 7 Unihockeytüfelis“ der 3. Sek vor dem Team „Trotzdem hei mer gwunne“ der 3. Sek E und dem Team „Phytalin“ der 2. Sek E. Bei der Mixedkategorie H der 7. – 9. Klasse gewann die Mannschaft „No Name“ der 1. Sek B vor „Jung, Dynamisch, Erfolglos“ der 2. Sek E und dem Team „Loreley“ der 2. Sek E. 

 

Am Samstagmorgen kämpften die Schüler/innen der vierten bis sechsten Primarklassen bis zum Mittag um die begehrten Grittibänzen. Anschliessend starteten mit der ersten bis dritten Primarklasse die jüngsten Schüler/innen ins Turnier. Die Siegermannschaften der insgesamt vier Kategorien vom Samstag waren: „2a-Smileys“ (2a), „Die schnellen Leoparden“ (3b), „The golden Kings“ (6a) und „Die super Lollipops“ (5a).

 

Erfreulicherweise durften wir den ganzen Tag hindurch viele Zuschauer und Betreuer begrüssen, sowie interessante Teams mit kreativen Dresses sehen, die durch ihre Eltern oder Betreuer gekonnt gecoacht wurden.  Ein herzliches Dankeschön gebührt den Helfern vom STV Wangen in der Festwirtschaft und der Turnierleitung, sowie den Schiedsrichtern.

 

Die Begeisterung und der Einsatz der Kinder, der Betreuer und aller Helfer sind gute Gründe das Unihockey-Chlausenturnier auch im nächsten Jahr zur gleichen Zeit wieder auszutragen.

 

Marco Arlati


Rangliste 2015
Rangliste_2015.xlsx
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Regionales Unihockeyturnier 2015

Nach der Schmach vom kantonalen Unihockeyturnier 2015 traten wir zur Titelverteidigung des Regionalmeistertitels an. Dazu trafen sich sieben topmotivierte Wangner Turner am Samstag, den 24. Oktober 2015 und spielten in der Stadthalle Olten um die Siegerkörbe.

 

Gleich im ersten Spiel erwartete uns der Aufsteiger aus Däniken. Trotz des klaren 3:0 Sieges und einer starken Torhüterleistung waren wir mit dem Gezeigten nicht vollends zufrieden. Noch prägten zu viele Fehlpässe und defensive Stellungsfehler unser Spiel. Dies galt es zu verbessern.

 

Das zweite Spiel entsprach schon eher unseren Vorstellungen, obwohl wir die Wisener „nur“ mit 2:1 besiegten. In diesem Spiel machte erstmals einer der Jüngsten als Doppeltorschütze den Unterschied.

 

Unterdessen traf tatkräftige Unterstützung aus Wangen ein. Dazu zählten unsere Turnerfrauen, welche parallel zu uns ein super Turnier spielten und den 2. Schlussrang belegten. Auch einige Eltern und der „Schirischreck“ fanden den Weg in die Stadthalle, wobei wir uns bis heute noch nicht sicher sind, ob er wirklich krank war oder man ihn aufgrund der Vorkommnisse am kantonalen Turnier gesperrt hatte.

 

Im 3. Spiel galt es die gute Vorstellung von Spiel 2 zu bestätigen, denn es wartete der Mitfavorit aus Dulliken auf uns. Dieser zog allerdings ein äusserst schwaches Spiel ein, während uns ein tolles Spiel gelang. Das Schlussresultat von 5:0 war somit auch in dieser Höhe gerechtfertigt.

 

Unser Erzrivale aus Gunzgen musste im nächsten Spiel gegen uns antreten. Wir ahnten bereits im Voraus, dass es ein hartumkämpftes Spiel geben würde, welches über den Turniersieg entscheiden konnte. In einem gehässig geführten Spiel mussten wir schon früh den ersten Gegentreffer in Kauf nehmen. Gute Defensivleistungen prägten ein taktisches Spiel, was zu wenigen Torchancen führte. Als nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, gerieten sich 2 Spieler in die Haare. Die daraus entstandene Verwirrung nutzen wir zum Ausgleich in allerletzter Sekunde.

 

Unsere Freunde aus Starrkirch-Wil waren stark dezimiert angetreten, was uns einen klaren 6 zu 2-Sieg ermöglichte. Dabei stach vor allem eine einstudierte Freistoss-Variante unseres Teams heraus.

 

Es folgten nun unsere letzten beiden Spiele gegen Kienberg 1 und 2, in denen wir unsere Ungeschlagenheit bewahren wollten. Wir erwischten einen guten Start und konnten diesen gleich in eine 3-Toreführung umsetzen. Wiederum glänzte der Torwart mit einer guten Leistung. Es benötigte schon unseren jüngsten Mitspieler, damit wir auch ein Tor kassierten. Auf die Kiste Bier warten wir übrigens immer noch. Das Eigentor stachelte ihn allerdings zu zwei weiteren Toren auf der richtigen Seite an.

 

Damit war der Sieg im Trockenen und es folgte ohne Pause unser letztes Match. Die Müdigkeit war vor allem den älteren Spielern anzumerken, deshalb waren nun die Jüngeren gefordert. Diese erledigten ihre Aufgabe souverän und erzielten sämtliche Tore beim ungefährdeten 3:1 Sieg.

 

Somit stand unser Turniersieg fest und wir durften anschliessend bei der Rangverkündigung den grössten Essenskorb entgegen nehmen. Bei den nachfolgenden Feierlichkeiten genossen wir die Gastfreundschaft unseres treusten Fans und die Bässe des Terminus Clubs. Auf der „langen“ Autofahrt durften wir einen packenden Film anschauen, bei dem die zwei Jüngsten besonders mitfieberten. Auch der „Kranke“ durfte für einige Minuten mitfeiern.

 

Wir bedanken uns beim Spielleiter und allen Teilnehmern und hoffen, dass das Kantonale erfolgreicher und ruhiger verlaufen wird.

 

Adrian Schöpfer/Lars Friedl

Turnfahrt Rigi

Faustballturnier der Gheid-Vaganten

Teilnahme am Faustball Plauschturnier der Gheid-Vagante auf dem Sportplatz Chrüzmatt in Wangen vom Samstag 4. Juli 2015


Aufgrund der Temperaturen an den Vortagen war vorweg allen klar, Sonnenbrille und Hut tut allen gut. Uns erwarteten sechs Spiele und drei Schiedsrichtereinsätze bei 35 Grad Sonnenschein. Die Organisatoren hatten glücklicherweise mit Pool und Dusche vorgesorgt. Am Vormittag hatten wir in der Gruppe D drei bezwingbare Gegner vor uns, wobei, wie heisst es so schön, die Spiele müssen alle zuerst gespielt werden. Jeder Gegner hatte das Potential, uns aus der Reserve zu locken, daher mussten wir den Anteil Eigenfehler möglichst gering halten. Mehr oder weniger gelang uns dies und wir konnten uns gegen die „Männerriege Winznau“, den „Firefox“ vom TV Olten sowie das „Team Apéro“ erfolgreich durchsetzen. Zur Mittagszeit hiess es dann Qualifikationsgruppensieg und eine verdiente Pause mit Essen und Jassen war angesagt. Dieses Jahr bestand unsere Mannschaft nur aus fünf Turnern. Fabian Roppel, Sämi Hänggi, Reto Luginbühl, Dominik Flury und Armin Heimgartner stellten sich am Nachmittag in den Finalspielen den anderen drei Gruppensiegern der Kategorien A,B,C und spielten um die Ränge 1 - 4. Manchmal wären wir sicherlich froh gewesen, einen Auswechselspieler an der Seite zu haben, denn am Nachmittag wurde es hart. Den erste Match gegen „Kafi Tambour“ konnten wir noch gerade für uns entscheiden. Gegen die Favoriten und mehrmaligen Turniersieger vom „STV Vordemwald“ hingegen mussten wir uns klar geschlagen geben. Bestimmt schmerzten langsam die Arme, aber nun stellten wir uns noch einmal den Gegnern der „Quartierboys“ zum letzten Match. Die „Quartierboys“ kamen aus dem Quartier vom westlichen unteren Teil der Allmendstrasse mit den Querstrassen Garten- und Fridaustrasse. Leider wohnt da auch ein junger Turner von uns, welcher sich zusammen mit seinem Vater Bruno Schöpfer gegen uns stellte. Adrian Schöpfer war es dann auch, welcher mit seiner schier unerschöpflichen Kraft und Dynamik die entscheidenden Aufschläge und Punkte für sich gewinnen konnte. Aber was heisst da leider? Wir sind stolz auf unsere Nachwuchsturner, welche uns, bereits schon gegen „Vierzgi“ Zulaufenden, bis aufs Letzte fordern. Wir gratulierten den Besseren und durften mit unserem dritten Rang zufrieden sein. Weiter spielten mit Marc Künemann und Thomas Hersperger in der Mannschaft „Kaneuros“ sowie Stephan Aregger bei den „Old Scouts“ noch weitere Turner von uns an diesem Turnier mit. Feucht fröhlich und ein bisschen müde liessen wir das Turnier im Festzelt bis zur Rangverkündigung ausklingen und freuen uns bereits wieder auf das nächste Jahr.


--> Fotos unter www.gheid-vagante.ch


Armin Heimgartner

Regionalturnfest Stein, 20./21. Juni 2015

Bereits im vergangenen Jahr im Herbst starteten die Vorbereitungen für das diesjährige Turnfest. Geplant war die Teilnahme am Schaffhauser Kantonalturnfest in Dörflingen. Die Anmeldung war bereits erfolgt, da folgte die Nachricht, welche unserem Organisations-Trio ein paar Schweissperlen ins Gesicht trieb. So wurden wir doch tatsächlich wieder ausgeladen. Aber keine Angst, der Turnverein Wangen hat sich in den letzten Jahren an den Turnfesten jeweils anständig verhalten. Es hatte schlicht und einfach zu viele Anmeldungen. So hatte sich das OK entschieden, zuerst die ausserkantonalen Turnvereine auszuladen. Nicht nur wir, sondern auch andere Vereine (u.a. der DTV Wangen) hatten diese Nachricht erhalten. So machte man sich auf die Suche nach einem neuen Turnfest… Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, waren doch bei manchen Turnfesten die Anmeldefristen bereits abgelaufen oder andere ebenfalls bereits ausgebucht. Es wurde aber schnell gehandelt und man wurden an der Grenze zu Deutschland fündig… Und so hiess unsere Zieldestination für das Wochenende vom 20./21. Juni Stein im Kanton Aargau. Zwar war dies kein Kantonalturnfest, sondern nur ein Regionalturnfest, doch von der Grösse und Anzahl der angemeldeten Turner her, konnte dies gut mit einem Kantonalturnfest verglichen werden. Angemeldet waren wir für die Disziplinen Kugelstossen, Weitsprung, Pendelstafette, Wurfkörper und zum ersten Mal für den Fachtest Unihockey.

 

Bereits im Winter wurde der Fokus in den Turnstunden auf die Turnfest-Vorbereitung gelegt. Eine Massnahme, welche sich ausbezahlen sollte…. Nach den vielen Verletzungen im letzten Jahr, hoffte man, dieses Jahr auf die Verletzungshexe verzichten zu können. Doch bereits früh musste die Hoffnung begraben werden und ein erster Turner wurde ausser Gefecht gesetzt. Doch ein würdiger Ersatz konnte schnell gefunden werden. Weitere kleinere Verletzungen führten durch die Vorbereitung, doch bis zum Turnfest war nur noch einer leicht angeschlagen.

 

Bereits bei der Hauptprobe eine Woche vor dem Turnfest waren rund 130 Zuschauer ins Schulhaus Hinterbüel gepilgert. Dass diese aufgrund des am gleichen Tag im Hinterbüel organisierten Jugifestes und nicht wegen unserer Hauptprobe anwesend waren, sollte jedoch keine grosse Rolle spielen. Vor allem die Jugikinder feuerten uns zu Höchstleistungen an. Doch ganz alle schienen mit ihren Leistungen nicht zufrieden zu sein, so dass für das Turnfest noch Steigerungspotenzial vorhanden war. Und da für das Turnfest auch der gemütliche Teil geübt sein soll, genossen wir auf Einladung der Jugi noch eine Bratwurst und ein Bier. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die spontane Einladung.

 

Am Samstag, 20. Juni besammelten sich dann die 12 Turner am Bahnhof Wangen. Die Anreise war mit einem Taxi Bur Bus geplant. Weshalb nur geplant? Weil trotz Bestätigungsmail die Reservation anscheinend nicht geklappt hatte. Und so mussten unsere Organisatoren zwei Tage vor dem Turnfest ein weiteres Mal kurzfristig umplanen. Aber auch diese Hürde wurde erfolgreich gemeistert. Trotz vieler Absagen von Taxi- und Busunternehmen stand am Samstagmorgen pünktlich um 08.30 Uhr ein Bus am Bahnhof Wangen bereit. Und so machten sich die „Junioren des EHC Olten“ auf den Weg nach Stein in den Kanton Aargau. Nach der Zuteilung des Zeltplatzes konnten wir unsere Zelte ausbreiten, wobei der uns zur Verfügung gestellte Platz etwas klein berechnet war. So mussten doch gewisse Heringe im Vorzelt vom Zeltnachbarn platziert werden. Auch die Musikanlage unserer Nachbarn sorgte noch nicht für grosse Begeisterung, sorgten doch solche Anlagen in den vergangen Jahren jeweils für schlaflose Nächte.

 

Doch die Vorfreude auf den bevorstehenden 3-teiligen Vereinswettkampf stieg trotzdem an. Auch der zwischendurch einsetzende leichte Regen trübte die Stimmung nicht. Im Gegenteil, so wurde jeder einzelne Sonnenstrahl, welcher sich im Laufe des Tages blicken liess intensiv genossen. Teilweise etwas zu intensiv, wie sich am Abend dann zeigen sollte…. So machten wir uns auf den Weg zu den Wettkampfanlagen. Im ersten Wettkampfteil waren die Kugelstösser und Weitspringer im Einsatz. Nach Inspizierung der Weitsprunganlage wurde der „Chef Rächeler“ des STV Wangen bereits aufgefordert, diese Kiesanlage vor dem Wettkampf noch ein wenig zu bearbeiten, glich diese doch eher einem unebenen Kiesbeet als einer Weitsprunganlage. Doch bald wurde festgestellt, dass nicht auf dieser Anlage, sondern ein paar Meter daneben die Weitsprungwettkämpfe durchgeführt wurden. Dies führte zum einen oder anderen Durchatmen, war doch dort tatsächlich Sand vorhanden und kein Kies. Unterdessen stiessen auch unsere Supporter dazu. Diese waren bereits vorher angereist und unterstützen die Damen des DTV Wangen, welche bereits am frühen Morgen ihren ersten Einsatz hatten. Nach nur einem Üebungssprung ging der Wettkampf bereits los. Die ersten drei Turner konnten bereits beim ersten Versuch einen sicheren Sprung landen und somit die zwei letzten Sprünge volles Risiko gehen. Der vierte Turner sprang etwas zu weit vorne ab, konnte aber im 2. Sprung seine Nerven wieder beruhigen. Und so steigerten sich alle in den weiteren Sprüngen. Die Verletzung unseres TK-Chefs, welche er sich beim Weitsprungtraining zugezogen hatte, meldete sich kurzfristig wieder zurück. So musste er seinen zweiten Sprung mit dem schwächeren Bein absolvieren, sprang dabei jedoch weiter als mit seinem eigentlich Stärkeren. Zur Schonung für den weiteren Wettkampfverlauf verzichtete er dann auf seinen dritten Sprung. Die Kugelstösser fanden bei ihrem Wettkampfplatz eine sehr gute Anlage vor, geprägt von einem ungewohnt grossen Ring, bei welcher die Vorzeigeanlage im Hinterbüel nicht ganz mithalten kann. Als Zielvorgabe galt es, die Leistungen von den Trainings zu verbessern, bzw. eine Note von über 8.00 zu erreichen. Mit schlussendlich einer Note von 8.09 wurde das Ziel souverän übertroffen.

 

Im zweiten Wettkampfteil stand dann der Fachtest Unihockey auf dem Programm. Nach einer kurzen Instruktion durch die Kampfrichter konnten die letzten Fragen geklärt werden und die erste 3er-Gruppe startete den Wettkampf. An den Boden, eine Mischung aus Kunstrasen und Tartanbahn, konnte man sich gut gewöhnen. Doch trotzdem starteten wir mit vielen Ungenauigkeiten in den Fachtest, konnten uns dann aber wieder etwas fangen. Auch den beiden anderen Gruppen gelang der Start nicht ganz souverän. Trotzdem reichte es für alle drei Gruppen zu knapp mehr als 40 Punkten, was die Note 10 für den ersten Fachtest bedeutete. Etwas enttäuscht waren wir trotzdem, hatten wir im Training doch teilweise mehr Punkte erzielen können. Doch weit schwieriger war der zweite Fachtest. Auf den ersten Blick scheint dieser einfacher zu sein. Doch um die Note 10 erreichen zu können, müssen 80 Punkte erzielt werden, was uns in den Trainings bei weitem nicht gelang. Die Leistung war auch nicht ganz optimal, doch entsprach die Punktzahlt ungefähr dem Schnitt, welchen wir in den Trainings erzielt hatten. Mit einer Note von 9.26 darf man sicher zufrieden sein, auch wenn die Note 10 doch auch im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

 

Zum dritten Wettkampfteil mussten wir uns dann wieder in zwei Gruppen teilen. So starteten die Werfer beim Weitwurf und die Läufer bei der Pendelstafette. Nach einem intensiven Einlaufen und Dehnen, wurden die Wechselzonen abgesteckt. Auch hier zeigte sich, wie gut das ganze organisiert war. Hatten wir doch von unserem TK-Chef ein Messband erhalten. So konnten wir dann auch unseren Mitstreitern aushelfen, welche ohne Messband auf der Tartanbahn standen. Angefeuert von unseren zahlreichen Supportern startete unser Jüngster in die Pendelstafette und hängte unsere Gegner bereits mit dem ersten Lauf ab. Dieser Vorsprung wurde dann von den weiteren Läufern souverän verteidigt und teilweise auch ausgebaut. Und so schlossen wir mit einem riesigen Vorsprung die Pendelstafette ab. Dass die zwei anderen Mitstreiter mit weit mehr Läufern gestartet waren, sollte dabei nicht zu gross beachtet werden. Wie beim Kugelstossen sah auch die Anlage beim Weitwurf sehr gut aus. Den scharfen Augen der Wangner Turner war nicht entgangen, dass der Sektor im linken Bereich etwas abfallend war. Einzelne Turner trieben dies aber etwas zu weit. Zwei präsidi“ali“ Nuller waren das Resultat. Doch die nicht unwesentliche Erfahrung der vier Werfer führte dazu, dass mit Würfen zwischen 56 und 58 Meter eine Note von 8.93 erzielt wurde. Dass dann alle Würfe im linken Bereich des Wurfsektors und mit einer ähnlichen Weite ihr Ziel fanden, erstaunte auch einen Kampfrichter. Dieser war sich plötzlich nicht sicher, ob hier nicht die Disziplin Zielwurf durchgeführt wurde, weshalb er bei den Wangner nochmals nachfragen musste.

 

Unsere Noten:

 

Teil 1

Kugelstossen 8.09

Weitsprung 8.00

 

Teil 2

Fachtest Unihockey 9.26

 

Teil 3 

Pendelstafette 80m 7.40 

Weitwurf 8.93

 

Gesamtnote 25.32

 

Ohne Nuller und Wechselfehler konnte, mit dem vom Verein gesponserten Bier, auf den erfolgreich absolvierten 3-teiligen Vereinswettkampf angestossen werden, welchen wir in der 3. Stärkeklasse auf Rang 35 (von 111 Vereinen) abgeschlossen haben. Schon bald machten wir uns auf den Weg zum Nachtessen, bei welchem wir bereits kurz nach Wettkampfende zugeteilt wurden. Eigentlich ist das vom Organisator gut gedacht, doch wenn der Wettkampf bereits um 14.00 Uhr beendet ist und das Nachtessen bereits um 14.30 Uhr eingenommen wird, entspricht dies wohl eher einem Mittagessen. Nichts desto trotz, die Älplermagronen waren sehr fein. Als dann die Desserts verspeist waren, stand unser kurzfristig organisiertes Highlight auf dem Programm. Doch die Turnerin vom Turnverein Kölliken weigerte sich plötzlich, den uns versprochenen Spagat auf dem Esstisch auszuführen und wollte diesen auf den Abend verschieben. Doch bis zum Verfassen dieses Berichtes ist die Turnerin nicht mehr aufgetaucht… So machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Festgelände und richteten uns im Biergarten ein. Die einen genossen dann eine warme Dusche mit kaltem Wasser, andere blieben noch ein wenig im Biergarten sitzen und machten sich erst später auf den Weg zum Zeltplatz. Nachdem das Nachtessen bereist am Nachmittag eingenommen wurde, musste auch das Mitternachtsdiner vorverschoben werden, damit wir gestärkt in den 4. Wettkampfteil steigen konnten, bei welchem wir uns zu den Besten zählen dürfen. Extra für diesen Wettkampfteil wurde von den Organisatoren ein Turnfest-Shirt angeschafft und bedruckt. Die vielen Komplimente zeigen, dass sich diese Anschaffung gelohnt hat und auch die Farbauswahl die Richtige war. Auch wenn diese nicht bei allen zu Freudensprüngen geführt hat. Bald wurde unser Platz eingenommen, ganz in der Nähe von unserem Hilfsfähnrich, welcher unsere Vereinsfahne den ganzen Abend im Festzelt hin und her schwang. Herzlichen Dank an dieser Stelle für deinen unermüdlichen Einsatz! Bald startete Ueli und seine Familie mit der musikalischen Unterhaltung. Nach anfänglicher Skepsis, glich doch Ueli’s Familie eher der Kelly Familie als einer Band, welche ein ganzes Festzelt unterhalten sollte, stand das ganze Festzelt auf den Bänken und liess es so richtig krachen. Das Bier kühlte die meisten unserer heissen Kehlen. Doch die zwei jüngsten zeigten sich von der ganz seriösen Seite, und tranken bis spät in die Nacht aus ihren Isostar-Flaschen. Als diese dann aber geleert waren, wurde auch mit Bier weitergefeiert und der gewonnene seriöse Eindruck war in sekundenschnelle wieder verloren. Nur einer blieb seiner Linie treu und genoss statt kühlem Bier sein Mineralwasser. Aus vergangenen Jahren ist aber bekannt, dass dies nicht daran lag, dass er ein seriöser Turner ist, sondern eher, dass er die wenigen Sonnenstrahlen wohl etwas zu intensiv genossen hatte….

 

Nach einem langen Tag zogen die Turner dann nach und nach in Richtung Zeltplatz. Die Befürchtungen, dass die Musikanlage unserer Nachbarn unseren Schlaf rauben sollte, traten zum Glück nicht ein. Die meisten hielten sich an die Zeltplatzordnung, dass die Musikanlagen um 00.00 Uhr abgestellt werden müssen. Leider nicht auf dieser Zeltplatzordnung stand, dass um 03.30 Uhr auf dem Zeltplatz keine Knaller mehr gezündet werden dürfen. So wurde manch einer aus dem Schlaf gerissen. Andere hingegen wussten am Morgen nichts von dieser nächtlichen, nicht wirklich gut durchdachten Aktivität gewisser Turner, denn teilweise waren sie noch auf dem Festgelände oder bereits tief und fest am Schlafen.

 

Am Sonntag genossen dann einzelne Turner eine weitere kühle Dusche, einen Kaffee und Gipfeli oder schliefen einfach noch ein wenig länger aus. Gewissen Turnern wurde über Nacht das Vorzelt überflutet, andere hingegen haben einfach ihre Turnschuhe vor dem Zelt im Regen liegen gelassen. Aber so ganz trocken war keiner, als er am Morgen aus dem Zelt kroch. Denn der Regen hatte sich über Nacht wieder zurück gemeldet und begleitete uns still und leise. Nach dem Abbruch unserer Zelte und dem Reinigen unseres Zeltplatzes holte Sämi unser Büsli, damit wir unser Rahmenprogramm starten konnten. Einer drückte sich dann noch kurz von den Räumungsarbeiten, kehrte aber bald wieder zu unserer Gruppe zurück. Der Regen hatte sich nun wieder verzogen und so konnten wir unser Rahmenprogramm starten. Einzige uns allen bekannte Info: Euro mitnehmen für Mittagessen. Nach kurzer Fahrt in den grossen Kanton genossen wir in der Freizeitwelt Hochrhein eine Stunde Schiesskino. Einzelnen war anzumerken, dass die Rekrutenschule nie besucht wurde. Die jüngere Generation hingegen konnte nicht verbergen, mit gewissen Ballerspielen sehr vertraut zu sein. Ein anderer ranghoher Turner des STV Wangen zog sich in den Bus zurück und genossen ein paar ruhige Minuten. Nach dem alle ihre Schiesspflicht erfüllt hatten, genossen wir im Restaurant ein Mittagessen, welches kurzfristig ebenfalls vom Verein spendiert wurde. Weshalb wir jetzt alle Euro mitnehmen mussten, war niemandem klar. Ein kleiner, aber verkraftbarer Fehler unserer Organisatoren. Und so machten wir uns gestärkt wieder zurück auf den Heimweg Richtung Wangen und düsten mit Hippie Bus Sound von Dodo über die Autobahn. In Wangen zeigte sich dann aber, dass nicht ganz alle mit dem Fahrstil unseres Chauffeurs klar gekommen sind. „Speifrei seit Nulldrei“, das ist jetzt leider auch vorbei.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank allen, die zu diesem erfolgreichem Turnfest-Wochenende beigetragen haben. Angefangen bei unseren drei Organisatoren Sämi, Dani und Sebi, welche mit ihrem unermüdlichen Einsatz während den Turnstunden zu unserer sehr guten Note beigetragen haben und mit ihrem Organisationsgeschick ein super Rahmenprogramm zusammengestellt haben. Danke an alle Supporter, welche uns während dem Wettkampf unterstützt haben und danke auch allen Turnern, welche teilgenommen und zu diesem wiederum unvergesslichen Turnfest beigetragen haben.

 

Wie unser Jüngster am Sonntagmittag feststellte: Es war ein erfolgreiches Wochenende!

 

Thomas Rötheli

 

Turnstunde vom 27.03.2015: Ringturnen im Hinterbüel

Ski-Weekend Klewenalp

Am Samstag, dem 7. März trafen sich bei herrlichen Wetterbedingungen 11 Wangner Turner zum Skiweekend auf der Klewenalp. Nach der mittellangen Fahrt tummelten sich schon viele Leute bei der Talstation, da sich auch das Hornschlittenrennen an diesem Tag ereignete. Kurz darauf standen wir auf den Skiern, mit dem Rucksack am Rücken, bereit zur Unterkunft zu fahren. Danach ging es gleich weiter mit den ersten paar Abfahrten, worauf der erste Zwischenhalt in der Beiz folgte. Dort belehrte uns ein Angestellter, wie schwer es sein kann einen Schutzzaun für das Hornschlittenrennen aufzustellen. Vor dem Mittagessen in unserer Unterkunft fuhren wir noch ein paar rasante Abfahrten bei perfekten Pistenverhältnissen. Der nächste Treffpunkt war bei der Tippibar um die wagemutigen Hornschlittenfahrer zu bestaunen. Dort hofften wir auf den Hauptpreis der Tombola, einen Ziegenbock. Sobald das Rennen zu Ende war, ging es wieder auf die Pisten bevor das Après Ski folgte. Zum Nachtessen trafen wir uns wieder in der Unterkunft. Natürlich wurde nachher gejasst und den Abend liessen wir in der Bar ausklingen.

 

Am nächsten Morgen gab es ein umfangreiches Frühstück, das einige von uns fast verpasst hätten. Später ging es noch ein letztes Mal auf die Skier, bis wir uns wieder zum Mittagessen trafen. Danach wurde nochmals gejasst bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten.

 

Wir danken dem Organisator Reto Luginbühl, der alles sehr gut organisiert hat.

 

Adrian Schöpfer

Unihockey-Kantonalfinal

Messen und (ge)messen werden

 

Ein Erlebnisbericht der Equipe des SVT Wangen vom Unihockey Kantonalfinale

 

Der Kalender zeigt den 21. März 2015, es ist Samstag. Nun ist es bereits Samstagabend. Auf dem Postparkplatz treffen sich zwei schwarze PKWs. Die Insassen kommen aus allen Himmelsrichtungen zusammen. Von der Lenzerheide, aus Saas Fee, und ja, sogar aus Wangen. Alles ganz unterschiedliche Typen. Doch wie immer ist der Ursprung selten entscheidend, das gemeinsame Ziel steht heute im Vordergrund. Eine Mission startet in wenigen Augenblicken: Den Unihockey –Kantonalmeistertitel wieder nach Wangen zurückholen.

 

Die PKWs setzen sich um 16:00 Uhr in Bewegung. Destination Bellach, SO. Die Abfahrtszeit sollte sich im Nachhinein als sehr weise gewählt herausstellen, als man Oensingen ohne Probleme passieren konnte. Eine halbe Stunde später hätte uns die Sonnwendfeier einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht. (Dies wurde uns jedoch erst während dem Turnier bewusst, als der TV Egerkingen sich über den Stau in Oensingen beschwerte.) Die PKWs steuerten also punktgenau die tolle, sehr moderne Turnhalle in Bellach an. Die Missionare betraten kurz darauf die besagte Halle. Fest entschlossen, sich mit den Besten des Kantons zu messen.

 

Der Spielplan sorgte dafür, dass die Aufwärmzeit aufs Minimum gekürzt wurde. Im ersten Spiel standen bereits die freundlichen Mitfavoriten vor der Brust: die Freunde des STV Starrkirch-Wil. Beide Mannschaften kennen sich aus diversen vergangenen Schlachten bestens, Geheimnisse gab es also nicht. Es galt, alle Kräfte bereits zu Beginn des Turniers bereit zu haben, da sich nur die ersten zwei Teams der zwei Gruppen für den Halbfinal qualifizierten, verlieren war also verboten. Das Spiel wird nach dem üblichen Geplänkel mit dem Gegner (scheinheiliges Glückwünschen und Dergleichen) angepfiffen. Beide Teams spielen auf Augenhöhe. Das Spiel ist sehr schnell, intensiv aber nie unfair. Es gibt Chancen auf beiden Seiten, welche die gut reagierenden Torhüter jeweils glänzend parieren. Trotz aller Bemühungen auf beiden Seiten resultierte am Ende der Spielzeit ein null zu null, eine Brille zum Start also. Sicherlich nicht nach Plan verlaufen, aber gegen einen solchen Gegner durchaus akzeptabel. Mit der spielerischen Leistung durfte man ebenfalls sehr zufrieden sein. Mit diesem Startpunkt ging es also nun weiter.

 

Als nächstes galt es, sich mit den Gegnern aus Balsthal zu messen. Es sollte ein denkwürdiges, jedoch nicht das denkwürdigste Spiel werden. Die Balsthaler Spieler waren den Wangnern zahlenmässig weit überlegen. Der Kader war so gross, dass er sogar Platz für eine motivierte Dame frei hatte. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel an. Der STV Wangen reist früh das Spieldiktat an sich, erspielt sich Chancen, welche er zu Beginn jedoch noch auslässt. Der Gegner hält mit gezielten Nadelstichen dagegen. Die Unseren konnten das Tempo jedoch erhöhen und trafen zur Führung. Das Tempo wurde nun hoch gehalten und das Score konnte ebenso erhöht werden. Jedoch kostete dies einen ganzen Unihockeystock. Durch eine undurchsichtige Spielsituation wurde ein Wangner Spieler dazu gezwungen, sich von seinem Spielgerät zu trennen und mit seinem „Ersatz“ weiter zu spielen. Die Situation, man streitet sich intern noch darüber, musste gewisse Spieler sehr mitgenommen haben, denn nun geschah es! Balsthal setzte einen wild entschlossenen weiteren Stich. Es wurde ein Traumtor. Unbedrängt nahm die Balsthaler-Farbe Mass und netzte den Ball unhaltbar ins obere, nahe Eck! Eigentlich nichts Erwähnenswertes, wenn da nicht die eine Sache gewesen wäre.... Ja, das Tor erzielte die unverwüstliche, weibliche Spielerin. (Es sollte ihr einziges am ganzen Abend bleiben.) Nach dieser „Blamage“ suchte sogar weiteres Material das Weite, eine Schuhsole wurde in der Wangner Ecke schmerzlich vermisst. Das Spiel wurde jedoch mit 6:2 gewonnen.

 

Weiter ging es gegen die (ausschliesslich) Mannen vom TV Egerkingen. Es galt, nicht nachzulassen, da unsere Gegner nicht schliefen und eifrig ihre Punkte sammelten, verlieren war also erneut einfach verboten. Das Spiel begann etwas hektisch und unsauber. Das gesamte Wangner Team schien irgendwie gehemmt. Man stand nicht nah genug am Gegner dran, war nicht präsent genug. Ja sogar unser Torhüter schien irgendwie nicht ganz sich selbst gewesen zu sein. Es war das Resultat einer ungenügenden Blockaktion, der Egerkinger Schuss passierte die Abwehr und schlug im Wangner Tor ein - Rückstand. Das Tempo wurde also erhöht, jedoch litt die nötige Genauigkeit gehörig darunter. Irgendwie gelang der ersehnte Anschlusstreffer dennoch. Der Ausgleich sollte aber leider nicht lange anhalten, da eine fast identische Situation wie das 1:0 auch zum 2:1 führte. Wieder wurde nicht ausreichend geblockt und der Preis war ein Gegentor. Die Egerkinger wollten nun den Sack zumachen, erhielten aber ihrerseits den Ausgleich. Das Spiel stand erneut auf Messers Schneide. Leider waren die Messer aus Egerkingen weniger stumpf als das Produkt aus Wangen. Aller guten Dinge sind drei und ein erneuter Weitschuss fand den Weg ins Wangner Gehäuse. Die Niederlage war besiegelt, trotz dem Verbot...

 

Mit dieser bitteren Pille ging es nun gegen den letztjährigen Gewinner aus Messen. Ein Sieg würde gegen dieses Team also sicherlich nicht schaden. Der Schaden wurde jedoch grösser als erwartet. Der Schiedsrichter pfiff auch dieses Spiel an. Eben Genannter sollte einen grossen Anteil am Spiel haben. Seine Anwesenheit sorgte nämlich bereits vor Spielbeginn für erhöhten Blutdruck. Dies wurde vom aufmerksamen Team natürlich bemerkt und man nahm den Leidenden ins Gebet. Es wurde versichert, dass der Blutdruck normale Werte aufweisen werde. Das Spiel ist nun also bereits in vollem Gange. Die Wangner begannen gut, jedoch brachte einer der routinierten Spieler den eigenen Torhüter ordentlich in die Bredouille. Durch einen ganz unglücklichen Ballverlust musste der Messner Spieler nur noch einschieben. Rückstand, wieder! Nun begann der Blutdruck zu steigen. Nicht etwa weil der Unparteiische Fehlentscheidungen traf, nein, er traf überhaupt nichts. Als man den Mann an der Pfeife freundlich aber bestimmt dazu aufforderte, jetzt bitte endlich mal Gebrauch von seiner Lunge zu machen, tat er dies prompt. Der auffordernde Spieler fand sich nach ordentlichem Protest und Verweigerungen auf der Strafbank wieder. Der Blutdruck erhöhte sich weiter, als man von aussen tatsächlich einen Shorthander bejubeln konnte. 1:1. Das Spiel ging weiter in hohem Tempo, weiter ohne Pfiffe, die „Drucke“ stiegen auf allen Seiten. Mit diesem Druck ging Messen besser um und traf erneut zur Führung. Wieder Rückstand. Nun bewies der Schiedsrichter, dass sein Ohr-Organ weit besser funktioniert als seine Lunge. Er belauschte wie ein Wiesel eine kurze Wangner „Diskussion“, welche die Leistungen des Unparteiischen bewertete. Er liess sich nicht lange bitten und stellte erneut einen Spieler in die Kühlbox. Es war wieder der Spieler, der an chronischem Hochdruck leidet. Diese Unterzahl sollte die Entscheidung bringen. Messen konnte das Powerplay nutzen und setzte sich 3:1 ab. Wieder in voller Stärke agierende Wangner stemmten sich mit aller Kraft gegen den Titelverteidiger und schafften es tatsächlich, den Anschlusstreffer zu erzielen. Über das tatsächliche Endresultat wird noch während des Schreibens dieses Berichtes eifrig diskutiert. Einigen wir uns einfach auf eine Niederlage. Jedoch eine mit Folgen. Die erste, die entscheidendste ist das Ausscheiden aus dem Turnier. Mit dieser Niederlage war dies nun besiegelt. Die Köpfe hingen nun natürlich tief. Hoch war jedoch erneut der viel beschriebene Blutdruck. So hoch, dass die Meinung über das Geschehen gleich der Turnierleitung mitgeteilt werden musste. Dies geschah auf eine, nun ja, eher etwas unrühmliche Art und Weise, auch dies sollte noch Folgen mit sich bringen.

 

Es stand nun noch das letzte Gruppenspiel auf dem Programm. Der Gegner kam aus Büren. Dieses Spiel sollte entscheiden, um welchen Rang man im Platzierungsspiel spielen wird. Durch einen Sieg, das Resultat wurde aus Frust leider nicht mehr dokumentiert, musste die gebeutelte Mannschaft aus Wangen gegen den STV Wiesen im Spiel um Platz fünf antreten. Die Wiesener waren bereits in Olten ein sehr hartnäckiger Gegner. Dieser Eindruck wurde vom Wiesener Torhüter in diesem Spiel noch fett unterstrichen. Die zwei Mannschaften waren sehr müde, ausgenommen dieser hexende Torhüter. Beim Stand von 3:2 für den STV Wiesen entschloss er sich, den Kasten zu schliessen. Dies tat er, wie man nach dem Spiel unter der Dusche erfahren konnte, aus reinem Versehen. Er war der festen Überzeugung, dass der Spielstand ausgeglichen (2:2) ist und er doch wenigstens sicher nicht noch das letzte Spiel verlieren wollte. Auch erwies er sich als sehr furchtlos, als man ihn mit eventuellen „Perskindol-in-Unterhose-oder-Helm-Aktionen“ bedrohte, sollte er im nächsten Aufeinandertreffen eine ähnlich gute Leistung abliefern. Nach dem Duschen durfte man dem kompletten TV Messen zum Turniersieg gratulieren. Im Männerfinale setzte sich TV Messen 1 gegen TV Messen 2 durch. In der weiblichen Kategorie setzten sich ebenfalls die Damen aus Messen die Siegerkrone auf. Da war doch noch was. Kurz vor dem Verlassen der Halle wurde der Herr auf seinen erhöhten Blutdruck angesprochen. Die Unterhaltung, dies wurde gemunkelt, war sehr angenehm und auch produktiv. Der STV Wangen stellt nächstes Jahr einen Schiedsrichter zur Unterstützung.

 

Nun war es soweit, die Wangner traten die Heimfahrt an. In den schwarzen PKWs fuhren abgekämpfte, auf wieder Gutmachung gesinnte Mannen nach Hause. Die Mission wurde leider nicht wunschgemäss beendet. Der erste Schritt soll am nächsten anstehenden Turnier, dem Regionalturnier am 24. Oktober 2015 in die richtige Richtung gelenkt werden. Notiz: Da keine Bilddokumente gemacht wurden, musste der Bericht etwas in die Länge gezogen werden. Man bittet um Verständnis.

 

S. Riggenbach

119. GENERALVERSAMMLUNG DES TURNVEREINS STV WANGEN

Starker Auftritt des neuen Präsidenten Marco Arlati

 

Am 24. Januar kurz nach 19.30 Uhr eröffnete der neue Präsident Marco Arlati die 119. Generalversammlung. Leider fanden nur 31 Mitglieder den Weg ins Café M. Als Gäste durfte der Präsident Annette Marbet und Nora Meier vom Damenturnverein willkommen heissen. Speziell begrüsste Marco Arlati das mit 77 Jahren älteste anwesende Ehrenmitglied Urs von Wartburg. Dieses Jahr waren mit Raffael Keller und Kilian Weber zwei Austritte aus den Aktiven zu bedauern. Beide wohnen und arbeiten nicht mehr in der Region und können deshalb nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Gleichzeitig durften mit Lars Friedl und Adrian Schöpfer zwei Mitturner als neue Aktivmitglieder aufgenommen werden. Somit besteht der Verein nun aus total 42 Aktiven, 22 Frei- und 39 Ehrenmitgliedern. Zusammen mit dem Mitturner Nicolas Husi ergibt dies einen Mitgliederbestand von 104.

 

Sowohl der Präsident wie auch der Verantwortliche der Jugendriege Kommission Tobias Meier verfassten ihre ersten Jahresberichte in ihrer neuen Funktion. Zudem gab auch der Verantwortliche der technischen Kommission Samuel Hänggi einen gewohnt interessanten Rückblick auf das vergangene sportliche Jahr. Unter dem Traktandum Kassenbericht präsentierte der Kassier Thomas Rötheli die Jahresrechnung 2014. Er schaffte es einmal mehr, den budgetierten Verlust von Fr. 3'500.00 auf Fr. 1'063.87 massiv zu kürzen. Im Besonderen erläuterte der Kassier noch die Kontobewegungen des Oswald Müller Fonds. Durch die FiKo... sprich die beiden Revisoren Daniel Hug und René Frankiny wurden alle Belege und Buchungen kontrolliert und – im Gegensatz zu anderen Vereinen im Gäu – als lückenlos befunden. Das Jahresprogramm 2015 wurde durch den Präsidenten persönlich vorgestellt. Die Teilnahme am Unihockeykantonalfinal und das ausserkantonale Regionalturnfest in Stein AG sind die Höhepunkte im turnerischen Bereich. Gleichzeitig werden wieder einige gesellige Anlässe wie das Skiweekend, das Grillfest mit dem DTV, die Vereinsreise, das Jassturnier sowie die Waldweihnacht angeboten. Ebenso bieten die STV Vereine auch dieses Jahr wieder drei Anlässe für die Wangner Jugend an. Die beiden Sporttage im Winter und im Sommer sowie das Unihockey Chlausenturnier sind alles Anlässe, welche jeweils mit viel Aufwand für das OK und mit Helfereinsätzen der Mitglieder verbunden sind. Weiter führt der Verein bekanntlich die Festwirtschaft am 1. Augustfest. Organisator Fabian Roppel konnte seine Nachfolger in den Personen von Roland Rötheli und Philipp Anderegg präsentieren. Trotz vieler Helferanlässe sieht das Budget 2015 einen Verlust von Fr. 2’322.00 vor.

 

Erfreulicherweise waren im Vorstand keine Demissionen zu verkünden. Die sieben Vorstandsmitglieder Marco Arlati (Präsident), Marc Nussbaum (Vize-Präsident), Thomas Rötheli (Kassier und Koordinator Anlässe), Samuel Hänggi (Verantwortlicher TK), Tobias Meier (Verantwortlicher JUKO), Philippe Aebi (Beisitzer) und Reto Frankiny (Aktuar und Administration) stehen dem Verein daher für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Der Vize-Präsident Marc Nussbaum beglückwünschte Marco Arlati zum gelungenen ersten Jahr als Präsident. In einer aufwendigen Laudatio ehrte er Kapitän Marco Arlati, der das STV-Boot sicher und gekonnt durch alle Herausforderungen steuerte. Auch alle Turner in den Funktionen ausserhalb des Vorstandes (Materialverwalter Philippe Aebi, Fähnrich Fabian Roppel, Revisoren René Frankiny und Andreas Hug, Präsident REKO Wangner Turner Marc Nussbaum, Präsident Gönner Jugendsporttage Marc Nussbaum, TK Aktive Reto Luginbühl, Pascal Frey, Daniel Fluri, Dominic Roppel, Konrad Erni, Philipp Anderegg, Sebastian Riggenbach, TK Männeriege Anton Büchler und Roland Jäggi sowie Bewirtschaftung der Homepage Michael Gmür) bleiben ihrer Funktion treu. Mit einem herausragenden Resultat wurde Fabian Roppel Vereinsmeister. Die fleissigsten Turner Philipp Anderegg (Aktive) sowie Anton Büchler, Markus Hodel, Roland Jäggi und Bruno Schöpfer (Männerriege) wurden mit persönlich gravierten Geschenken ausgezeichnet. Geehrt wurde auch Koni Erni, der im 2014 in seiner Kategorie kantonaler Crosscupsieger wurde. Das TK ersuchte Ende 2014 mittels einer Umfrage die Aktivmitglieder, zwecks Gestaltung der Turnstunden und des Turnfestes. Die Umfragewerte zeigten mehrheitlich, dass man bereits auf dem richtigen Weg ist. Die Tellersammlung zu Gunsten des “Chinderhuus Elisabeth” in Olten ergab einen stolzen Betrag von Fr. 350.00.

 

Armin Heimgartner ergriff das Wort und gratulierte seinem Nachfolger Marco Arlati für die gelungene Premiere. Beim Turnerlied fiel nicht auf, dass es in diesem Jahr ein paar Turner weniger im Saal hatte. Zum Abschluss präsentierten Pascal Frey und Raphael Weber eine aufwendige Videoshow mit Highlights aus dem vergangenen Vereinsjahr. Der kurzweilige und gesellige Abend wurde je nach Belieben bei einem Jässli, einem Schwatz oder auch im Nachtleben in Olten – teils bis in die frühen Morgenstunden – weitergeführt.

 

Reto Frankiny

 

Foto 1 geehrte Turner

Hintere Reihe von links: neues Aktivmitglied Lars Friedl, Präsident Marco Arlati, fleissigste Turner Roland Jäggi und Bruno Schöpfer Vordere Reihe von links: fleissiger Turner Markus Hodel, Oberturner Samuel Hänggi und Vereinsmeister Fabian Roppel Es fehlen: neues Aktivmitglied Adrian Schöpfer, fleissige Turner Anton Büchler und Philipp Anderegg

 

Foto 2 Vorstand

Hintere Reihe von links: Vize-Präsident Marc Nussbaum, Präsident Marco Arlati, Verantwortlicher JUKO Tobias Meier Vordere Reihe von links: Kassier Thomas Rötheli, Verantwortlicher TK Samuel Hänggi, Aktuar Reto Frankiny es fehlt: Beisitzer Philippe Aebi

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