Anlässe 2016

Waldweihnachten

Wenn im Dezämber jongblebni Manne wandere Rechtig Stöckbrönneli ue,

het das mol einisch absolut nüt metere abgfahrne Goa-Party ztue!

 

Das send Torner, wo trotz erschte Ränzli-Asätz vo de vele Wiehnachtsässe,

dem steile Astieg öber d Näbelgränze in Rekordzit trotze, ganz besässe!

 

Bim Stockbrönneli tüend die fliessige Hälfer bereits metere Stärkig luure,

sone Glüehwiih esch halt scho e gueti Sach bi dene chüele Temperature!

 

Nach usfüehrleche Instruktione, wo der Toni lang ond breit verzellt,

werd die met Würschtli „gschwängereti“ Soppe allne gerächt verteilt.

 

Denn wird gschmatzt ond gschlörft im Hüsli, wo gmüetlech esch dekoriert,

zu dere heisse Soppe wärde de natüterli no eis, zwöi.. chüeli Bierli serviert.

 

Während dWiehnachtschrömli ond die ganz Tischdeko wärde ufg(fr)ässe,

wird zu Kaffi Gügs ond seriöse Männerwitze no gmüetlech witer gsässe.

 

Dosse tüent die erfahrne Pyromane dröber fachsimple ond ned scherze,

öber die optimali ond räschtlosi Verbrönnig vo de beide Finnecherze!

 

Nachdem am wärmende Füür ustuscht wärde die letschte Läbeswiisheite,

wird dr Wäg zrog is Dörfli i Agriff gno, wo dr Näbel eim tuet begleite.

 

Vele Dank de vele Hälfer Roli J., Roli R., Sämi, Toni, Urs ond Co.,

mer wärde nöchscht Johr bestimmt alli weder ad Waldwiehnacht cho!

 

Reto Frankiny

Chlausjass im Café M

Kaum beginnt alljährlich die Adventszeit, kribbelt es in den Jassfingern der Turner und TVW-Freunden. Der Chlausjass steht an.

 

In diesem Jahr stehen 24 Jasserinnen und Jasser in den Startlöchern. Pünktlich beginnen die ersten Partien. Die angespannte Ruhe zeugt von Konzentration und teilweise Verbissenheit bis sich jeweils nach einer Runde die strapazierten Nerven erholen und wir bei freundschaftlichen Gesprächen und Diskussionen auf die Auslosung für die nächste Runde warten. Die Auslosung der neuen Runde findet fast immer Akzeptanz. Auch hier sollten die Spielregeln eingehalten werden.

 

So geht es von Runde zu Runde in den Jassabend hinein bis dann die letzte Runde ansteht. Bereits werden einige Zwischenergebnisse ausgetauscht und es wird festgestellt, dass keine sehr hohen Punktzahlen erjasst werden, sondern ein sehr enges Ergebnis, von oben bis unten, die Rangliste zieren wird.

 

Und so kam es denn auch. Es sind nicht die herkömmlichen Jassfreaks oder die weitangereisten TVW-Jasser, die an der Ranglistenspitze vertreten sind. Die vier Jassrunden ergeben ein fast gänzlich neues, sogar familiär zusammengestelltes Podest mit einem neuen Jasskönig. Wie immer erhalten alle einen Grittibänz und die vordersten der Rangliste können noch einen verdienten Zusatzpreis auswählen und mitnehmen.

 

Ein gemütlicher Jassabend neigt sich langsam dem Ende entgegen und wir lassen diesen ausklingen in der Hoffnung, auch im nächsten Jahr, vielleicht sogar einige mehr, wieder dabei zu sein.

 

An dieser Stelle sei dem Turnverein und den Organisatoren herzlich gedankt. Es braucht immer wieder Helfer im Hintergrund, die so gemütliche Anlässe erst ermöglichen.

 

Pius Flury

Unihockey Chlausenturnier

Die Spiele um die grossen Grittibänzen

 

Die 27. Durchführung des beliebten Wangner Unihockey-Schülerturniers war wiederum ein Erfolg. Über 130 Wangner Schulkinder in 24 Mannschaften spielten in spannenden Wettkämpfen um die grössten Grittibänzen. Das Turnier der Oberstufe fand wie gewohnt am Freitagabend ab 19 Uhr statt. Die Primarschüler spielten am Samstag ab 09:00 Uhr morgens bis spät in den Nachmittag hinein.

 

Am Freitagabend spielten die Spieler/innen der Oberstufe. In intensiven und spannenden Spielen setzte sich in der Kategorie G Knaben die Mannschaft „Phenolphtalein“ der 3. Sek E vor dem Team „Unicorns of Love“ der 3. Sek E und dem Team „Cedric und sini Klass“ der 2 Sek E durch. Bei der Mixedkategorie H gewann die Mannschaft „Squats“ der 1. Sek E vor „Bettina und die Bikinigirls“ der 3. Sek B und dem Team „Chicken Wings“ der 3. Sek E.

 

Am Samstagmorgen startete das Turnier der Primarschülerinnen und Schüler. Im Einsatz standen in der Kategorie C die Mixedteams der 3. und 4 Klasse, in der Kategorie D die Mixedteams der 5. und 6. Klasse sowie in der Kategorie E die Knaben der 4. bis 6. Klasse. Die jungen Spielerinnen und Spieler waren früh morgens schon hellwach. Es entwickelten sich schnelle und zugleich spannende Spiele. Kurz nach dem Mittag standen dann die Sieger fest. In der Kategorie E gewann das Team „Hockey Stars“ der Klasse 6a ungeschlagen vor den „Flitzer’s Klasse 4b und den Superninjas Klasse 5a / 5 KKL. In der Kategorie D gewann nach einem wahren Krimi das Team „#SportChildreans“ Klasse 6b punktgleich vor dem Team „Stäcke – Kings“ Klasse 5b und den „Fast Devils“ Klasse 6a. Bei den beiden Erstplatzierten gab das Torverhältnis den Ausschlag über Platz 1 und 2. In der Kategorie C siegten die „Monkey – Kids“ Klasse 3a PS vor den „4 Unihockeyspieler“ Klasse 4b und den „5 Flitzer“ Klasse 3b.

 

Gleich nach dem Mittagstee stellten die Jüngsten ihr Können unter Beweis. Da ging es nochmals in zwei Kategorien um die grossen Bänzen. In der Kategorie A (1. und 2. Klasse) siegte das Team „Topscorer“ Klasse 2b mit dem Punktemaximum vor dem Team „Kleinwangenblitz“ Klasse 2 und den „Swiss Boys“ Klasse 1b. Platz 4 ging an das Team „Tick - Tick – Tor“ Klasse 2b und den ehrenvolle Platz 5 belegte das Team „die Wilden Krokodile“ Klasse 1a. Parallel dazu holte sich das Team „die Unsichtbaren“ Klasse 3/4c den Turniersieg in der Kategorie B der Mixedteams 3. Klasse. Sie siegten ohne Niederlage vor dem Team „die coolen Dogs“ Klasse 3b und dem Team „die schnellen Blitzer“ Klasse 3a PS.

 

Erfreulicherweise durften wir an beiden Turniertagen viele Eltern, Freunde, Bekannte, Lehrer und Betreuer der Teams begrüssen. Die Kinder dankten es mit vielen gelungenen Aktionen auf dem Feld.

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Helfern vom STV Wangen in der Festwirtschaft und der Turnierleitung, sowie den Schiedsrichtern.

 

Die Begeisterung und der Einsatz der Kinder, deren Betreuer und aller Helfer sind gute Gründe, das Unihockey-Chlausenturnier auch im nächsten Jahr zu gleichen Zeit wieder auszutragen.

 

Daniel Fluri

Vereinsreise ins Oberwallis

Am Samstag, den 3. September, trafen sich 13 gutgelaunte Turner des STV Wangen zur diesjährigen Turnfahrt. Noch etwas verschlafen und voller Neugier ging es mit dem 06.44 Zug nach Olten und von dort weiter bis nach Bern. Die häufigste Frage an diesem Morgen war „“wo gots he“ und “wo sie Gipfeli“? Bekannt war nur, dass es in die Region Oberwallis geht. Erst in Bern wurde das erste Rätsel gelöst. Das Zugsabteil war bis nach Ausserberg an der Lötschberg Südrampe reserviert. “Ui, dört beni letschtmol uf de Schuelreis gsi“, kam es praktisch aus allen Kehlen.

 

Nach dem Verlassen des Bahnhofs Bern gab es die erste Aufgabe von Lugi. Toni, Roland und Philipp wurden für das Amt der Küchengehilfen bestimmt. Es ging darum, den Zopf, den Käse und die Salami für die hungrige Turnerschar zu schneiden.

 

In Ausserberg angekommen, machten sich die frisch gestärkten Turner auf zur ersten Wanderetappe. Diese führte entlang den Geleisen der Lötschbergbahn bis zum “Chrüterbeizli“ in der Rarner Chumme. Dort schauten die pflichtbewussten Wangner, dass der Feuchtigkeitshaushalt im Lot blieb und der Rucksack an Gewicht verlor.

 

Entlang den kühlenden Suonen und mit dem wunderbaren Blick auf das Rhonetal, näherte man sich dem Tagesziel Hohtenn. Im Restaurant Bahnhof angekommen, bekam die Turnerschar gerade einmal 15 Minuten Zeit, um sich zu setzen und etwas zu Trinken. Obwohl die Gläser noch halb voll waren, drängte Lugi zum Aufbruch. Mit Sack und Pack führte der Weg mit dem Postauto nach Visp, wo beim Spital Endstation war. Nach einem kurzen Fussmarsch entdeckten die ersten Turner ein Schild, dass auf das Walliser Nationalgetränk aufmerksam machte. Vor der Weinkellerei “Cave de la Tour“ wartete bereits der Winzer mit seiner Frau für die Kellereibesichtigung. Nach einem kurzen Vortrag über die Kellerei, welche sich im ehemaligen Bischofsturm befindet, führte der Weg in den wunderbaren Garten, wo es zum gemütlichen Teil überging. Bei einer Degustation von Rot- und Weisswein, sowie einer reichhaltigen Walliserplatte, erfuhren die interessierten Zuhörer viele neue Details über den Wein und die Gegend. Nachdem auch wirklich jede Flasche leer war und der eine oder andere Turner die Bestellung für den eigenen Weinkeller aufgegeben hatte, war es schon wieder Zeit zum Aufbrechen. Gut gelaunt und den halben Weinkeller im Gepäck (zum Glück gibt es Transportunternehmen) eilte man zum Postauto, um wieder nach Hohtenn zu gelangen. Im Hotel Bahnhof angekommen und mit Blick auf Sachen, die man nicht sehen möchte, bezogen wir die gemütliche Unterkunft und machten uns bereit für das Nachtessen. Bei einem leckeren Menü und einem gemütlichen Jass, liessen wir den Abend ausklingen. Obwohl die Sonne den ganzen Tag schien, schaffte es ein Turner, bleich ins Bett zu gehen. Ob es wohl an seiner ersten Zigarre lag?

 

Pünktlich zum reichhaltigen Frühstück waren alle Turner vollzählig versammelt. Frisch gestärkt ging es durch den alten Dorfkern von Hohtenn weiter bis nach Eggerberg. Wie am Vortag führte die Route entlang der Suonen und den Geleisen der BLS. Kurz vor Mittag erreichte man schliesslich Eggerberg. Dank dem zügigen Tempo blieb noch genug Zeit, um von einer Terrasse aus zu fachsimpeln wie die Flüsse in Visp heissen und welcher Gipfel jetzt der Dom ist. Dank digitaler Hilfe konnte jedoch auch dieses Problem geklärt werden. Beim Warten auf den Zug nach Brig kam dann doch noch endlich die Oberaargauer Medizin zum Einsatz. Manch einer hatte schon befürchtet, dass die Flasche doch nur als Deko mit auf die Turnerfahrt durfte. Besser konnte man den Einsatz des Feuerwassers jedoch nicht planen. Nach gefühlten 50 Ansagen der Abfahrtszeiten war jeder froh, endlich in den Zug einsteigen zu können. (Ja, auch älter werdende Buben haben Freude an Knöpfen…)

 

In Brig angekommen, machten wir uns auf den Weg zur letzten Station der diesjährigen Turnfahrt. Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg, erreichten wir den gut getarnten Eingang der Simplonfestung in Naters. Dort wartete bereits Elias auf uns, um gleich mit etwas Geschichte über die Gegend zu beginnen. Tief im Berg drin, erfuhren wir interessante Einblicke in die Zeit des 2. Weltkrieges und der Schweizer Armee. Gut, ein paar Militärerfahrene Mannen nahmen sich ein Time Out, um für den 2. Teil der Führung fit zu sein. Für diesen begaben wir uns in die Offiziersmesse, wo bereits der ehemalige Kommandant der Festung mit seiner Frau auf uns wartete. Ausgerüstet mit einem ganzen Laib Raclette Käse, begann er gleich die ersten Portionen zu streichen, während seine Frau für das Nationalgetränk zuständig war. Wir wissen jetzt auch, dass man im Wallis krank sein muss, wenn man ein Glas Weisswein ablehnt. Zum Glück war dann auch der Käse einmal fertig, sonst würden heute noch ein paar Turner dort sitzen und den sehr feinen Käse geniessen. Trotz den prallgefüllten Bäuchen blieb auch vom Dessert nichts übrig. Unglaublich, was so eine Cremeschnitte alles bewirkt.

 

Wie die Zeit in einer gemütlichen Runde vergehen kann, merkten wir erst, als Reto zum Aufbruch drängte. Im etwas schnelleren Schritt machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, um unseren Zug zu erreichen. Wir wären ja keine rechten Turner, wenn wir das nicht geschafft hätten. Bei einem Jass oder einem Nickerchen verging die Zeit im nu und wir trafen pünktlich in Wangen am Bahnhof ein.

 

Vielen Dank an Reto, welcher das ganze Wochenende super organisiert hat.

Wir freuen uns alle auf die nächste Turnfahrt.

 

Nico

Berner Kantonalturnfest in Thun vom 24.-26. Juni 2016

13 Turner trafen sich 6 Jahre nach dem letzten Berner Kantonalturnfest am Freitagmittag um 13.00 Uhr mit grosser Vorfreude am Bahnhof in Wangen. Unser Ziel war Thun. Auf der Fahrt mit dem Zug wurde viel geplaudert und man hat sich auf den Wettkampf und auf das Wochenende eingestimmt. Nach der Ankunft folgte eine 5-minütige Fahrt mit dem Shuttlebus und ein 10-minütiger Marsch über das Militärgelände in Richtung Zeltplatz, wo wir unser Nachtlager einrichteten.

Als alle ihre „Villen“ aufgestellt hatten, zogen wir los, um den Wettkampfplatz zu besichtigen und das Wettkampf-Feeling zu erlangen. Doch schnell suchten wir uns einen der wenigen Schattenplätze auf dem Festgelände, um der brennenden Hitze an diesem Wettkampftag entfliehen zu können. Nachdem wir genügend Eindrücke gesammelt hatten, rückte auch unser Festhöhepunkt näher und so bereiteten wir uns mental und physisch auf unsere Wettkämpfe vor.

Der Wettkampf begann um 17.10 Uhr mit Weitsprung und Wurfkörper. Auf der provisorisch errichteten Weitsprunganlage lief es unseren jungen Springern nicht nach Wunsch, sodass eine Note von 7.05 und einige Schürfungen vom groben Sand herausschauten. Unsere Werfer konnten ihre Leistungen der letzten Turnfeste, u.a. des starken Windes wegen, ebenfalls nicht abrufen und blieben unter ihren Erwartungen mit der Punktzahl von 7.47. Im zweiten Wettkampfteil stand als einzige Disziplin der Fachtest Unihockey auf dem Programm. Dieses Jahr behielten wir unsere Nerven auch im Wettkampf und der Ball rollte hervorragend hin und her. Mit der Unterstützung des DTV als Zuschauer verbuchten wir die sehr gute Note 9.79 und konnten so den schlechten Start vom ersten Wettkampfteil ein wenig vergessen machen. Im dritten und letzten Wettkampfteil war die Pendelstafette an der Reihe. Wir wollten unser Hoch aus dem zweiten Wettkampfteil mitnehmen und eine schnelle Zeit auf die brennend heisse Asphaltstrecke hinlegen. Mit 3 anderen gleichzeitig startenden Mannschaften leisteten wir uns ein spannendes Rennen und schlossen unseren 3-teiligen Wettkampf mit einer soliden Punktzahl von 8.34 in der Pendelstafette ab.

Mit einer Schlussnote von 25.39 in der 5. Stärkeklasse fiel das Endergebnis gut aus und wir belegten den 22. Platz von insgesamt 93. Mannschaften in unserer Stärkeklasse. Mit der Befriedigung, ein Ziel erreicht zu haben, fokussierten wir uns anschliessend voll und ganz auf das Abendprogramm und was da noch alles dazu gehörte…

„Gut“ ausgeschlafen, gönnten wir uns am Samstagmorgen ein Frühstück bevor uns unser Rahmenprogramm nach Interlaken führte. Dort angekommen, quetschte sich jeder in Neoprenanzug, Schwimmweste und Helm. Anschliessend führte uns unser Guide an die Eintrittsstelle im Lütschental, wo wir unsere Schlauchboote wasserten. Die Verhältnisse waren mit dem hohen Wasserstand und dem aufziehenden Gewitter nicht gerade anfängertauglich, was sich in der angespannten und ruhigen Stimmung zeigte. Doch wir waren guten Mutes und stürzten uns vor malerischer Kulisse in die doch sehr wilde und 6-Grad-kalte Lütschine. Wir meisterten jede noch so grosse Stromschnelle mit nur wenigen „Mann über Bord“ und kamen heil unten an. Nach dem adrenalingeladenen Abenteuer hatten wir eine Stärkung im Hooters verdient und traten mit gestilltem Hunger die Rückreise nach Thun an. Den Abend liessen wir wieder an der Partymeile in den Panzerhallen ausklingen.

Am Sonntag wurden wir von dem bunten Treiben und der Aufbruchstimmung auf dem Zeltplatz geweckt. Nach zwei Nächten im Zelt räumten wir unser Nachtlager zusammen (einige mit steifem Rücken) und traten am Mittag die Heimreise nach Wangen an. Ein grosses Dankeschön an alle aktiven Turner und jene, die uns tatkräftig vor Ort unterstützt haben. Ebenfalls ein riesen Merci an unseren Kampfrichter Sebastian Riggenbach und an den Organisator des Turnfestes, Daniel Fluri.

 

Samuel Hänggi

STV-Skiweekend auf dem Stoos 2016

Am Samstag 19. März um 7.30 Uhr trafen sich neun Turner des STV zum traditionellen Ski-Weekend. Bei herrlichen Bedingungen machten wir uns auf den Weg Richtung Innerschweiz, ins Skigebiet Stoos ob Schwyz. Bei der Talstation Schlattli angekommen, mussten wir vorerst einmal anstehen. Mit gutem Teamwork schafften wir es jedoch ziemlich schnell durch die Menschenmenge in die Standseilbahn, hoch auf den Stoos. Nach einem kurzen Fussmarsch bezogen wir rasch die Unterkunft, denn das schöne Wetter und die guten Pisten lockten zum Skifahren. Ein paar rasante Abfahrten und schon benötigten wir eine Znünipause. Anschliessend wurden bis zum Mittagessen die herrlichen Pistenbedingungen noch einmal so richtig ausgekostet. Während der Mittagspause vergnügten wir uns mit einem kurzen „Lader-Jass“. Dann ging es wieder ab auf die Piste, bis wir diesen herrlichen Tag beim Aprèski ausklingen liessen. Der Abend begann mit einem herrlichen Nachtessen und endete dann irgendwann einmal...

 

Der Sonntagmorgen startete pünktlich mit dem Morgenessen (alle anwesend). Kurz danach ging es wieder auf die Piste, wo wir nochmals die herrliche Bergwelt genossen. Ab Mittag waren die Pistenaktivitäten geringer, denn Jassen und Vitamin D-Tanken waren angesagt. Um den grossen Andrang bei der Standseilbahn zu umgehen, machten wir uns rechtzeitig auf den Heimweg.

 

Müde aber glücklich kamen wir in Wangen an. Reto, herzlich Dank für die super Organisation der herrlichen zwei Tage.

 

Bruno Schöpfer

Kantonaler Unihockey Final vom 12.03.2016

Am Freitag, 11. März 2016 war es wieder einmal so weit. Die letzte Turnstunde vor einem Unihockey Turnier stand auf dem Programm. Eigentlich nichts Besonderes, doch wie bereits im letzten Herbst, hiess der Verantwortliche wieder Dominic Roppel. Er ist bekannt für seine einzigartigen Turnstundenplanungen. So mussten wir zum Beispiel schon Tennisbälle durch die Halle blasen. Die Turnstunden mit Dominic sind nicht nur interessant und abwechslungsreich, sie sind auch sehr anstrengend. So brauchte dann manch ein Turner den Samstag für die Erholung für den Unihockey Kantonalfinal am Abend. Doch beim STV Wangen stehen dabei keine professionellen Helfer zur Seite, kein Eisbad ist angerichtet und kein Physiotherapeut ist angestellt. So sah die Vorbereitung auch sehr unterschiedlich aus. Die Meisten gingen das ganze etwas ruhiger an. Ein Turner besuchte eine Weiterbildung, andere putzten die Wohnung, gingen einkaufen, planten Ferien oder waren im Garten aktiv. Doch einer wollte es wissen. So absolvierte er nach der intensiven Turnstunde am Freitag, am Samstagmorgen den Konditionstest für Fussballschiedsrichter (wie man hörte, erfolgreich). Am Abend war ihm dies aber nicht anzusehen. Wie er sich am Sonntag fühlte, entzieht sich meiner Kenntnisse.

 

Ab 17.00 Uhr hatten wir aber alle das gleiche Programm. So standen die Meisten bereits vor der Haustüre und warteten auf unsere Fahrer Daniel und Philippe. So ganze alle standen aber nicht vor der Haustüre. Unser jüngster zum Beispiel hörte so laute Musik, dass es ein Wunder war, dass er die Türklingel überhaupt hören konnte.

 

Um 17.15 Uhr trafen wir dann bei der neuen Raiffeisen Arena in Hägendorf ein. Während Daniel sein Auto auf dem Aussenplatz parkierte, liessen wir es uns nicht nehmen, unser Auto in der Tiefgarage zu parkieren. Wie wir feststellten, wussten nicht viele von dieser Tiefgarage. Auch wir waren nicht ganz sicher, ob wir dort parkieren durften. Doch als wir uns dem Tor näherten und sich dieses tatsächlich öffnete, fühlten wir uns willkommen.

 

In der Halle trafen wir auch auf Sebi. Wie bereits in seinem Bericht vom letzten Kantonalfinal angekündigt, war er dieses Jahr als Schiedsrichter im Einsatz. Bereits den ganzen Nachmittag leitete er souverän durch die Spiele. Doch als wir zu unserem ersten Einsatz bereit standen, hatte er erst Halbzeit. Herzlichen Dank an dieser Stelle für deinen Einsatz Sebi!

 

Doch jetzt zum sportlichen Teil. Bereits im Vorfeld haben wir vernommen, dass einzelne Turner vom STV Gunzgen heiss auf eine Revanche mit uns waren, doch sollte diese aufgrund der Gruppenzuteilung vorerst ausbleiben. Um 18.11 Uhr starteten wir ins Kantonalfinal mit dem Spiel gegen den TV Büren. Hinten noch etwas löchrig wie ein Emmentaler, starteten wir ins Turnier. Doch unser Torhüter war bereits auf Betriebstemperatur und so konnten wir dank zwei Toren vom ersten Block das Spiel mit 2:0 gewinnen. Der Auftakt war geglückt und wir wussten, dass wir uns noch steigern konnten und mussten. Im Spiel gegen den TV Egerkingen wollten wir das Besprochene auch umsetzen. Während der zweite Block defensiv zu überzeugen wusste, in der Offensive jedoch das Runde nicht ins Eckige befördern konnte, überzeugte der erste Block in der Offensive und erzielte wiederum alle drei Tore, stand jedoch in der Defensive weiterhin etwas im Schilf. Dank einer wiederum grandiosen Leistung unseres Torhüters, der die Egerkinger regelmässig verzweifeln liess, konnte das Spiel mit 3:1 gewonnen werden. Während wir mit Toren zu überzeugen wussten, zielte ein Egerkinger mit dem Ellbogen auf die Nase unseres TK-Chefs, welcher aber trotzdem weiterspielen konnte.

 

In Spiel 3 spielten wir gegen den Vorjahressieger aus Messen. Nach der Niederlage im Vorjahr, wollten wir uns revanchieren und starteten erfolgreich ins Spiel. Je länger das Spiel jedoch dauerte, desto besser kamen die Messner ins Spiel und wir verloren knapp mit 1:2. Nun mussten wir die weiteren Spiele gegen Dulliken und Kienberg gewinnen, um nicht bereits wie im Vorjahr, die Halbfinals zu verpassen. Mit einem 4:1 Sieg gegen Dulliken, in dem Nici mit 4 Toren zu überzeugen wusste und einem 1:0 gegen Kienberg konnten die Gruppenspiele erfolgreich auf dem 2. Platz abgeschlossen werden. Auch nach fünf Gruppenspielen wartete der zweite Block immer noch auf sein erstes Tor, während im ersten Block alle drei Spieler erfolgreich waren. Jedoch zeichneten sich diese neben dem Feld aus und halfen den Samaritern beim Raustragen einer Spielerin, welche wegen Kreislaufproblemen schlussendlich mit dem Krankenwagen abgeholt wurde.

 

Gespannt warteten wir auf die Ranglisten der Gruppenspiele, bzw. die Paarungen im Halbfinal. Ob wir nun auf den STV Gunzgen treffen würden? Noch nicht, denn die Gunzger schlossen ihre Gruppe ebenfalls auf dem zweiten Platz ab und so trafen wir auf den TV Hubersdorf. Ein Team mit vielen jungen und wendigen Spielern. So starteten wir motiviert in unseren Halbfinal. Lange war das Spiel ausgeglichen, doch am Schluss setzte sich Huberdorfs verdient durch und gewann mit 1:2. Nach dem Spiel stellte Sämi fest, dass er wohl einen Stockschlag auf sein Schienbein erhalten haben musste, war doch dieses angeschwollen und musste von den Samaritern gekühlt werden.

 

Das andere Halbfinale zwischen Gunzgen und Messen ging in die Verlängerung. Doch dort fielen keine Tore und so musste unser Gegner im Spiel um Platz 3 im Penaltyschiessen erkoren werden. Und dann endlich die Entscheidung! Der TV Messen setzte sich durch und so kam es wie von den Gunzgern so sehnlich erhofft im Spiel um Platz 3 zur Revanche gegen uns. Aufgrund des hitzigen Duells am Regionalturnier im letzten Herbst, waren auch wir heiss auf die Revanche und bereiteten uns entsprechend vor. Wir wollten uns im kampfbetonten Spiel der Gunzger zur Wehr setzen können. Sicherheitshalber wurde dann Alisha von Mutter Carolina auf unsere Spielerbank beordert, damit Lars direkt jeweils vom Spielfeldrand aus beruhigt werden konnte, was bekanntlich am Regionalturnier nicht ganz geglückt war. So startete endlich das Spiel um Platz 3 mit dem Ziel, dass endlich auch die Spieler vom zweiten Block ihr erstes Tor erzielen konnten. Das Spiel wurde von beiden Seiten von Beginn an intensiv, aber fair geführt. Dann endlich die Erlösung! Nach gefühlten 239 Abschlüssen war auch der zweite Block erfolgreich und erzielte im letzten Spiel des Turniers endlich den ersten Treffer. Dieser wurde auch vom ganzen Team entsprechend gefeiert. Kurz nach diesem Tor erhielt Philippe in einem Zweikampf einen Schlag aufs Ohr. Er spielte trotz Schmerzen weiter und erzielte ebenfalls seinen ersten Treffer am Turnier. Jedoch leider (wieder einmal) auf der falschen Seite. So ging das Spiel in die Verlängerung. Jedoch fand ein gewisser Herr seine Freude am Tore Schiessen und entschied das Match mit seinem zweiten persönlichen Treffer. Riesenjubel im ganzen Team. Nach dem enttäuschenden sechsten Rang im Vorjahr, schlossen wir das Kantonalfinal auf dem erfolgreichen dritten Platz ab.

 

Das Finalspiel fand trotzdem mit Wangner Beteiligung statt. Sebi wurde nämlich als Schiedsrichter ausgewählt und durfte seinen rund 9-stündigen Helfereinsatz mit dem Finalspiel gebührend abschliessen.

 

Nach einem kurzen Besuch von Philippe bei den Samaritern planten wir den weiteren Verlauf des Abends. Nach der Rangverkündigung genossen wir eine warme Dusche und die meisten dann noch ein kühles Bier in der Turnhalle bzw. später noch in Olten. Für Philippe endete das Turnier in der Notfallstation des Kantonspitals Olten. Mit der Diagnose Loch im Trommelfell fuhren auch der Berichtschreiber und Philippe nach Hause, während einzelne noch im Terminus das Tanzbein schwangen….

 

Trotz den Besuchen bei den Samaritern und in der Notfallstation können wir auf ein erfolgreiches Turnier zurückschauen und freuen uns bereits auf das Regionalturnier im Herbst 2016 in Olten.

 

Thomas Rötheli

Generalversammlung

„es fägt“ im Turnverein Wangen

120. GENERALVERSAMMLUNG TURNVEREIN STV WANGEN

 

Ein verregneter Samstagabend mit Sturmböen, „es fägt“ regelrecht draussen. Ein ehemaliger Olympionike im Speerwurf, ein Obernarr sowie zahlreiche Jassprofis treffen sich im Café M. Nicht zu einem Kaffee, sondern zu Apéro, währschaftem Essen, dazu 1 oder 2 Bierchen. Der Grund? Sie feiern das 120jährige Bestehen ihres Turnvereins. Präsident Marco Arlati macht schon zu Beginn klar, dass es kein Jubiläum ist, sondern dass dies erst in 5 Jahren gefeiert wird, dafür heftiger, so dass „es fägt“! Nun sitzen die zahlreichen Turner sowie der Damenbesuch vom DTV also da und lauschen gespannt den Vorträgen des Vorstandes. Für den Olympioniken Urs von Wartburg hat sich der Weg ins Dorf bereits zu Beginn gelohnt – als ältester anwesender Turner wird er mit einer Flasche Turnertrunk geehrt. Leider müssen gleich sechs Todesfälle beklagt werden. Die Anwesenden gedenken der Verstorbenen mit einer Schweigeminute. Für zwei neue Gesichter hat sich die Anwesenheit ebenfalls gelohnt – Matthias Egli und Nico Nemeth dürfen als neu aufgenommene Mitglieder nebst frenetischem Applaus eine spannende Bettlektüre (Statuten) sowie die sehr moderne Vereinskrawatte mit nach Hause nehmen. Für die knurrenden Mägen ist bis zur Verpflegungspause Durchhaltewillen gefragt. So wagt es bei den ersten Traktanden denn auch ja keiner, Fragen zu stellen. Dies ist jedoch auch nicht nötig, denn die Tätigkeitsberichte, sowie die Jahresrechnung zeugen von einer sehr guten Arbeit des Vorstandes. Die Versammlung ist sich einig, „es fägt“ unter den Vorstandsmitgliedern! Auch das Jahresprogramm ist gut ausgefüllt von mehreren sportlichen, geselligen, aber auch Helferanlässen. Auch für die Wangner Jugend werden wieder mehrere Anlässe durchgeführt.

 

Spätestens als Käthi den Traditionsimbiss serviert, sind sich alle einig, dass sich das Durchhalten gelohnt hat. Bevor die zweite Hälfte der Traktanden in Angriff genommen wird, prostet sich der Vorstand noch einmal zu, dass „es fägt“. Das ist auch nötig, das präsentierte Budget sieht nämlich einen hohen Verlust vor. Ob es an den guten Argumenten des Kassiers Thomas Rötheli oder den – vom Essen etwas ermüdeten – Anwesenden liegt, kann nicht abschliessend festgestellt werden, jedenfalls wird alles anstandslos genehmigt. Spätestens bei den Wahlen sind die meisten im Saal wieder voll da – steht doch die Wahl eines neuen Vorstandsmitgliedes an. Adrian Schöpfer übernimmt für Philippe Aebi das Amt des Beisitzers und Materialwartes. Da auch die anderen Vorstandsmitglieder, etliche Ämter ausserhalb des Vorstandes sowie ein neuer Revisor gewählt bzw. bestätigt werden, kommt die Versammlung aus dem Klatschen nicht mehr raus, „es fägt“ nun im Saal! Die Hände der Anwesenden werden aber nicht geschont, stehen im Anschluss doch die Ehrungen des Vereinsmeisters Adrian Schöpfer, der neun fleissigen Turner und mehrerer Anlassorganisatoren an. Beim Turnerlied werden dann die Hände geschont, dafür die Lunge strapaziert. Manch einer singt aus voller Brust, womit gleich mehrere Bewohner in den oberen Etagen geweckt worden sein dürften.

 

Bevor die Filmregisseure Pascal Frey und Raphael Weber die in Bildern zusammengestellte Rückblende des Vereinsjahres starten, meldet sich noch der „Oberfäger“, Obernarr „Roli I“ Rötheli zu Wort. Beim Ausklingen des Abends kommen dann die Jassprofis zum Zug. Vor dem Heimweg sind sich alle einig, „es fägt“ durch und durch in diesem Verein!

 

Reto Frankiny

News

Statuten

Die Statuten des Turnvereins sind im Member-Bereich "Aktive Mitglieder" zugänglich.

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