Anlässe 2017

Chlausjass

Am 1. Dezember reisten aus nah und fern (Gossau und Herisau) 24 Jasserinnen und Jasser ins Café M an. Feine Sandwiches und Nussgipfel lagen bereit und alle bestellten sich etwas Flüssiges, um während der gut dreistündigen Spielzeit nicht verdursten zu müssen.

 

Der langjährige Organisator, Philipp Bucher begrüsste alle herzlich zu diesem traditionellen Turneranlass am Jahresende. Das Los entschied über die ersten Spielpaarungen und so konnte pünktlich um 20.00 Uhr zur ersten Jassrunde gestartet werden. Die druckfrischen Polizeijasskarten wurden gut gemischt und verteilt. An manchen Tischen gab es familieninterne oder nachbarschaftliche Spielpartner. Es war spannend zu hören, was für Ambitionen die verschiedenen Teilnehmer haben. Es wollen tatsächlich nicht unbedingt alle gewinnen, denn der wunderschöne Riesenbänz für den jeweils letztplatzierten Jasser ist nicht zu verachten! Für die Spieler in den vordersten Rängen gibt es zusätzlich zu einem auch sehr schönen, aber etwas kleineren Bänz noch einen Naturalpreis wie Fleisch, Wein, Schokolade o.ä..

 

Wer nicht so gerne Pokale abstaubt und Berichte schreibt, sollte nicht zu viele Punkte erjassen, um ja nicht auf Rang 1 ausgerufen zu werden. Irgendwie kommt es halt doch oft anders als man denkt und so stand diejenige, die unbedingt den grössten Bänz und ganz bestimmt nicht den Pokal haben wollte, nach gut drei Stunden als Nummer 1 fest. Wie immer machte Philipp es spannend und las die Rangliste in seiner ganz speziellen Art vor, so dass die Nr. 24 und Nr. 1 bis ganz zuletzt warten, hoffen und zittern mussten. Dabei lagen die Resultate oft ganz nahe beieinander, z.B. hat Paul Hodel auf dem letzten Platz nur dank 9 Punkten Unterschied zu Rang 23 den Trost-Riesenbänz im Arm halten dürfen. Vorjahressieger Pius Flury hat dank 32 Punkten zu wenig seinen Vorjahreserfolg nicht bestätigen können und musste den ersten Rang an die putzwütige Pokalabstauberin und fanatische Berichteschreiberin Ruth Frankiny abgeben!

 

Zu später Stunde traten alle wieder in die kalte Winternacht hinaus und ich bin sicher, dass nicht alle Bänzen ganz zu Hause ankamen, weil der „Gluscht“ nach einem Biss in das frische Backwerk stärker war.

 

Herzlichen Dank an Philipp für die reibungslose Organisation dieses gemütlichen Turneranlasses.

 

Ruth Frankiny

 

Rangliste: 1. Ruth Frankiny 4‘169 Pkt., 2. Pius Flury 4‘137, 3. Toni Büchler 4‘109 …. 24. Paul Hodel 3‘366.

Unihockey-Chlausenturnier

UNIHOCKEY-CHLAUSENTURNIER, EIN VOLLER ERFOLG

 

Am Wochenende vom 24. und 25. November fand die 28. Austragung des traditionellen Unihockey-Chlausenturniers statt.

 

130 Schulkinder spielten an zwei Tagen um die grössten Grittibänzen. Das Turnier der Oberstufe fand am Freitagabend ab 19 Uhr statt. Die Primarschüler schnürten ihre Turnschuhe am Samstag ab 9 Uhr morgens in zwei Teilen bis zur Rangverkündigung um vier Uhr nachmittags. Die Dunkelheit war hereingebrochen, als die Uhr langsam aber sicher Richtung Anpfiff tickte. In das Turnier starteten sieben Teams der Oberstufe in einer Kategorie. Pro Team ergab das mindestens sechs Spiele, was dreieinhalb Stunden Unihockey satt bedeutete. Viele spannende, hart umkämpfte aber ausnahmslos faire Spiele waren das Resultat. Die ersten vier Teams der Vorrunde qualifizierten sich für die Halbfinals. Dabei setzte sich das Team „Panzer Maschin“ gegen das Team „Butzfrauen“ knapp durch und traf im Final auf das Team „1 SEK E“, das seinerseits in einem spannenden Spiel gegen das Team „Balr“ die Oberhand behielt. Im Final setzte sich für einmal das Alter gegen die Jugend durch, so sicherte sich das Team „Panzer Maschin“ die grössten Bänzen. Einige Stunden später war die Halle schon wieder voll.

 

Um 9 Uhr morgens flitzten die Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse durch die Turnhalle. Erfreulich viele Eltern und Angehörigen fanden sich auf den Zuschauerplätzen ein. In drei verschiedenen Kategorien ging es sogleich zur Sache. Kurz nach dem Mittag konnten sich dann die Teams „Alle guten Dinge sind drei“ (4a, Knaben 3. – 4. Klasse) und „Floorball Stars“ (5b, Knaben 4. bis 6. Klasse) in ihren Dreiergruppen durchsetzen und sicherten sich somit die grössten Bänzen. In der Mixedkategorie setzte sich das Team „catch us if you can“ (4b) im Final souverän durch. In der letzten Kategorie des Turniers jagten die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse dem weissen Lochball nach. Wie in den anderen Kategorien spielten die Kinder mit viel Freude und Engagement. Nach spannenden Halbfinalspielen standen sich die Teams „Die starke Bären“ (1b) und „Chipsfresser“ (2b) im Finale gegenüber. Das Team „Chipsfresser“ behielt mit 2:1 knapp die Oberhand und konnte sich über die grossen Bänzen freuen.

 

Erfreulicherweise durften über das ganze Turnier viele Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Betreuerinnen und Betreuer begrüsst werden. Nebst dem spannenden Sport konnten auch viele freudig glänzende Augen bewundert werden. Die vielen selbstgemachten T-Shirts zeigten auch die Kreativität und das Engagement, das die Eltern für dieses Turnier aufbringen.

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt den Helfern vom STV Wangen in der Festwirtschaft, der Turnierleitung sowie den Schiedsrichtern. So heisst es in einem Jahr wieder: Mit viel Freude und Spass zu den grossen Bänzen.

 

Dani Fluri

Mehrgenerationen-Turnfahrt

15 gut gelaunte und top motivierte Turner (3 Mal Vater mit Sohn) begaben sich am Samstag, 2. September auf die Turnfahrt Richtung Toggenburg. Die vorgängige Umfrage betreffen Absage der Turnfahrt wegen sehr schlechten Wettervorhersagen mit Schneefall bis unter 1000 Höhenmeter wurde unter dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider" fast einstimmig verneint. Dies sollte jedoch den einen oder andern Teilnehmer vor kleinere Herausforderungen stellen.

 

Bereits auf dem Perron in Olten konnten wir feststellen, dass vermutlich die halbe Schweiz auf Vereinsreise sein muss. Kaum in den Zug eingestiegen, amüsierten wir uns über Leute, die trotz klar reservierten Sitzplätzen, der Meinung waren, sie wüssten alles besser und sie müssten bestimmen, wie und wo ihre Gruppe zu sitzen habe. Seit dieser Turnfahrt weiss ich: lege dich in solchen Angelegenheiten nie mit einem Wangner Turner an, sonst endet es für solche Leute nur mit peinlichen Situationen.

 

So war die Fahrt bis Wil SG sehr kurzweilig und wir stiegen dort ins Postauto nach Alt St. Johann um. Kaum aus dem Postauto raus, realisierten wir, was die Wettervorhersage mit Regen gemeint hatte. So rüsteten wir uns mit Regenschirm und Regenjacke aus und wanderten Richtung Luftseilbahn Sellamatt. Im Restaurant Alp Sellamatt standen wir bereits vor der nächsten Herausforderung: bestelle ich jetzt ein Bier oder einen Zwetschgen-Lutz, denn draussen regnete es in Strömen! Jedem sein Ding und so ging es danach auf dem Klangweg Richtung Oberdorf. Dem Klangweg entlang konnten wir den diversen "Instrumenten" zum Teil vertraute, aber auch für uns sehr fremde Klänge entlocken. Die verschiedenen Instrumente, aber auch die interessanten Diskussionen unter den Turnern machten die Wanderung zu einem unterhaltsamen Spaziergang.

 

Im Restaurant der Sesselbahn Wildhaus-Oberdorf nahmen wir unser Mittagessen ein. Unmittelbar danach begannen wir mit dem ersten Jass, da es draussen immer noch stark regnete und wir mit der Wochenendkarte die Option hatten, zu unserem Übernachtungsziel Gamsalp, die Sesselbahn zu nehmen. Doch kaum hatte der Regen etwas nachgelassen, begannen 6 Turner unruhig zu werden. Sie beschlossen schlussendlich, die Gamsalp zu Fuss zu erklimmen. Auf sehr sportliche Weise erreichten diese sechs Wanderer die Gamsalp nach 48 Minuten und zurückgelegten 540 Höhenmetern!

 

Um am nächsten Morgen sicherlich nicht an Muskelkater zu leiden, begaben wir uns sofort in den vorgewärmten, jedoch etwas zu stark vorgewärmtem Hot-Pot.

 

Nach einem feinen Nachtessen wurde bis tief in die Nacht hinein gejasst, geplaudert und gelacht. Die einen begaben sich etwas früher ins Bett, ein paar genossen nochmals den Hot-Pot und andere genossen zu einem guten Schluck Wein das mitgebrachte "Zimmis" von Toni und Pius, bevor sie sich aufs Ohr legen konnten.

 

Bereits früh am Sonntag stand das Morgenessen auf dem Programm. Entsprechend der jeweiligen Angewohnheit oder dem aktuellen Verfassungszustand stärkten wir uns für die bevorstehende Wanderung auf den Chäserrugg. Kaum losmarschiert wurde die Realität betreffend schlechtem Wetter und schlechter Kleidung für diejenigen Turner spürbar, die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Wetter haben! Dank GPS und gutem Spurenlesen durch den Schneematsch erreichten wir dann das Berggasthaus Chäserrugg (graue senkrechte Wände im Nebel sind nicht immer Felsen, es können auch Hauswände sein. Warum hat uns eigentlich der Hüttenwart in der Gamsalp nicht an dieser Wanderung gehindert?). Nach einer kurzen Stärkung im wunderschönen Berggasthaus fuhren wir mit der Luftseilbahn hinunter nach Iltios und wanderten zum Mittagessen in ein gemütliches Restaurant in Oberdorf. Nach dem Essen stand das nächste Highlight an, Drift Trikes fahren! Kaum realisiert, was das sein soll, schlugen die einen Herzen höher, während der eine oder andere sich doch etwas zu alt fühlte für so etwas oder vor sich selber Angst hatte, dass das nicht gut rauskommen könnte. So nahm an diesem Abenteuer teil wer wollte und da die Zeit eh schon knapp war und zu wenig Trikes bereit standen, konnten wir glücklicherweise in letzter Minute das Postauto in Wildhaus Richtung Buchs erreichen. Dank unserem pensionierten Bähnler kamen wir wieder rechtzeitig in Wangen an, trotzdem dass unser vorgesehener Zug in Buchs mit viel Verspätung angesagt war.

 

Dem Organisator Pascal Frey ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation. Wir kommen gerne noch das eine oder andere mal mit dir, wenn du auch diese Aufgabe gerne weitergeben möchtest (gilt als Aufruf für neue Organisatoren)!

 

Kusi Hodel

1. Augustfeier

Faustballturnier der Gheid-Vagante 2017

Teilnahme am 10-Jahre Jubiläums Faustball Plauschturnier der Gheid-Vagante auf dem Sportplatz Chrüzmatt in Wangen bei Olten vom Samstag 8. Juli 2017

 

Nach einem einjährigen Unterbruch, stellten die Aktiven vom STV Wangen wieder eine Mannschaft am Faustballturnier der Gheid-Vaganten. Das Wetterglück bescherte uns intensiven Sonnenschein. Crème, Brille, Hut und viel trinken waren Pflicht. Aufgrund der Gruppeneinteilung war sozusagen auch Pflicht, bis zur Mittagspause mindestens den 2. Gruppenrang zu erreichen. Die beiden ersten Gegner am Morgen „hetsnoBier“ sowie die „Schneehuhnjäger“ bezwangen wir beide ohne grössere Probleme. Vor dem Mittag trafen wir auf den Primusgegner „STV Vordemwald“. In den letzten paar Jahren hatten diese meistens das Turnier gewonnen. In der ersten Spielhälfte konnten wir trotzdem recht gut mithalten. Bis zum Schluss reichte es jedoch nicht für einen Sieg. Wie erwartet gingen wir als Zweiter der Gruppe B in die Mittagspause. Ghackets und Hörnli, ein kühles Bierli, Tombola-Lösli und Jassen standen auf dem Programm.

 

In der Gruppe A schafften es die „Quartierboys“ der Gartenstrasse die „Kaneuro“ auf den zweiten Platz zu verweisen. Somit hiess unser erster Gegner nach dem Mittag „Kaneuro“. In beiden genannten Mannschaften waren ebenfalls STV Wangen Turner vertreten. Ein kollegiales Spiel mit trotzdem viel Ehrgeiz auf beiden Seiten stand bevor. Die „Kaneuro“ spielten ein wenig konstanter, machten weniger Eigenfehler und brachten daher ihren Sieg ins Trockene. Die Gegner der beiden letzten Spiele die „Bifangmoms+Co“ sowie das „Team Apéro“ konnten wir wiederum beide bezwingen, was uns schlussendlich den 6. Schlussrang einbrachte.

 

Während dem letzten Spiel kam extremer Wind auf, der Himmel wurde schwarz und sozusagen in der letzten Spielminute brach der grosse Regen über uns herein. Rasch ins Festzelt war angesagt. Gespannt warteten wir auf die Rangverkündigung. Die diesjährige Siegermannschaft hiess tatsächlich „Quartierboys“ mit Adrian Schöpfer, dem grossen Anschläger und Spielmacher. Herzliche Gratulation.

 

Als Preis für unseren 6. Schlussrang durfte Pascal Frey eine grosse Salami und Zopfbrot entgegennehmen. Da es weiterhin regnete wurde dieser Preis dann auch im Festzelt verspiesen.

 

Herzlichen Dank dem Organisator und den Spielern vom STV Wangen für ihren Einsatz. Wir hatten Spass und sind gerne nächstes Jahr wieder dabei.

 

Armin Heimgartner

Turnfest STV

Zürcher Kantonalturnfest Tösstal in Rikon vom 24./25. Juni 2017  

 

Bereits seit längerem wurde in den Turnstunden der Fokus auf das sportliche Highlight des Jahres gelegt. In der Halle wurde vor allem für den Fachtest Unihockey geübt,  sowie Kraft- und Koordinationsübungen absolviert. Als es dann endlich wärmer wurde und die Turnstunden nach draussen verlegt wurden, konnte auch für die Disziplin Wurfkörper trainiert werden. Nachdem alle Turnfestteilnehmer die Vorbereitung verletzungsfrei absolviert hatten und auch die Hauptprobe erfolgreich über die Bühne ging, stieg das Turnfieber stetig höher. Auch Petrus schien vom Turnfiebervirus infiziert, liess er nämlich während der ganzen Woche vor dem Turnfest die Temperaturen über 30 Grad steigen. Und so musste auch unser Kampfrichter Samuel aka Urs Hänggi seinen 8stündigen Helfereinsatz am Freitag bei hitzigen Temperaturen absolvieren. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für deinen Einsatz.

 

Doch pünktlich zum Wochenende fanden die ersten Wolken den Weg zurück in die Schweiz. Und so besammelten wir uns am Samstagmorgen um 10.00 Uhr bei leicht bewölkten Himmel und angenehmen Temperaturen am Bahnhof Wangen. In der Hoffnung, nicht der Letzte zu sein, waren einzelne bereits um 09.45 Uhr anwesend. Den Bericht vom Turnfest 2017 sollte in diesem Jahr unser jüngster Teilnehmer schreiben. Mit diesem Glauben liessen wir ihn nach Rikon reisen bzw. das Turnfest geniessen. Wer jetzt denkt, dass der Verfasser des Berichtes tatsächlich der jüngste Teilnehmer war, den kann ich beruhigen. Bei der Heimreise am Sonntag fasste ich den Entschluss,  den Bericht selbst zu schreiben, um so unseren Jüngsten seine Blessuren vom Wochenende in Ruhe auskurieren zu lassen. 

 

So stiegen wir also  in den Zug Richtung Olten. Eigentlich reine Routine, hätten wir nicht Adrians Vertiefungsarbeit der LAP dabei gehabt.  Seit langer Zeit ist ein Wagen ein Thema beim Turnverein. Bereits wurden detaillierte Baupläne erstellt und an der Generalversammlung vor Jahren ein Projekt vorgestellt und  auch budgetiert. Doch das Projekt wurde bis zum heutigen Zeitpunkt nicht realisiert. Und nun endlich hat sich ein Turner an die Umsetzung gemacht. Nicht ganz den damaligen Plänen entsprechend, aber trotzdem sehenswert und mit einer ordentlichen Musikanlage ausgestattet, welche manche Augen und vor allem auch Ohren auf uns richten liess. Doch so ein Wagen muss eben auch gezogen und gestossen werden. Kein Problem für uns Turner, eigentlich. Doch bereits die Treppe beim Bahnhof Wangen stellte uns vor kleinere Probleme, welche aber im Kollektiv gelöst werden konnten. Beim Bahnhof Olten dann die nächste Herausforderung. Doch auch hier konnten wir den Wagen gemeinsam in den Zug heben. Mit reichlich Routine meisterten wir sämtliche Hindernisse bis zum Bahnhof Winterthur. Dort liessen wir den Puls einer Mitarbeiterin der SBB in die Höhe schnellen. Hatte sie doch tatsächlich Bedenken, dass wir mit unserem Wagen den Anschlusszug nach Rikon verpassen würden. Doch auch mit einem kleinen Umweg via Lift vom Bahnhofparking erreichte unser Wagen das Perron 1 rechtzeitig. So konnten uns die zwei mit dem VW Büsli angereisten Sebi und Nici am Bahnhof Rikon wie geplant in Empfang nehmen. Weiter ging es mit Sack und Pack und Wagen in Richtung Festgelände. Der Schotterweg bzw. die Wege im Festgelände und Zeltplatz stellten unser Fahrgestell  vor weitere Probleme. Doch die Achse hielt, zumindest vorläufig….

 

Nachdem wir das Depot von 50 Franken hinterlegt hatten, wurden wir einem Sektor zugewiesen und konnten unseren Platz beziehen. Glücklicherweise noch im flachen Bereich, denn bereits der nächste Sektor befand sich am Hang und schien für einen erholsamen Schlaf nicht zwingend geeignet zu sein. So konnten wir unsere Zelte aufschlagen und das Nötigste für den 1. Wettkampfteil packen. Während einer noch mit dem Aufblasen der luxuriösen Luftmatratzen beschäftigt war, konnten  die Anderen einer präventiven Gesundheitsmassnahme nachgehen und sich mit Sonnenschutzmittel eincremen. So langsam verzogen sich die Wolken und die Sonne zeigte sich wieder von der wärmenden Seite.

 

Danach ging es weiter zum ersten Wettkampfteil. Wurfkörper stand auf dem Programm. In einem spannenden Qualifikationsverfahren während der Vorbereitung konnten sich 8 Werfer qualifizieren. Diese liefen sich warm, warfen die ersten Wurfkörper auf der Anlage und konnten sich an die Wettkampfbedingungen gewöhnen. Nach einer ausführlichen Instruktion durch den Kampfrichter (wie sich am Abend im Festzelt zeigen sollte, eine anscheinend in der Ostschweiz bekannte Grösse in der Kampfrichterszene), begann Werfer 1 unseren Wettkampf. Der Wurfkörper flog weit, weit nach links (die Anlage war leicht abfallend), zu weit nach links, wie ein weiterer Kampfrichter meinte. Wir waren eigentlich nicht gleicher Meinung, doch mit einem noch weiteren Wurf  in Durchgang Nr. 2 wurde der Diskussion sämtliche Grundnahrung entrissen. So warfen wir unsere Wurfkörper verteilt über die ganze Anlage und liessen die Kampfrichter etwas in Bewegung bleiben. Mit einer leisen Enttäuschung endete der erste Wettkampfteil, denn nicht alle konnten die Leistungen aus den Trainings und der Hauptprobe im Wettkampf umsetzen. So erzielten wir eine etwas enttäuschende Note von 6.79.

 

Nichts desto trotz liessen wir die Köpfe nicht hängen. Wussten wir doch, dass unsere stärkste Disziplin erst noch bevorstand. So zogen wir weiter zur Anlage für den Fachtest Unihockey. Die ersten Beobachtungen auf der Anlage sorgten für etwas Skepsis.  Die absolvierenden Turner liefen teilweise andere Wege, als wir diese trainiert hatten und auch der Untergrund schien etwas sandig bzw. rutschig zu sein. Während der weiteren Wartezeit absolvierten wir ein kleines internes Plauschmätchli. Die Instruktion der Kampfrichter liess uns dann jedoch aufhorchen. Sämi und Daniel hatten uns perfekt auf diesen Wettkampf vorbereitet. Unsere trainierten Laufwege und Abläufe waren korrekt! So starteten wir in Wettkampfteil Nr. 2, Fachtest Unihockey. Nicht ganze ohne Probleme und mit doch ein, zwei Rutschern konnte der 1. Teil erfolgreich abgeschlossen werden. Im zweiten Teil hatten wir dann grössere Mühe und liessen die Passgenauigkeit zeitweise vermissen. Mit einer Note von 9.35 konnten wir jedoch zufrieden sein und den Fehlstart wieder etwas vergessen machen.  

 

Für den 3. Wettkampfteil waren wieder unsere schnellen Beine gefordert. Auch hier waren nur 8 Turner qualifiziert und das führte dazu, dass 2 Turner als Supporter am Rande der Laufbahn standen. So zumindest sah es unser Plan vor. Mental bereits mit dem Wettkampf abgeschlossen, liess Nici seine Laufschuhe auf dem Zeltplatz und verfolgte unser Warmlaufen in seinen Flip Flops. Doch dann verletzte sich Dome beim Einlaufen und musste mit dem Golfwägeli der Samariter abtransportiert werden. So musste Nici doch noch in die Laufschuhe hüpfen. Da seine bereits am Zeltplatz am Ausruhen/-lüften waren, mussten kurzer Hand andere Laufschuhe einspringen. Trotz diesem Aufreger beim Warmlaufen und einer Laufanlage, welche eher als Kartoffelacker geeignet war, konnte der Wettkampfteil ohne weitere Verletzung über die Bühne bzw. über den Acker gebracht werden. Der 3. Wettkampfteil bescherte uns eine gute Note von 8,51. Dies führte zu einer Schlussnote von 24.65 und einem erfolgreichen 23. Schlussrang (von 56 Vereinen) in der 5. Stärkeklasse.  

 

Den sportlichen Teil des Turnfestes hatten wir nun erfolgreich hinter uns gebracht und konnten uns nun dem gesellschaftlichen Teil widmen. Dieser startete mit einem kühlen Blonden zur Abkühlung des Körpers. Doch die Körper riefen nach mehr Abkühlung und so begaben wir uns zur Töss. Sämtliche Turner genossen ein erfrischendes Bad. Einige waren relativ schnell im kühlen Nass, andere mussten sich etwas länger an die Temperaturen gewöhnen. Doch der Mix aus Sonnenschein, kühlem Nass und kühlem Blonden, begleitet mit Musik aus unserer Musikanlage liess sich keiner nehmen. So stiess dann auch unser Verletzter humpelnd zum Rest der Truppe. Doch jeder noch so schöne Moment endet einmal. Das Nachtessen stand auf dem Programm. Aufgrund der unterdessen doch grossen Hitze benötigten wir zuerst nochmals etwas für unsere durstigen Kehlen. Und so kamen wir in den Genuss eines modernen und sehr erfolgreichen „Vorstellungsgesprächs“. Doch nun musste neben unseren Kehlen auch einmal der Magen gestärkt werden. Auch hier zeigt sich, wie gut das Turnfest organisiert war, denn von einer Warteschlange an der Essenausgabe war nichts zu sehen. Einzig ein Getränk hätte noch zum Nachtessen gepasst, aber wie die Erfahrung zeigt, ist an einem Turnfest noch niemand verdurstet. Grösser ist die Möglichkeit, sich bei diesem Wetter einen Sonnenbrand zu holen. Da einer beim Aufblasen seiner Luftmatratze am Mittag etwas länger Zeit benötigte, holte er das Eincremen dann am Abend im Festzelt nach. Etwas zu spät, war doch der „T-Shirt-Abdruck“ bereits zu sehen. Dafür erhielt er weibliche Unterstützung, was die Schmerzen des Sonnenbrandes wieder etwas erträglicher machten. 

 

So startete zur Musik der Partyvögel und lauten Unterstützung der weiteren Wangner Turner für unseren Jüngsten der 4. Wettkampfteil. Wie es sich anscheinend für die moderne Jugend gehört, verzichtete er auf das Schuhe binden. So halfen wir kameradschaftlich beim Schuhe binden. Erfolglos kämpfte er gegen unsere Hilfe an, so dass er dann doch noch seine Schuhe selber binden wollte. Auch die dazugehörenden Balance-Übungen endeten nicht zwingend mit einer erfolgreichen Schlussnote. Weitere Infos können aufgrund des Jugend- und Datenschutzes in diesem Bericht nicht weitergegeben werden. Ich kann jedoch versichern, dass sich alle erfolgreich durch die Nacht getanzt haben und sich nach einer erholsamen Nacht auf dem Zeltplatz wieder gefunden haben. 

 

Nach einer strengen Partynacht braucht man genügend Schlaf. Aufgrund des regnerischen Startes blieben wir etwas länger in unseren Zelten liegen. Als sich dann jedoch die letzten Regentropfen verzogen hatten, starteten auch die Wangner Turner in den Turnfestsonntag. Wie es sich für einen anständigen DJ gehört, hatte Adi auch für diesen Teil entsprechenden Sound. „Aufstehen ist schön“ tönte es aus unserer Musikanlage und zauberte so manchem verschlafenen Turner auf dem Zeltplatz ein Lächeln ins Gesicht. Unter anderem dank Unterstützung von Hecht und Charlotta wurden die Zelte abgeräumt, die nicht mehr benötigten Schlafsäcke fachgerecht entsorgt, die Luft aus den Luftmatratzen gelassen und sämtlicher Abfall entsorgt. So konnte nach Inspektion durch die Zeltplatzaufsicht das Depot wieder zurückbezahlt werden und wir zogen weiter zum BBQ Zelt, wo wir uns für die anstehende Heimreise stärkten. Danach sollte es Richtung Bahnhof Rikon weitergehen. Doch der unebene Boden sorgte für einen weiteren Verletzten in unseren Reihen. Die sofort anwesenden Samariter konnten leider nicht weiterhelfen und so musste unsere Musikanlage von Freunden aus dem Zürcher Oberland (wie am Sonntag festgestellt wurde, spricht einer davon Walliser-Dütsch) abgeschleppt werden. Gemäss aktuellem Stand der Kenntnisse geht es unserem Musikwagen den Umständen entsprechend gut und er erholt sich erfolgreich von seinem Achsbruch. Bis zum nächsten Turnfest sollte die Verletzung dann auch wieder ausgeheilt und die Achse entsprechend gestärkt sein. So konnten wir die Heimreise ohne weitere Probleme in Angriff nehmen und das Umsteigen war zügiger und einfacher, als noch auf der Hinfahrt. Nach der Ankunft in Wangen dankten wir zuerst einmal  Sämi und Dani für die tadellose Organisation des ganzen Wochenendes und liessen dieses mit einem Schlummertrunk am Mattenfest der Chlausenzunft Wangen ausklingen.

 

Thomas Rötheli

Ski-Weekend Stoos

Am 11. März trafen sich früh morgens 9 hochmotivierte Turner am Bahnhof Wangen. Leider gab es noch ein Problem, einer fehlte. Mit einer leichten Verspätung und noch etwas schläfrig traf dann auch der letzte Turner ein und die Autofahrt konnte losgehen. Das diesjährige Reiseziel war der Stoos. Am Fusse des Berges angekommen, stand für die ersten ein kurzer Imbiss an, um den darauffolgenden Marsch von der Bergstation bis zur Unterkunft auch antreten zu können. Kaum in der Unterkunft angekommen, mussten erst mal der Durst gestillt und die Zimmer bezogen werden, bevor es auf die Pisten ging. Bei gefühlten 25 Grad in der Sonne wagte es der ein oder andere sogar kurzärmlig auf die Pisten zu gehen. Kurz vor Mittag meldete sich bei einigen bereits wieder der Durst und so wurde ein Zwischenhalt eingelegt. Als sich kurz darauf auch der Hunger meldete beschlossen wir, das Restaurant zu wechseln, um ausgiebig zu speisen. Für einen Turner war dies allerdings noch kein Thema. Er legte nur eine kurze Pinkelpause ein und fuhr danach weiter. Plötzlich begann sogar eine Liveband zu spielen, wobei sich nicht alle an der sehr hohen Lautstärke erfreuten. Danach hiess es nochmals ab auf die Pisten. Später waren wir verstreut im Après Ski unterwegs, was zur Folge hatte, dass wir uns alle erst wieder zum Abendessen versammelten. Ein ausgiebiges Essen wurde verschlungen und der ein oder andere Witz gerissen. Danach ging es weiter in verschiedene Bars, Pubs etc. und so klang der Abend aus.

 

Am darauffolgenden Morgen durften wir eine leckere Stärkung zu uns nehmen, bevor die Rucksäcke gepackt und in den nebenan liegenden Skiraum verstaut wurden. Danach hiess es Ski fassen und los. Einige bevorzugten ein paar rasanten Abfahrten, während die andern lieber eine Liegestuhlsession vorzogen. Dort verweilten die meisten den Rest des Tages bis zur Heimreise, ausser zwei fleissigen jungen Turnern, die wohl noch nicht genug vom Skifahren hatten. Sie holten nochmals alles raus, was in den Beinen war und trafen sich danach zum Rucksack Abholen in der Unterkunft. Von dort aus wurde erneut der Fussmarsch zur Bergstation angetreten. Nach dem Verladen der Skier und des Gepäcks konnte die Heimfahrt angetreten werden.

 

Am Bahnhof Wangen angekommen, erklärte der Organisator Reto Luginbühl das Skiweekend für beendet und machte noch einmal alle darauf aufmerksam, dass er einen Nachfolger als Organisator des Skiweekends suche. Wir danken ihm für das Organisieren, Planen etc.. Alles hat einwandfrei geklappt und wir können auf ein erfolgreiches Skiweekend zurückblicken.

 

Adrian Schöpfer

Generalversammlung Turnverein Wangen am 21.01.2017

Am Samstagabend versammelten sich knapp 40 Turner im Café M zur 121. Generalversammlung. Der Präsident Marco Arlati durfte darunter zahlreiche Ehrenmitglieder sowie Nora Meier und Karin Rötheli vom DTV begrüssen. Als ältestes anwesendes Ehrenmitglied wurde Urs von Wartburg geehrt. Dem verstorbenen Freimitglied Albert Känzig wurde in einer Schweigeminute gedacht. Weiteren 3 Austritten der Aktivmitglieder Lars Friedl, Andreas Hug und Philipp Küenzli standen 2 Aufnahmen von Christian Marbet und Noah Felder als neue Mitturner gegenüber.

 

Die verschiedenen Jahresberichte wurden alle genehmigt. Der Kassier Thomas Rötheli konnte insgesamt gute Zahlen präsentieren, obwohl auch im 2016 ein Verlust erzielt wurde. Im Jahresprogramm 2017 fehlten leider einige Anlässe, welche zumindest im kommenden Jahr nicht mehr durch den RTVOG organisiert werden. Trotzdem konnte mit zahlreichen Sport-, Helfer- und weiteren geselligen Anlässen ein abwechslungsreiches Jahresprogramm präsentiert werden. Auch für die Wangner Jugend (2 Sporttage sowie 1 Unihockeyturnier) und Bevölkerung (1. Augustfeier) werden wieder mehrere Anlässe angeboten. Bevor die Versammlung den budgetierten Verlust fürs kommende Vereinsjahr genehmigte, wurde vom Team um Käthi Spring der wohlverdiente Imbiss serviert.

 

Mit gefüllten Bäuchen wurden dann beim nächsten Traktandum die Vorstandsmitglieder sowie alle Funktionen ausserhalb des Vorstandes in ihrem Amt bestätigt. Als neuer Revisor wurde Matthias Egli gewählt. Matthias Christ verdiente sich mit seinem jahrelangen Engagement für den Verein die Wahl zum Ehrenmitglied. Von der Männerriege wurden Philipp Anderegg, Anton Büchler und Roland Jäggi, sowie von den Aktiven Daniel Fluri, Tobias Meier, Thomas Rötheli und Adrian Schöpfer als fleissigste Turner geehrt. Oberturner Samuel Hänggi überreichte dem alten und neuen Vereinsmeister Adrian Schöpfer den Pokal. Auch der scheidende Revisor Andreas Hug, das ehemalige TK-Mitglied Dominic Roppel und der bisherige Organisator der Papiersammlungen Michael Gmür wurden für ihre Verdienste geehrt. Die beiden Papiersammlungen werden neu durch Nico Nemeth und Adrian Schöpfer organisiert.

 

Die aus dem Jahr 1984 veralteten Statuten wurden durch den Vorstand vollständig überarbeitet. Der Entwurf wurde durch die Versammlung genehmigt. Vize-Präsident und REKO-Präsident Marc Nussbaum präsentierte eindrückliche Zahlen aus der „Wangner Turner“-Redaktion. Die Tellersammlung zu Gunsten des Kinderheims „Huus am Schärme“ in Hägendorf ergab den stolzen Betrag von Fr. 350.00.

 

Die kurzweilige Generalversammlung wurde traditionsgemäss durch einen eindrücklichen Foto-Jahresrückblick von Pascal Frey und Raphael Weber abgerundet.

 

Reto Frankiny

News

Jugendsporttag 24.8.18

Kant. Turnfest DTV

Kant. Turnfest Jugi

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Anmeldungen und Auskunft

Tobias Meier 079 287 79 20

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