Anlässe DTV 2014

Adventshöck

Schon fast traditionsgemäss fand unser Adventshock im Pfarreisaal der reformierten Kirche statt. 26 Turnerinnen trafen nach und nach zum Apéro ein. Bald herrschte eine gesellige Stimmung. Man weiss sich ja immer etwas zu erzählen!

 

Unsere Präsidentin Nicole hiess uns herzlich willkommen und wir durften  im weihnächtlich geschmückten Saal Platz nehmen und uns am Buffet bedienen. Bald waren unsere Teller mit diversen Salaten und heissem Fleischkäse gefüllt. Alles schmeckte vorzüglich. Auch ein Glas Wein durfte nicht fehlen.

 

Nach dem Essen erhielten die verschiedenen Turnstundenleiterinnen ihren „Lohn“ verpackt als kleines Präsent. Anschliessend spielten wir in Gruppen das Spiel „Stadt-Land-Fluss“. Der Buchstabe X brachte dabei unsere Köpfe zum Rauchen. Wer kennt schon eine Stadt, einen Fluss, ein Land oder gar ein Tier mit diesem Anfangsbuchstaben!

 

Das nachfolgende Dessertbuffet liess keine Wünsche offen. Man musste sich die Portionen gut einteilen, um von allem probieren zu können. Mmmh... Erst spät verabschiedeten wir uns voneinander und machten uns auf den Heimweg.

 

Vielen Dank den Spenderinnen von Salaten und Desserts und dem Vorstand fürs Organisieren.

 

Brigitta Reist

Vereinsreise

DTV Wangen inkognito auf Reisen

 

Unter dem Decknamen „Gruppe Grütter“ reisten 11 erwartungsvolle Damen in den Jura. Schon am Bahnhof Wangen wurden wir von unserer Reiseleiterin und Präsidentin Nicole mit Kaffee/Tee und Gipfeli eingedeckt. Gleichzeitig erhielten wir ein „Überlebenssäckli“, welches von Mitorganisatorin Andrea für uns bereitgestellt wurde, welche infolge 9-Monatsbauch leider nicht an der Reise teilnehmen konnte. Ab Olten bis Neuenburg waren für uns Plätze in der 1. Klasse reserviert, was wir unserem „Decknamen“ zuschrieben, hatten wir doch als offiziell reisender Turnverein noch nie diese Ehre!

 

Nach gut 1 ½ Stunden Fahrzeit erreichten wir Noiraigue, wo wir unser grosses Gepäck deponieren durften und uns mit leichtem Pick-Nick-Gepäck auf die Fahrräder schwangen. Unser Ziel war der Creux du Van, ein eindrücklicher Felskessel, wo etwa 200 m hohe Felsen senkrecht abfallen und einen hufeisenförmigen Kessel von 1 km Durchmesser bilden. Bei angenehmen Temperaturen bewältigten wir die rund 700 Höhenmeter durchs Val de Travers in gut 1 ½ Stunden und das „locker lässig“ dank unseren Super-Bikes, genannt Flyer! Für die meisten von uns war es das erste Mal mit einem E-Bike unterwegs zu sein, für alle aber bestimmt nicht das letzte Mal!

 

Die letzten Meter bis zur Krete erreichten wir zu Fuss über Weideland, vorbei an Schafen und einer netten Wandergruppe aus Obwalden, welche uns spontan an ihrem Apéro teilhaben liess. Noch trübten leichte Nebelschwaden  die Aussicht auf den „Grand Canyon der Schweiz“ und wir beschlossen, uns ein windgeschütztes Plätzchen für unser Mittagspicknick zu suchen. Leider verstärkte sich der Nebel und ein kühler Wind kam auf. Die Sandwiches waren schnell verzehrt und wir beschlossen, uns im Restaurant bei einem Kaffee avec aufzuwärmen. Das Wetter besserte sich schnell und die begehrten Fotos von der berühmten Felswand konnten doch noch geschossen werden. Nach einer rasanten Rückfahrt zum Bahnhof Noiraigue, durften wir in einem kleinen Laden die Schokoladespezialitäten der Region degustieren (mit Absinth, in Form von Huf-Nägeln, gehobelt an einer Girolle, etc.).

 

Eine kurze Bahn- und Busfahrt später, erreichten wir unser Nachtlager, ein Holzhaus am Waldrand von Le Locle. Nach dem Apéro bei Sonnenschein wurde das Nachtessen, Spaghetti „Bolo Nicole“, hergerichtet. Nicole hatte zu Hause feine Bolognese-und Salat-Sauce zubereitet und vom Hüttenwart Spaghetti und Salat einkaufen lassen. Die Spaghetti und der ebenfalls von Nicole gebackene Rüebli-Zucchetti-Cake zum Dessert haben allen sehr gut gemundet. Ganz herzlichen Dank nochmals!! Beim gemütlichen Abwasch und angeregten Diskussionen vergingen die Abendstunden wie im Flug und die mitgebrachten Spiele blieben unangetastet in den Rucksäcken liegen. Zu vorgerückter Stunde und nach Genuss des Schnäppschens aus dem Überlebenssäckli verzogen sich Sissi (unser Nesthäkchen), Cindy aus Marzahn (eine Bettschönheit in betörendem Schlafanzug in Pink) und Co. in ihre kuscheligen Schlafsäcke und es wurde ruhig.....

 

Um 8.30 Uhr traf sich „Grossfamilie Grütter“ am Frühstückstisch. Der Hüttenwart hatte uns den Kühlschrank mit Milch, Saft, Butter, Konfi, etc. gefüllt und das Brot wurde frisch vom Bäcker geliefert. Gestärkt traten wir unseren Fussmarsch zum Bahnhof Le Locle an. Per Zug erreichten wir les Brenets, von wo aus wir zum „Saut du Doubs“ wanderten. Nicole bat uns, unterwegs die Augen für besondere Naturprodukte offen zu halten und Dinge zu sammeln, um damit am Mittagsziel in drei Gruppen, je ein Bild gestalten zu können.  Blumen, Steine, Holz und Moos wurden mitgetragen und bei der Mittagsrast zu drei kreativen „Waldbildern“ zu den Themen „einfach schön“, „E-Bike“ und „Vier Jahreszeiten“ geformt. Danach bestaunten wir den „Saut du Doubs“, einen wunderschönen kleinen Wasserfall umgeben von Moss bewachsenen Bäumen. Der Doubs bildet die Grenze zwischen Frankreich und unserer Heimat, so dass man in wenigen Schritten über eine Brücke bereits ausländischen Boden betreten kann. Im Restaurant „Saut du Doubs“ direkt am Wasser gelegen, fanden feine Forellen, Salate etc. den Weg in unsere Bäuche, bevor wir zu einer kurzen Bootsfahrt auf dem Doubs aufbrachen. Die kurzweilige Fahrt wurde ergänzt mit interessanten Erklärungen des Kapitäns zu Umgebung und Daten des Doubs. Durch die wunderschöne Fels- und Waldlandschaft brachte uns das Boot zurück nach les Brenets, wo wir noch etwas Zeit und Musse hatten, das schöne Wetter und feine Glacen zu geniessen. Ein steiler Aufstieg zu Fuss brachte uns zurück zum Bahnhof, von wo aus wir via Le Locle – La Chaux de Fonds – Biel – Olten wieder nach Wangen heimkehrten. Es war eine gemütliche Reise in die eher unbekannte französische Schweiz, bestens organisiert und geführt von unserer Allrounderin Nicole. Herzlichen Dank für alles.

 

Catherine Hodel

Helfereinsatz Powerman

Sechs Turnerinnen und Fabian Marbet erklärten sich bereit, beim Powerman in Zofingen mitzuhelfen. Wir organisierten uns in einer Fahrgemeinschaft, so gelangen alle zusammen in einem Auto nach Zofingen. Nach einer kurzen Instruktion erhielten wir unsere Helfer-T-Shirt und ein Getränk. Anschliessend wurden wir auf unsere Posten verteilt. Zuerst hiess es warten. Um 8.00 starte das erste Rennen: Damen Lang Distanz. Nach dem happigen Startanstieg trafen die Läuferinnen schon bald beim ersten Streckenposten ein. Nun hiess es für uns anfeuern. Zwischendurch trafen einige Fussgänger, Biker und Autofahrer ein, welche gestoppt und informiert werden mussten. Einige hatten nicht so viel Verständnis, andere hielten an und halfen mit beim Anfeuern. Schon bald liefen die Damen zum zweiten Mal an uns vorbei. Um 9.00 starteten die Männer. Danach ging es Schlag auf Schlag; die Kurzdistanzler und die Teams wurden auf die zwei Runden der Laufstrecke geschickt. Als die letzten Läufer den Kurs absolviert und aufs Velo gewechselt hatten, folgte der Start des Charitylaufes. Prominente aus Sport, Fernseher und Politik, aber auch Jedermann konnte für einen guten Zweck eine Runde (5 km) in Angriff nehmen.  Einige rannten ganz flott, andere waren mit den Walkingstöcken unterwegs, noch andere lenkten ihren Nachwuchs im Kinder- und sogar Zwillingswagen. Als alle unsere Streckenposten passiert hatten, konnten wir zusammenräumen und uns auf den Heimweg machen. Es war ein spannender und kurzweiliger Morgen. Die Sportler des Langdistanz Duathlon hatten noch einiges vor sich. Insgesamt standen 10 km Laufen, 150 km Velofahren und nochmal 30 km Laufen auf dem Programm. Am schnellsten absolvierte dies bei den Männern Gael Le Bellec in 6:21:47 und bei den Frauen Emma Pooley in 6:47:27.

 

Vielen Dank für euren Helfereinsatz - Nicole

Besuch der Leichtathletik EM

An Mariahimmelfahrt, dem 15. August 2014, trafen sich Nicole, Steffi, Miriam und Simone am Bahnhof in Wangen und machten sich auf den Weg in Richtung Zürich. Die kurzweilige Reise war mit angeregtem Geschnatter und einem stärkenden Zmorge mit frischen Gipfeli erfüllt.

 

Gestärkt in der grössten Stadt der Schweiz eingetroffen, begab sich das Grüppeli via Bahnhofstrasse in Richtung Limmatquai, wo die Disziplin „Gehen 50km“ der Männer gerade ihren Höhepunkt erreichte. Kaum im Zielbereich eingetroffen, lief, oder eben ‚ging’, der Franzose Yohann Diniz mit einer Zeit von 3:32:33 einen neuen Weltrekord. Diesem Erfolg entsprechend war die Stimmung auch unter den Zuschauern, welche uns sogleich mitriss. Nach einem Spaziergang durch Zürichs derzeit multikulturellen Niederdörfli und einer italienischen Verköstigung trafen wir beim City Festival auf dem Sechseläutenplatz ein. Im Zentrum stand dort das House of Switzerland, welches in der Vergangenheit ausschliesslich im Ausland zu bestaunen war. Rundherum reihten sich Pavillons der Sponsoren Puma, Gruyere, Erdgas, Rhäzünser, Victorinox und vielen mehr. Während dieses Besuches meinte es Petrus leider nicht gerade gut mit uns und der Regen prasselte nur so herab. So blieb uns nur noch die Flucht in den nahegelegenen Starbucks zu einer Kaffeepause. Schon bald war 17 Uhr und das Stadion öffnete somit ihre Türen für die Abendsession, weshalb wir uns mit dem Trämmli ins Letzigrund aufmachten. Die begrenzte Bewegungsfreiheit in der Strassenbahn liess uns merken, dass wir nicht die Einzigen waren, welche am heutigen Abend für die Athlethen fanen und mitfiebern wollten.

 

Endlich angekommen begaben wir uns zum UBS-Fan-Sektor, wo bereits Fähnli und Choreoanleitung auf den gebuchten Sitzplätzen für uns bereit lagen. Zunächst gaben die Instruktionen dem ein oder anderen Fan Anlass zum Grübeln, doch spätestens nach der zweiten Übungschoreographie hatten alle die Fähnlis fest im Griff und nicht mehr ungekehrt. Wir hatten fabelhafte Plätze nahe der Rennstrecke, welche uns jedoch hie und da, trotz zum Teil anhaltendem Sonnenschein, auch feuchtfröhliche und nasse Momente bescherten. Aufgewärmt, konzentriert, motiviert und bereit waren wir nun für die Highlights des heutigen Abends. Besonders gespannt war man auf den 200m-Lauf der Frauen mit Mujinga Kambundji. Mit einem sehr guten Lauf und unter grossem Jubel lief sie als fünfte ins Ziel und verpasste leider einen Medaillenplatz, stellte aber einen neuen Schweizerrekord auf. Eine knappe halbe Stunde später folgte dann das Rennen des Abends: Der 400m-Final der Männer mit Kariem Hussein. Als der Startschuss ertönte war die grosse Begeisterung der Zuschauer zu hören und als er dann als erster über die Ziellinie lief, konnte selbst er es kaum fassen – er ist der neue Europameister! Die Fans, wir mittendrin, waren ebenfalls ganz aus dem Häusschen. Nach der Siegerehrung rundeten Marc Sway und seine Band auf den erleuchteten Würfeln den aus Schweizer Sicht überaus erfolgreichen Tag im Letzigrund ab. Und so machten wir Landeier uns anschliessend im grossen Schwarm der Zuschauer auf den Nachhauseweg.

Maibummel

Wer schafft den Zehner?

 

Die Wetterprognose für unseren Maibummel verhiess leider nichts Gutes. Regen und die Schafskälte waren prognostiziert. So trafen sich über zwanzig Turnerinnen unter der Leitung von Karin Rötheli an der Bushaltestelle Wangen Dorf, anstatt sich sportlich in den Velosattel zu schwingen.

 

Mit grossen Erwartungen, denn wie jedes Jahr war unser Endziel unbekannt, fuhren wir nach Olten. Dort mussten wir in den Bus Richtung Trimbach Rankwoog umsteigen und spätestens da dämmerte es vielen, dass wir wohl im Bowlingcenter Trimbach landen würden. Bereits wurde rege diskutiert über die Technik, bereits gemachte Erfahrungen und natürlich, wie man wohl den Sieg erringen könne.

 

Doch zuerst brauchten wir eine Stärkung!

 

Nachdem auch die Volleyballspielerinnen und die Jugileiterinnen zu uns gestossen waren, liessen wir uns mit diversen Salaten, Spaghetti mit vier verschiedenen Saucen und einige mit einem Dessert verwöhnen.

 

Bestens gestärkt machten wir uns danach an die sportlichen Herausforderungen.

 

Verteilt auf drei Bahnen, kämpften wir um jeden Pin (Kegel). Ab und zu gelang es einigen gar, keinen Pin zu treffen, was jeweils belustigt zur Kenntnis genommen wurde. Jedoch gratulierten wir auch diesen Turnerinnen, die einen Strike (alle Pins fallen im ersten Wurf) oder einen Spare (alle Pins fallen spätestens beim zweiten Wurf) schafften.

 

Je länger wir spielten (ein Spiel geht über zehn Runden), umso klarer kristallisierten sich die wahren Favoritinnen heraus. Karin Rötheli (ob die Organisatorin des Abends wohl vorher heimlich üben war) und Claudia Meier fighteten um jeden Punkt und zu guter Letzt konnte sich Claudia mit drei Punkten Vorsprung an die Spitze „werfen“. Wir gratulieren herzlich! Ebenfalls in die ersten Ränge gekommen, sind Nicole Studer und Regula Arlati. Auch ihnen wurde dafür ein kleines Präsent überreicht.

 

Nun bleibt noch der Organisatorin (Karin) des Abends ein grosses Dankeschön auszusprechen. Wir haben den Abend genossen und einige sind nun um eine Erfahrung (bowlen) reicher.

 

Eine Bowlerin ohne Siegeschancen, Monika Christ

 

Kuchenstand Maimarkt

Dieses Jahr fand der Maimarkt erstmals am neuen Standort zwischen dem alten Pfefferlihaus und dem Bärenzunfthüsli statt. Der neue Platz fand allgemein guten Anklang und wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns mit dem Erwerb unserer Kuchen und Torten unterstützt haben. Ebenso nochmal lieben Dank den Kuchenverkäuferinnen und Bäckerinnen, die zum guten Gelingen des Verkaufes beigetragen haben.

Skiweekend Adelboden 15./16. März

Schon früh morgens um 7 Uhr besammelten sich 9 Frauen des Damenturnvereins bei „fröstligen“ Temperaturen, jedoch vielversprechendem Wetterbericht fürs Wochenende, am Bahnhof in Wangen. Der Berg ruft; unser Ziel war Adelboden.

 

So verteilte sich die Schar auf die drei Vehikel und los ging es. Nach der reibungslosen Fahrt fand sich die Gruppe bei der Talstation Adelboden-Oey wieder. Gestiefelt und bepackt mit Sack und Pack und einer ersten Pirouette auf der Eislache mit hartem Aufprall, wurde jede einzelne mit einem 2-Tagesskipass ausgerüstet. Während der kurzen WC-Pause machten wir dann zum ersten Mal Bekanntschaft mit den Ragusa-Ladies.

 

Das Gondeli brachte uns auf die Silleren, wo wir uns in die Skibindungen einklickten und via Geils-Sesseli in unsere Unterkunft auf dem Hahnenmoos gelangten. Schon knurrten bereits die ersten Magen und so stärkten wir Frauen uns vor dem grossen Pistengaudi. Das Gepäck deponiert, genossen wir sodann „vögelifrei“ die noch guten Schneeverhältnisse auf der Piste und machten die ersten Schwünge und Bögli im Skigebiet.

 

Zum Zmittag wartete ein reservierter Tisch (oder eben auch nicht) mit Suppe, Spätzli, Knoblibrot oder Raclette zur Stärkung in der Standhütte auf uns. Wichtig beim Sport ist auch immer, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Unverhofft wurden hier die ersten Hahnemooser Bettmatratzen verliehen, bevor wir uns unserem „Sir“ widmen konnten. So traversierten wir zurück zur Silleren, wo tatsächlich DJ SIR COLIN persönlich auf einer Openair Bühne sein Bestes gab. Das durften wir natürlich nicht verpassen. So bewegten wir uns (gäu Vrenä) in der Menge zu dem pulsierenden Beat von Sir Ragusa, ähm natürlich Sir Colin. Im Medienrummel wurden wir glatt als Rockband erkannt, beziehungsweise verwechselt und spontan zu einem Fotoshooting überredet. Zu allem zu wurden wir von den Ragusa-Ladies zum Naschen verführt. Nach reichlich lauter Musik, ansteckend guter Laune und viel Geschnatter über den jungen Mann im Ski-Nati-Dress und angehängtem Gummisusi (ob das wohl ein Polterabend war?) machten wir uns dann in zwei Etappen auf die Socken, um das letzte Bähnli zurück zum Hahnemoos rechtzeitig zu erwischen.

 

Dort angekommen war die Glasiglu-Bar bereits eingeheizt und wir genossen einen Schlummertrunk. Interessante Gespräche über die Matratzenverleihung und den un-angenehm klebenden Duschvorhang an gewissen Körperstellen machten die Runde, bevor sich die Gruppe zum Frischmachen kurz ins Zimmer zurückzog. Beim Znacht schliesslich wurde Klarheit geschaffen, wer sich tatsächlich unter die Dusche wagte. Man staunte, als manch männliche Person offenbarte, die dortige Nasszelle, insbe-sondere den Duschvorhang, das erste Mal seit 10 Jahren, getestet zu haben (Danke Sandra!). So durften wir uns zum Znacht am Buffet bedienen und genossen den leckeren Pistenschmaus. Nach einem ausgiebigen Essen hilft man der Verdauung gerne ein wenig auf die Sprünge, deshalb durfte der (doppelte oder mehr?) Appenzeller natürlich nicht fehlen.

 

Mit der spassigen und angeregten Unterhaltung aus Huttwil verflogen die Abendstunden regelrecht, bevor sich die ersten dann zum Schlafen verabschiedeten. Nach der letzten Runde war auch Schluss für den Rest und so begaben sich alle ins Nebenhaus zur Nachtruhe. Aus Rücksicht auf die bereits Schlafenden, wollten wir unsere Zähne vorne im Waschraum putzen. Zum grossen Erstaunen und kurz bevor jemand den Lichtschalter fand, stellte sich jedoch heraus, dass der Waschraum kein solcher ist, sondern Zimmer 18 mit fremden, schlafenden Gästen. Uuuupps!

 

Sonntag, 7.00 Uhr: Ein kurzer Blick hinter den Vorhang liess nicht allzu Gutes versprechen: Weiss in Weiss zeigte sich die Landschaft, von Panorama nichts zu sehen, Nebel und Schnee bildeten eine Einheit. So gab man der Müdigkeit nach und legte sich noch einmal kurz aufs Ohr. Doch schon kurze Zeit später liessen die ersten Lockerungen erahnen, was uns am heutigen Sonntag doch noch erwarten würde. Schnurstracks schoss das Geschnatter in Zimmer 15 los und nach einer kurzen Gesichts- und Zahnbehandlung fand man sich am köstlichen Frühstücksbuffet wieder. Dieses hatte einfach alles zu bieten, was das Herz begehrte! Mmmmh...

 

Bettwäsche abgezogen, Matratzen eingezogen, Gepäck verstaut und parat in Skimontur machten wir die harten aber gut präparierten Pisten erneut unsicher, bevor die grosse Schar der Tagestouristen die Berge erklomm. Abe-ufe-abe-ufe-abe-ufe-abe, das Skifahren und die ansteigenden frühlingshaften Temperaturen verursachten durstige Gemüter. In der Chumihütte konnte man diesem „Problem“ Abhilfe schaffen. An bester Lage wurde geschlemmt und geprostet und auch die Murmelimilch blieb nicht unversucht. So genoss die Frauentruppe bei herrlicher Aussicht die idyllische und ruhige Bergwelt und warme Sonnenstrahlen, welche später für den ein oder anderen leuchtenden Gesichtseffekt verantwortlich waren. Der Besuch in der Chumihütte wurde durch den musikalischen Einsatz der Heilsarmee abgerundet, be-vor wir unser Rucksackdepot aufsuchten und in der Silleren das tolle Wochenende auf der Dachterrasse bei „Kafi und Süessem“ ausklingen liessen. UND: Wir haben beschlossen… ...wir kommen wieder! :-)

 

Herzlichen Dank an die Organisatorin Karin und deren Heinzelfrauchen Isi und Fabienne, es war einfach ragusartig!

 

Simone Hänggi

87. Generalversammlung

Am 31. Januar 2014 lud der Damenturnverein Wangen bei Olten seine Mitglieder zur 87. Generalversammlung ins Café M in Wangen ein. 35 Turnerinnen und Reto Frankiny, als Vertreter des STV Wangen folgten der Einladung. Pünktlich um 19.30 Uhr begrüsste die Präsidentin, Nicole Grütter, alle ganz herzlich und wünschte vorerst einen guten Appetit zum sportlichen Menu. Nach dem kulinarischen Teil der diesjährigen Generalversammlung führte die Präsidentin zügig durch die Versammlung. Die mit viel Spannung erwarteten Jahresberichte wurden verlesen. Im vergangenen Jahr 2013 durfte der DTV wieder viele spannende Anlässe miterleben. Der Höhepunkt war sicherlich für viele Turnerinnen das Eidgenössische Turnfest in Biel. Aber auch der Rückblick auf die spannende, abwechslungsreiche Vereinsreise sorgte bei vielen der 22 Teilnehmerinnen für Gelächter.

 

Das kommende Jahr geht der DTV etwas gemächlicher an. Trotzdem mangelt es nicht an attraktiven Anlässen. Sei es das Skiweekend, welches die Turnerinnen in diesem Jahr nach Adelboden bringen wird oder die Vereinsreise im Spätsommer, welche sicher sportliche und lustige Abenteuer bereithalten wird.

 

An dieser Generalversammlung musste der Vorstand von sechs Austritten Kenntnis nehmen. Umso mehr freut sich der Vorstand, dass sich zwei neue – bereits sehr aktive – Mitglieder, Corina Büchler und Patrizia Mongelli Pannella, dem DTV Wangen angeschlossen haben.

 

Weiter musste der Vorstand die bereits angekündigte Demission unserer Kassierin, Franziska Nica, entgegennehmen. Mit Unterstützung einiger Turnerinnen aus der Versammlung wurde sie auf unterhaltsame Weise verabschiedet. Das vakante Amt wird nun durch Andrea Wüthrich übernommen. Neu unterstützt Nora Meier den Vorstand als Beisitzerin.

 

Die Kassierin, Franziska Nica, orientierte über die Jahresrechnung 2013. Dank dem grossen Engagement vieler Turnerinnen an diversen Anlässen im vergangenen Jahr, schloss die Jahresrechnung 2013 erfolgreich ab.

 

An dieser Generalversammlung präsentierte der Vorstand den Entwurf der neuen Statuten, haben sich doch seit 1998 viele Gepflogenheiten geändert. Der Solothurnische Turnverband hat diese bereits geprüft und für in Ordnung befunden. Die Versammlung genehmigt die angepassten Statuten einstimmig.

 

Weiter durfte der Vorstand an dieser Generalversammlung zum ersten Mal zwei Vereinsmeisterinnen, Irma Bretscher und Nicole Grütter, gratulieren. Auch die fleissigste Turnstundenbesucherin, Nora Meier, wurde mit einem tollen Präsent überrascht. Weiter durfte der Vorstand einigen Turnerinnen zu diversen Jubiläen gratulieren. Simone Hänggi mit 10 Jahren Vereinszugehörigkeit. Heidi Bürkli wird zum letzten Freimitglied ernannt. Zu 10 Jahren Leiter- oder Vorstandstätigkeit gratuliert der Vorstand Vreni Liechti, Miriam Studer und Nicole Grütter. Zu 20-jähriger Leitertätigkeit gratuliert der Vorstand Susanne Strub und Claudia Meier. Ein grosses Dankeschön geht auch an die J&S-Kurs-Absolventinnen, Sandra Roppel und Annette Marbet. Nicht vergessen darf man die vielen Berichteschreiberinnen und Catherine Hodel, welche sich in der REKO des Wangner Turners einsetzt.

 

Am Schluss dieser Ehrungen beendete die Präsidentin den offiziellen Teil des Abends und wünschte viel Spass zur anschliessenden Fotoshow.

 

Stefanie de Boer

 

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