Anlässe DTV 2015

Adventshock

23 muntere Turnerinnen trafen sich im ref. Kirchensaal zum gemütlichen Beisammensein. Bei Kerzenlicht genossen wir eine feine (von Karin anlässlich ihres runden Burtseltags) gespendete Bowle und mampften dazu genüsslich ein paar Pommes Chips. Bereits wurde rege diskutiert und sich gegenseitig auf den neusten Stand gebracht. Bevor wir die Bäuche ganz mit Apéro gefüllt hatten, wurde die Schiebetüre geöffnet und wir durften an weihnächtlich gedeckten Tischen Platz nehmen. Schon bald hielt Nora eine ihrer langen Ansprachen an diesem Abend: „S’Buffet esch eröffnet“.

 

Wir wurden mit feinem Fleischkäse, vielen (10!) selbstgemachten Salaten und Zopf verwöhnt und schlemmten munter weiter. Auch dabei war der Geräuschpegel relativ hoch, da wir uns alle viel zu erzählen hatten. Aber was war denn das? Da schallten plötzlich Männerstimmen in den Raum. Und siehe da, der Jodler Club Olten (sie probten ganz in unserer Nähe) marschierte auf und beglückte uns mit einem Ständchen.

Damit auch die Hirnzellen noch etwas arbeiten mussten, forderte Karin uns mit einem Spiel. Sie las englische Liedtexte auf Mundart vor und wir mussten den Interpreten und den Titel des Liedes erraten. Pro richtige Antwort gab es ein feines Schoggistängeli. Bei diversen Turnerinnen wuchs schon bald ein Schoggi-Berg und sie mussten sich so Bemerkungen wie „ihr bekommt kein Dessert, ihr habt ja schon genug“ anhören. Die Stängeli wurden aber nicht verspeist sondern an andere Turnerinnen verteilt oder für die Kinder nach Hause genommen.

 

Wie jedes Jahr am Adventshock ehrte Nicole unsere Leiterinnen und verteilte mit grossem Dank „etwas Licht“ und „ein paar Batzeli“ an alle, die uns in diesem Jahr bewegt und gedrillt hatten.

 

Schon bald kam die nächste lange Ansprache von Nora mit dem sagenumwobenen Text: „s’Dessert-Buffet esch eröffnet“ ;-)). Auch da gab es, was das Herz begehrt und die letzten freien Stellen in unserem Verdauungsorgan wurden noch gefüllt. Bei intensiven Gesprächen, Geschichten, Diskussionen, Gelächter usw. ging die Zeit wie immer viel zu schnell vorbei und wir machten uns satt und zufrieden auf den Heimweg. Vielen Dank allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

 

Susanne Strub

Vereinsmeisterschaft

Am Abend des frühlingshaften 16. Novembers 2016 stand wie üblich das wöchentliche Turnen des Damenturnvereins ab 20 Uhr auf dem Programm. Als bekannt wurde, dass heute die alljährliche Vereinsmeisterschaft stattfinden wird, hielt sich zu Beginn die Begeisterung etwas in Grenzen. Nach einem kurzen Warm-up, das nebst Körper vor allem auch die Bauchmuskeln erhitzen liess und dem Aufstellen der 9 verschiedenen Posten, ging es endlich ran an den Speck. Jeweils in Zweiergruppen trieb man sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. In der unteren Halle musste man sich mit zwei Mätteli den Weg durch die Halle bahnen, während gleich daneben beim Kapla-Turm-Bau möglichst die Ruhe zu bewahren war. Man staunte über die unterschiedlichen Aufbaustrategien und hoffte vor allem auch auf eine standhafte Bausubstanz bis zum Ablauf der 1-minutigen Zeitlimite. Kräftige Oberschenkel bzw. Wädli und Körperspannung waren bei den Disziplinen Medizinball-Stemmen und Treppenlauf sehr gute Voraussetzungen.

 

In der oberen Halle empfing die Damen die aus Kindheitszeit bekannte Kletterstange. Das Ziel war es, schnellstmöglich mit beiden Füssen und Händen die markierte Stelle an der Stange zu berühren. Die sehr einfallsreichen Klettermethoden hinterliessen zum Teil grosses Gelächter. Ein besonderes „Gspüri“ setzte der Geschicklichkeitsposten voraus, welcher aus Pedalofahren und Eiertransport bestand. Mit den 10 Treffversuchen forderte der Zielwurf viel Konzentration. Als Spassfaktor sorgte der Posten „Kleider machen Leute“, wobei es darum ging, die sehr modische Kleidungsstücke und Accessoires einzeln von der Wäscheleine abzuhängen und RICHTIG anzuziehen – gar nicht so einfach! Der Duathlon war die wohl grösste Herausforderung an diesem Abend. Nach Abschluss jeder Laufrunde hatte man einen Wurf zugute, um mit dem Tennisball die Pylone auf dem Kasten zu treffen. Waren alle Töggeli versenkt, wurde die Zeit angehalten. Dieser Posten wurde für einige definitiv zur Geduldsprobe und liess nach den vielen Laufrunden so manche Beine sauer werden und auch einige Köpfe rauchen.

 

Nichtsdestotrotz war jede Disziplin hart umkämpft und es wurden keine Sekunden oder Zentimeter verschenkt. Der grosse Einsatz hat sich bestimmt ausbezahlt. An der Generalversammlung vom 22. Januar 2016 werden wir hören, wer neu den Titel der Vereinsmeisterin tragen darf.

Unihockeyturnier vom 24. Oktober 2015

„Wir kommen zum Staunen gar nicht mehr raus“

 

Am herbstlichen Spätnachmittag des 24. Oktober 2015 besammelten sich 8 Turnerinnen vor der Stadthalle im Kleinholz in Olten für ihre erste Teilnahme am Regionalen Unihockeyturnier. Topmotiviert, jedoch mit vielen offenen Erwartungen an den heutigen Abend, begab sich das Grüppeli auf dem Labyrinth-Weg in die Garderoben. Dem Gepäck nach machte es den Anschein, dass einige unter uns einen längeren Aufenthalt planten, wobei andere hingegen die gesamte Sportausrüstung, Duschutensilien und Ausgangstenu (inkl. 2 Paar Ersatzsocken) in einem kompakten Täschli mitbrachten – „frau“ staunte zum 1. Mal. Froh darüber, endlich ein freies Plätzli in der randvollen Garderobe ergattert zu haben, wurde kurz und praktisch umgezogen. Nach und nach hielten auch unsere Gegnerinnen Einmarsch, welche zwischenzeitlich ebenfalls den (Um-)Weg zu den Umkleideräumen gefunden zu haben schienen. Und da staunte „frau“ zum 2. Mal: Nebst dem ein oder anderen bekannten Gesicht wurde uns bei genauerer Betrachtung der anderen Spielerinnen bewusst, dass unsere Gruppe doch eher als reifes Team an den Start gehen wird! Was jedoch nicht heissen sollte, dass wir etwa zum alten Eisen gehören wollten…. Wir liessen uns nicht weiter beirren, sondern freuten uns auf ein ungezwungenes Plauschturnier, welches durch das Abschlusstraining am Montag (das einzige überhauptJ) die Vorfreude auf den Abend zusätzlich wachsen liess.

Auf ein knappes Briefing durch die Organisatoren, welches den Vereinsvertretern vor allem das Fair Play ans Herz legte, folgte eine kurze Aufwärmphase und die ersten Pässe mit Stock und Ball zum Einspielen. Nun galt es ernst, um 17.00 Uhr war Anpfiff für unser Auftaktspiel in den heutigen Turnierabend.

Als Gegner stand uns zu Beginn der STV Fulenbach 2 gegenüber. Zum Start standen beide Parteien etwas unsicher auf dem Spielfeld, doch fanden wir relativ schnell ins Spiel und konnten mit dem 3:0 den ersten Sieg inklusive Shutout auf unserem Konto verbuchen. Nach einem Match Pause trafen wir auf den TV Boningen. Schon nach wenigen Sekunden lagen wir 0:2 im Rückstand. Hartnäckig versuchten wir uns wieder zurück ins hitzige Spiel zu kämpfen. Unter den nicht ganz unbeholfenen Bedingungen des Spielleiters („War das ein Tor? – Sorry hab‘ ich nicht gesehen“), dessen schwerhörbarer Pfeife und den unsportlichen Gegenspielern konnte man sich zum Schlusspfiff dann auf einen Torstand von 3:2 zu Gunsten der Boningerinnen einigen. Ein Unglück kommt selten allein und so traf uns nicht nur die Niederlage, sondern auch der verletzungsbedingte Ausfall von Fabienne, welche sich im Spiel unglücklich den Knöchel verknackste und leider somit für die kommenden Spiele ausfiel. Auf den gutGEMEINTEN Rat der Samariterinnen, die Verletzung mit wärmender Créme zu behandeln (ALLE STAUNTEN) wurde dann kurzum verzichtet und die Patientin wurde vorzugsweise teamintern ge- und verpflegt. Kopf hoch – weiter geht’s!

Langsam aber sicher fanden wir immer besser ins Zusammenspiel und konnten durch knallharten Kampfgeist und Treffsicherheit im nächsten Derby gegen den STV Hägendorf 2 wiederum punkten und als Sieger dieser Partie vom Feld. Im direkt darauf folgenden Match gegen den STV Obergösgen 2 verliessen uns jedoch unsere Kräfte, insbesondere die Ausdauer und so mussten wir uns trotz der einigermassen ausgeglichenen Partie 4:2 geschlagen geben. Die Puste war raus – eine Pause hatten wir jetzt mehr als verdient. Zum letzten Spiel wurde ein Goaliewechsel vorgenommen, damit Torhüterin Carmen sich auch noch mit dem Stock ausserhalb des Tores einsetzen konnte. Für sie nahm Nora Einsitz „im Käfig“. Das letzte Gruppenspiel war sehr hart umkämpft und forderte noch einmal vollen Einsatz. Beim Schlusspfiff stand der Spielstand 2:1 und wir konnten uns über einen weiteren Erfolg freuen. Nach den 6 Gruppenspielen wurden die Resultate zusammengetragen und die Finalspiele bekannt gegeben.

Und jetzt: STAUN – STAUN – STAUN!!

Wir dachten, nicht richtig hingehört zu haben: Wir standen doch tatsächlich als Gruppensieger fest und spielten somit gegen den STV Obergsögen 1 im Damenfinal um Platz 1 und 2. Wir konnten es kaum glauben. Die Nachricht als Gruppensieger fühlte sich für uns schon fast wie ein Turniersieg an.

Fest entschlossen, begaben wir uns in das alles und entscheidende letzte Spiel. Da Carmen als Feldspielerin Blut geleckt hatte, nahm Simone die Position als Torhüterin ein. Der 12-minütige Match war geprägt von Lattenschüssen, Torhüterparaden und grossem Kampfgeist beider Parteien. Beim Schlusspfiff stand es ausgeglichen 2:2. Schon eingeschüchtert von einem möglichen Penaltyschiessen hatte jedoch zuerst das „Golden-Goal“ den Vorrang, d.h. es ging in eine 3-minütige Verlängerung und der erste Tortreffer entschied über Sieg und Niederlage. Die Spannung hielt somit weiter an! Beide Teams wollten sich den Sieg nicht nehmen lassen und gaben noch einmal Vollgas. Doch dann, nach rund 90 Sekunden fand der Ball nach einem Konterangriff der Gegner den Weg in unser Netz. Niederlage! Die Obergösgerinnen freuten sich über den Triumph und auch wir konnten nach einer sehr kurzen Enttäuschung über den hervorragenden 2. Rang jubeln. Und das Allerwichtigste, nämlich der Spass am Spiel und am Miteinander, kam definitiv nicht zu kurz!

Nach einer kurzen und erfrischenden Dusche durften wir an der Rangverkündigung den reich bestückten Pastakorb entgegen nehmen. Wie bekannt gegeben wurde, konnten wir uns mit dem 2. Schlussrang für den Kantonalen Unihockeyfinal vom 12./13. März 2016 qualifizieren! Wange – so guet!

Erschöpft aber happy liessen wir den Abend gemütlich bei einem leckeren Apéro und einem Glas Wein in der Bodega ausklingen. Einige munkelten bereits, wo wohl der Muskelkater zuerst zuschlagen würde oder wie die Stocktechnik noch ausgebaut werden könnte, während sich gleichenabends die ersten Beinkrämpfe unter dem Tisch bemerkbar machten…. J

An dieser Stelle möchten wir Nico Németh, welcher für uns als Schiedsrichter im Einsatz war, ganz herzlich danken für seine Unterstützung! („Das get meh als e Schmutz!“)

 

Simone Hänggi

Vereinsreise

Um 8.00 Uhr am Samstagmorgen trafen 10 DTV-Frauen am Bahnhof ein. Mit dem Zug ging es nach Olten, wo drei weitere Reisefreudige dazu kamen. Kaum waren wir in Olten losgefahren, ging blöderweise schon der erste Korkzapfen verloren. Das Ziel hatten wir aber nie aus den Augen gelassen, so dass die Bahnfahrt wie geplant in Interlaken (Ost) endete. Nach einer kurzen Bisi-Pause führte uns der Extra-Postautokurs mit einer kurvenreichen Fahrt von Meiringen nach Guttannen, wo uns ein junger Singel-Käser freudig erwartete.

 

Leicht überfordert mit einer Horde Frauen führte er uns ins Handwerk des Käsens ein. Anschliessend durften wir den leckeren Bergkäse degustieren und uns dabei stärken für's weitere Programm. Gut gesättigt mit frischem Brot, Käse und Salami, sowie Kaffee und Tee, begaben wir uns auf einen kurzweiligen Barfussweg, welcher über Waldboden vorbei an Blaubeerstauden und über weiches Moos führte. Es traute sich wegen den doch eher kühlen Temperaturen kaum eine der Frauen barfuss zu gehen. Trotzdem machte es Spass.

Wieder zurück von diesem Rundgang, gings wagemutig über die 70m hohe und 70m lange Handeckfall-Hängebrücke, auf welcher wir sogar Wangner Freunde trafen. Nach einem kurzen Schwatz in schwindelnder Höhe, sowie Fotoshootings begaben wir uns in die steilste Standseilbahn Europas, die uns zum Gelmersee auf 1850m hoch brachte. Oben angekommen erblickten wir als erstes den wunderschönen See, der in seinem schönsten Blau strahlte.

Unsere Wanderung sollte über die Staumauer führen. Leider war sie wegen Bauarbeiten nicht begehbar, so dass wir einen kleinen Umweg nehmen mussten. Der erste Teil der Wanderung führte uns dem See entlang. Um den Anblick des Sees und der Bergwelt zu bewundern, machten wir einige Foto-Pausen. Bald begann der Anstieg zur Hütte. Der Weg durch die Steinwüste dauerte ca. 2 Stunden und über knapp 600 Höhenmeter. Oben angekommen, erwartete uns ein erfrischendes Glas Tee. Im Anschluss schnappten wir uns je ein Paar Hobbit Hausschuhe (kleine Leute auf grossem Fuss) und bezogen unseren Schlag. Nach einer kurzen "italienischen bzw. französischen" Dusche trafen wir uns im Speisesaal zu einem währschaften 4-Gänge-Menü. Mit Hüttenkafi und Geplauder ging der Abend überraschend früh zu Ende, hatte die anspruchsvolle Wanderung doch so ihre Spuren hinterlassen. Nach einer sehr stürmischen Nacht trafen wir uns bereits morgens um 7.00 Uhr zum Frühstück.

Der Abstieg bei Wind und Regen forderte nochmals unsere Abenteuerlust und einige landeten mal unsanft auf dem Po-Po. Auf einem 40m über dem Wasserspiegel in die Felsen gesprengten Weg gelangten wir zum Schluss auf der noch nicht bewanderten Seeseite zur Bahnstation. Die Standseilbahn führte uns bei heftigen Windböen und Regen ins Tal hinunter. Just den Bus erwischt, fuhren wir weiter nach Unterseen.

In Ginos Strandbeizli wurden wir mit feinen Bratwürsten und Salat verköstigt. Frisch gestärkt quetschten sich 7 mutige Damen in Neoprenanzüge und wagten sich mit dem Stand Up Paddle Board auf den Thuner-See. Die andern schwangen sich auf zwei Pedalos und spielten Paparazzi. Bei inzwischen sommerlichen Wetterverhältnissen und kühlem Bier fuhren wir mit dem Kursschiff nach Thun. Während der gemütlichen Fahrt bestaunten wir die wunderschönen Häuser dem Ufer entlang und assen dazu, Salami, Käse und was die Rucksäcke noch so hergaben. Dabei entstand auch dieser Gemeinschafts-Bericht, indem ein Schreibblock von Turnerin zu Turnerin herumgereicht wurde. Pünktlich sind wir mit dem Zug in Olten, bzw. Wangen angekommen.

Wie immer war es eine super toll organisierte Reise. Vielen Dank Karin!

 

PS für Insider: „Füdliblut“, Ring verlore, Taschelampe-App, Bikini vergässen, lauwarme Nussgipfu, WC-Spüelig, keini Socke, "nur chli abhocke", positive Gruppedruck, Hand in Hand, fahrendi Umkleidekabine, Eidgenossenfüdli, Gang freihaute.....

Helfereinsatz Powerman

Ich konnte meinen Einsatz kaum erwarten. Am Sonntag, 6. September 2015 ging es dann endlich los!

 

Früh morgens wurden ich und meine Freunde an die neuen Besitzerinnen, neun fleißige Helferinnen aus dem DTV Wangen übergeben.

 

Sofort wurde ich anprobiert, da ich im Vorfeld ausgewählt wurde, passte ich wie angegossen. Aber Moment mal - NEIN Stopp, nicht die Jacke über mich ziehen! Ich bin doch so schön leuchtend, dass man mich auch von weit her nicht übersehen kann! Meine Hilferufe wurden überhört und aufgrund des sehr kühlen, nassen Wetters wurde ich unter die warme Jacke verpackt. Doch die tolle Stimmung und die motivierenden Anfeuerungsrufe habe ich trotzdem während des ganzen Einsatzes wahrnehmen können. Am Nachmittag zeigte sich sogar noch die Sonne und einige meiner Freunde, die noch im Einsatz standen, konnten einige Blicke auf die Athleten erhaschen. Wie jedes Jahr ein sehr eindrückliches Erlebnis, was die Teilnehmer für eine sportliche Leistung zeigen.

 

Der Einsatz ging zu Ende und am nächsten Abend hatte ich dann die erste Möglichkeit, mich in meiner vollen Pracht zu zeigen - nämlich in der Turnstunde, wo ich auch gleich ein paar meiner Freunde wieder traf, was mich sehr freute. Meine neue Besitzerin machte durch mich sowie Erzählungen viele Mitturnerinnen aufmerksam auf den Helfereinsatz und motivierte diese hoffentlich dadurch, im kommenden Jahr auch mitzuhelfen!

 

Ein unübersehbares knallgelbes Helfershirt (welches ab sofort Nora kleidet!)

15th World Gymnaestada

HELSINKI 2015 erlebt

 

Endlich, nach ca. zwei Jahren Training starteten wir (Heidi, Brigitte und Regula) am Freitag, 10. Juli, um 10.59 h mit dem Zug nach Zürich-Flughafen. Schon im Zug genossen wir den ersten Apéro mit unserer Gruppe vom oberen Kantonsteil, und es wurde auf eine tolle bevorstehende Woche angestossen. Am Flughafen wurden wir von der Reiseleiterin von Kontiki erwartet. Wir durften unsere Tickets in Empfang nehmen und sogleich zum Check-in. Dann kam das Warten, denn unser Abflug war auf 15.00 h terminiert. Wir durften nämlich erst Mal nach Berlin fliegen. Dort hatten wir fünf Stunden Aufenthalt. Diese Zeit nutzten wir, um uns ausgiebig zu verpflegen. Unser Weiterflug war auf 21.25 h angesagt. Ein Flug in die Nacht mit besonderer Abendstimmung, denn das Meer glühte förmlich. Unsere Ankunft in Helsinki war nach Mitternacht, da unsere Uhren um eine Stunde vorgestellt wurden. Die Organisation war perfekt, denn auch dort wurden wir erwartet und in Bussen zu unserer Unterkunft transportiert. Ein top modernes Schulhaus mit Belüftung namens „Arabian peruskoulu“, mitten in einem Wohnquartier. An die Sprache mussten wir uns erst gewöhnen. Als wir die für uns reservierten Zimmer sahen, wussten wir, warum unsere mitgebrachten Liegeflächen nicht breiter als 80 cm sein durften. Der Platz war sehr beschränkt, aber auch das gehört zur Gymnaestrada. Als wir dann so gegen 03.30 h endlich auf unseren Liegeflächen lagen war es sehr schnell ruhig. Ausschlafen war nicht angesagt, denn Frühstückszeit war nur bis 09.00 h. Anschliessend wollten wir Helsinki erkunden, denn wir hatten den ganzen Tag zur Verfügung. So starteten wir zu einer Sightseeing-Tour per Bus, und hatten somit einen ersten Eindruck von dieser Stadt. Dann gings weiter zu Fuss zur Felsenkirche. Die wurde aber leider direkt vor uns geschlossen. Dann wollten wir auf den Turm beim Olympia Stadion. Auch da war Feierabend. Es war halt Samstag und somit vertagten wir diese Besichtigungen. Nach einem feinen Nachtessen fuhren wir früher als sonst Richtung Unterkunft, da die erste Nacht sehr kurz war. Zu erwähnen sei noch, dass uns in diesem Restaurant die Chefin mit „Grüezi“ begrüsste. Das war ungewohnt, aber sie erklärte uns, dass sie acht Jahre in Zürich gearbeitet hatte.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Eröffnungsfeier. Als erstes wollten wir das „Messukeskus“ (Messegelände) kennenlernen. Von unserer Unterkunft in ca. 35 Min. zu Fuss erreichbar durch wunderschöne Grünanlagen und Wohngebiete. Dort wurden wir auch jeden Tag verpflegt und zwar sehr gut. Von dort aus war das Olympia Stadion zu Fuss in 30 Min. zu erreichen. Natürlich konnte man auch alle Stationen mit Bahn oder Bus anfahren. Die 15. World Gymnaestrada in Helsinki wurde um 16.00 h eröffnet mit einem Showblock der Finnen.

Der Montag war unser freier Tag und wir durften diverse Vorführungen geniessen. Um 11.00 h wurde SUI 13 des SOTV in der Halle 7 Herning angesagt. Das wollten wir auf keinen Fall verpassen. Eine super Stimmung, denn viele Schweizer hatten noch keinen Einsatz und konnten die Vorstellungen geniessen. Um 21.00 h besuchten wir den Schweizer Abend. Das Programm wie immer genial, mit dabei eine Solothurner Gruppe.

Am Dienstagmorgen stand unsere erste Probe für das Midnight Sun Special auf dem Programm und am Nachmittag unser erster Auftritt im Sonera Stadion. Ein gelungener Auftritt vor einem tollen Publikum. Am Abend dann durften wir am SOTV Apéro teilnehmen. Für unseren Mitturner „Flöru“ wurde im Vorfeld eine Gitarre organisiert, so dass in kürzester Zeit eine Bombenstimmung herrschte und wir uns wie zu Hause fühlten. Beim anschliessenden Nachtessen im Santa Fé, das in Schweizer Hand war, ging es dann weiter bis nach Mitternacht.

Am Mittwoch-Nachmittag war unser zweiter Auftritt und gegen Abend die Hauptprobe im Olympia Stadion. Von 21.00 – 22.30 h fand das Midnight Sun Special statt, wo wir als Grossgruppe die Schweiz vertreten durften. Das Publikum war begeistert und für uns war es ein einmaliges Erlebnis. Ja, wir wurden anderntags sogar auf der Strasse angesprochen, da dieser Anlass im Fernsehen übertragen wurde.

Der Donnerstag war wieder ein freier Tag. Einige machten einen Ausflug nach Tallinn, andere besuchten Vorführungen, unternahmen eine Tour mit dem Tram oder buchten einen Sightseeing Ausflug mit dem Schiff. Auch das ein tolles Erlebnis.

Am Freitagmorgen kam ein Gewitter auf und der Regen prasselte nieder. Einige hatten schon Bedenken, da wir am Nachmittag unseren letzten Auftritt hatten. Aber es war schnell vorbei und wir durften bei Sonnenschein ein letztes Mal im Sonera Stadion einmarschieren und unseren Auftritt geniessen. Die FIG Gala war wie immer ein Erlebnis, denn nur die Besten der Besten turnten dort mit. Eine tolle Stimmung, und diese nahmen wir mit in die Stadt und wieder stieg die Party mit „Flöru“ im Santa Fé.

Am Samstag war Packen angesagt, denn am Sonntagmorgen um 03.00 h wurden wir in unserer Unterkunft abgeholt. Noch einmal streiften wir durch die Stadt, besuchten das Messgelände und um 15.00 h traf man sich zur Schlussfeier im Olympia Stadion. Mit einem tosenden Feuerwerk wurde die 15. Gymnaestrada beendet und somit war auch die Schönwetterzeit zu Ende. Zum Apéro traf man sich im Stone’s und zum Abschluss genossen wir noch ein lappländisches Abendessen.

Unser Direktflug Richtung Heimat startete um 07.55 h und da unser Bett schon länger im Koffer lag, erlebten wir einen sehr ruhigen Rückflug. Einige verpassten sogar den Start, denn sie waren bereits im Traumland...

Eine tolle Woche haben wir erlebt. Schuhe wurden ungewollt vertauscht und wieder gefunden. Flip Flops hatten plötzlich einen anderen Besitzer. Ab Mitte Woche war „changen“ angesagt. In einer finnischen Jacke steckte eine Schweizerin und eine Schwedin spazierte mit einem Schweizer Rucksack durchs Gelände. Ja, das und noch vieles mehr gehört zur Gymnaestrada und macht sie so einmalig.

Dank unseren Leiterinnen Ruth und Gabi, konnten wir diese schöne Zeit in Helsinki erleben. Ja, der Norden ist eine Reise wert.

Die 16. Gymnaestrada kommt!

Dornbirn 2019

Regula Arlati

Regionalturnfest vom 21./22. Juni 2015 in Stein AG

Nach einer intensiven Trainingsphase, wo wir uns ab und zu gegenseitig zu motivieren verstanden, wars dann plötzlich soweit und wir trafen uns am Samstagmorgen in aller Frühe am Wangner Bahnhof. Es kamen alle pünktlich, kein Wecker versagte und so durfte ich allen Turnerinnen ein gefülltes Wangner Znüni-Rucksäckli verteilen, aus welchem der Brezel lecker duftete.

 

Kaum mehr müde halfen wir uns dann, unser Gepäck in den ankommenden Zug zu tragen. Schliesslich wollten wir in Stein im Zelt übernachten und da benötigten wir doch einige Utensilien. In Olten stiessen drei weitere Turnerinnen zu uns und in Aarau stiess noch die zwölfte Turnerin dazu. Den Kaffee hatten bald alle getrunken und so erreichten wir nach letztem Umsteigen das Endziel Stein AG.

 

Beim Aussteigen empfing uns kräftiges Regenwetter, so dass wir uns erst wasserdicht einhüllten. Begleitet von anderen Vereinen mit tosenden Musikboxen marschierten alle zum Festgelände. Dort meldeten Simi und ich unseren Verein an und da der erste Wettkampf bereits auf 08:41 angesetzt war, durchquerten wir zügig das Gelände und wärmten uns gleich neben dem Wettkampfplatz auf. Mit dabei hatten wir unser mobiles Spielfeld, welches innert Sekunden aufgebaut war. Glücklicherweise haben wir die Hauptprobe im Regen geübt, also konnte uns dieser jetzt nichts anhaben!

 

Als erster Verein überhaupt an diesem Samstag starteten wir aufgeregt die beiden Fachteste, Beach-Ball und Goba. Kräftig angefeuert wurden wir von unseren Vereinsmitgliedern und Angehörigen, welche trotz Regen auch anreisten und uns den ganzen Vormittag wunderbar unterstützten! Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle!


In den Fachtests erzielten wir in beiden Gruppen mehr Punkte als jemals zuvor im Training erreicht, so dass wir mehr als zufrieden sein konnten. Danach hatten wir eine Pause, Zeit etwas zu Essen und Trinken um uns danach erneut aufzuwärmen. Denn nun standen für je fünf Turnerinnen das Kugelstossen und fast gleichzeitig der 800 Meter Lauf an. Die Kugelstösserinnen erreichten eine Punktzahl von 7,12 womit sie zufrieden sein durften. Die 800 Meter Läuferinnen kämpften sich zwei Runden über die Hartbahn und erzielten solch gute Resultate wie noch nie. Mit einer Punktzahl von 7,07 waren wir alle fünf mehr als zufrieden, jedoch völlig erschöpft.

 

Nun ging der Tag weiter mit Erholung, die Männer beim Kugelstossen anzufeuern und im durchzogenen Wetter sich warmzuhalten. Kurz nach dem Mittag stand die Pendelstafette auf dem Programm. Dies war der letzte Wettkampfteil und wir bereiteten uns nochmals seriös darauf vor. Diesmal starteten wir mit zwei anderen Gruppen und dies spornte uns erst recht an! So erzielten wir dort eine sehr gute Note von 7,08.

 

Wow, danach hatten wir es geschafft, alle durften stolz auf die erbrachten Leistungen sein und glücklich, alles ohne Verletzung überstanden zu haben! Danach spornten wir die Männer beim Fachtest Unihockey zu Höchstleistungen an und machten uns auf den Weg zum Mittagessen. Eine zünftige Portion Älplermagronen und ein Apfel füllten unsere hungrigen Mägen und wir konnten das Essen gemütlich an der Sonne geniessen.

 

Später transportierten wir unser Gepäck in Richtung Zeltplatz, wo wir nach wiederholten Regengüssen eine Regenpause ausnutzten, um unsere Zelte fast im Trockenen aufzustellen. Gefolgt von einer kalten Dusche, welche uns aber wieder zu erfrischen vermochte, zogen wir unser Abendtenue an. Die violetten T-Shirts, welche wir extra fürs Turnfest bedruckten, liessen uns mit den Männer im Partnerlook erscheinen.


Vor dem Bierkönig prosteten wir uns mit einem kühlen Bier und Panache zu und erfreuten

uns über die gelungenen Leistungen an den Wettkämpfen sowie über die Sonnenstrahlen, welche uns nun erwärmten. Im grossen Festzelt assen wir feines Schnitzelbrot, Steak und Pommes. Um 20:00 startete die Band mit dem ersten Lied, welches alle Besucher auf die Bänke und Tische steigen liess und dort wurde bis um 2:00 morgens pausenlos getanzt und gesungen...

 

Wer sich auf dem Zeltplatz hinlegen wollte, musste einen tiefen Schlaf haben, um nichts von der ganznächtlichen Party mitzubekommen. Es war jedoch trotzdem erholsam, sich für ein paar Stunden hinzulegen, um dann im Morgengrauen die Regentropfen auf dem Zeltdach zu hören, welche uns den ganzen zweiten Tag begleiten sollten. So beschlossen wir nach dem Frühstück, unsere Zelte abzubrechen und uns zum Bahnhof zu begeben. Da wir nun früher heimreisten als ursprünglich geplant, führte uns die Heimreise von Frick mit dem Postauto über die Staffelegg nach Aarau, wo wir dann mit dem Zug wieder nach Olten und weiter heimwärts nach Wangen reisten. Dort angekommen wurden wir von unseren Liebsten empfangen. Spätestens am frühen Abend lagen wir alle mit einem Lächeln im warmen Bett und träumten weiter von diesem einzigartigen Turnfest!


Annette Marbet

Kuchenstand Maimarkt

Bei idealem Marktwetter und mit neuer Dekoration fand unser Stand am Maimarkt grossen Anklang, was uns ein rekordverdächtiges Ergebnis und tolle Kontakte bescherte. Ein grosser Dank an alle Käuferinnen und Käufern für die Unterstützung. Ein grosser Dank den fleissigen Verkäuferinnen, der Organisatorin und Dekorateurin Nora und natürlich auch allen Bäckerinnen.

Maibummel

Die Spannung war gross. Wir wussten, dass wir uns mit dem Velo unter dem Füdli und mit „Münz“ in der Tasche um 18.45 Uhr am Bahnhof Wangen treffen. Hatten bis dahin aber keine Ahnung, wohin es gehen sollte.

 

So trafen sich etwa 23 Turnerinnen, an einem wettertechnisch speziellen Montagabend pünktlich am Bahnhof Wangen. Es folgte ein kurzes Hallo und Austauschen und als dann die Zwei, welche unmittelbar vor unserem Ausflug noch die Jugendriege leiteten, eintrafen, radelten wir los.

 

Erstes Ziel war bei einem turnenden Vorstandsmitglied zuhause, bei „Chez Andrea“ in Hägendorf. Wir durften dort, bei einer sehr schönen Aussicht einen feinen Apéro geniessen. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!

 

Anschliessend ging es per Velo weiter. Entlang eines idyllischen Weges, an Schafen vorbei, kamen wir nach etwa 15min kurz vor Egerkingen bei einer „Besenbeiz“ an. Ich wusste bisher nicht, was das ist und war begeistert. Die Getränke nahmen wir, wie zuhause, selber aus dem Kühlschrank und bezahlten diese mit dem „Münz“, welches wir mitgenommen haben. Das Essen konnte man sich dann vor dem Häuschen selber schöpfen.

 

Unser Menu:

Celebrations Schöggeli

 

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Speckzopf

 

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Salat, Cervelat, Speck

 

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Karottenkuchen

 

Das Essen war gut, das Ambiente toll und Keinem fehlte es an Unterhaltung. Die Zeit verging wie im Flug. So fuhren wir dann spät abends wieder gemeinsam Richtung Wangen, in einer perfekten Einerkolonne, natürlich. Es war ein gelungener Abend, vielen lieben Dank der Organisatorin Karin.

 

Neuste Neumitturnerin, Manuela Heuri

Skiweekend

Samstag 28. März um 7.00 traf das Taxi an der ersten Sammelstelle ein. Bald ist alles Gepäck eingeladen. Ab zum nächsten Einstiegsort. Wir fünf Frauen sind bereit für die Abfahrt. Ganz lieb fragen die Kinder noch: „ Mami, hesch du d Händsche?“ Mami: „Jo Schätzis hani, tschüüüüs zäme“. Los geht’s Richtung Adelboden. Im Auto wird fröhlich geplappert und gesungen. Auf Höhe Kriegstetten dann die Erkenntnis. Mami hat die Handschuhe, aber die Skijacke hängt noch zu Hause an der Garderobe! Angekommen in Adelboden war schnell eine Jacke gemietet und die Tickets gekauft. Mit dem Rucksack am Rücken fuhren wir zum Hahnenmoos, um die Zimmer zu beziehen. Auf der Terrasse genossen wir die Sonne und stärkten uns für auf die Piste. Da für Sonntag schlechtes Wetter gemeldet war, wollten wir die guten Bedingungen am Samstag richtig ausnutzen. So ein kleines Grüppchen hat auch Vorteile, wir schafften es immer alle aufs gleiche Sässeli.

 

Nach etlichen rasanten Fahrten geniessen wir das Rahmenprogramm der Skichilbi. Bei rockiger Volksmusik auf der Sonnenterasse des Restaurants Hüttenzauber geht die Post so richtig ab. Niemand sitzt mehr auf seinem Stuhl, alle tanzen und schaukeln mit. Ich bin der Meinung, die Turnstunde vom Montag haben wir damit schon vorgeholt. Irgendwann war es schon zu spät für die letzte Sesselfahrt und dank der Hilfe eines mit Feldstecher (Flachmann) bestückten Skifahrers, fanden wir dann den direkten Weg zur Skibar im Hahnenmoos, ohne dass wir viel laufen mussten. Die Zeit verging viel zu schnell. Als die Skibar dann um 19.00 schloss, merkten wir, dass wir eigentlich schon seit einer halben Stunde beim Nachtessen sein müssten. Im Restaurant sind wir wohl nicht nur wegen den Skischuhen an unseren Füssen aufgefallen :-) Bei einem feinen Essen und gutem Wein verbrachten wir einen lustigen Abend. Die ältere Generation gingen dann langsam Richtung Schlafzimmer. Irgendwann wurde unser Schlaf  durch die Jamaikanische Bobmannschaft unterbrochen. Die Jungmannschaft traf mit Pauken und Trompeten und Rollwägeli im Zimmer ein. Amüsiert und mit einem Lächeln im Gesicht schliefen dann alle ein.

 

Am nächsten Morgen war das Wetter besser als erwartet. Nach einem feinen Morgenessen genossen wir noch einige Fahrten. Bald brachte der starke Wind Schneefall. Wir setzten uns nochmal  ins Restaurant um der Band zu zuhören. Dann beschlossen wir, die Heimreise anzutreten. Weil ein Sessellift wegen dem Wind abgestellt werden musste, brachte uns das Postauto zur Mittelstation. Im Gondeli trafen wir dann im verregneten Adelboden ein. Schnell die Mietjacke zurückgeben und das Depot der Skikarten auslösen. Mit etwas Proviant und viel Gesprächsstoff traten wir die Heimreise an. Frauen, es war ein tolles Weekend. Bis zum nächsten Jahr… Hahnenmoos, wir kommen wieder und dann zwei Wochen früher, das Zimmer ist schon gebucht.

 

Nicole Grütter Niederhäuser

Generalversammlung

Am 20. Februar 2015 war es wieder soweit. 34 Turnerinnen und eine 2er-Delegation des Turnvereins fanden sich zur 88. Generalversammlung des DTV Wangen im Café M ein. Die Präsidentin Nicole Grütter begrüsste bei einem feinen Apéro alle recht herzlich und wünschte bereits allen einen guten Appetit zum traditionellen Poulet-Fitnessteller. Nachdem der Hunger gestillt war, leitete die Präsidentin mit viel Freude durch die GV. Nach einem  abwechslungsreichen Turnerjahr freuen wir uns nun auf das spannende und aktive Jahr 2015. Dies ist gefüllt mit interessanten Anlässen und Wettkämpfen. Unter anderem werden wir uns im neuen Jahr, am regionalen Turnfest in Stein AG messen. Zudem steht das Skiweekend im schönen Adelboden schon bald vor der Tür. Und vergessen darf man auf keinen Fall die alljährliche Vereinsreise, welche uns Mitte September wieder für ein Wochenende in die Gelmer-Region führen wird. Dies nur eine kleine Vorschau auf ein tolles, neues Turnerjahr.

 

An dieser GV mussten wir leider fünf Austritte bekanntgeben. Umso erfreulicher sind die drei Neueintritte. Wir hiessen Nadya Bühler, Judith Egli und Manuela Heuri mit einer Rose ganz herzlich willkommen. Des Weiteren mussten wir wehmütig die Demission unserer Vize-Präsidentin, Miriam Studer-Hänggi sowie unserer Aktuarin, Stefanie de Boer, zur Kenntnis nehmen. Waren die Beiden doch jahrelang dem Vorstand eine grosse Stütze. Dennoch bleiben sie uns als aktive, hilfsbereite und unterhaltsame Turnerinnen treu. Mit einer tollen Überraschungseinlage bedankte sich der Vorstand mit Hilfe aller Turnerinnen bei Miriam und Stefanie. Die vakanten Stellen der Vize-Präsidentin und der Aktuarin konnten dank den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Hildi Disteli und Karin Rötheli und dank einer kleinen Umstrukturierung innerhalb des Vorstandes neu besetzt werden.  

 

Die wieder mit viel Freude verfassten abwechslungsreichen Jahresberichte wurden mit Spannung von den Turnerinnen verfolgt und man konnte für einen Moment in der turnerischen, unterhaltsamen Vergangenheit schwelgen, was in manchem Gesicht für ein Schmunzeln sorgte.

 

Andrea Hunziker-Wüthrich orientierte über die erfreuliche Jahresrechnung 2014. Die Genehmigung der Rechnung sowie Décharge-Erteilung an die Kassierin und den Vorstand erfolgte einstimmig. Weiter führte uns unsere Kassierin kurz durch das Budget 2015, welches auch einstimmig genehmigt wurde.

 

An dieser GV konnten wir dank Sebastian Rickenbach der Vereinsmeisterin Fabienne Hasler mit einem neuen, gespendeten Wanderpokal und einem Badetuch gratulieren. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit wurden auch in diesem Jahr die fleissigsten Turnstundenbesucherinnen -  dies sind Regula Arlati, Catherine Hodel und Nora Meier - beschenkt. Weiter durften wir einige Vereinsjubiläen bekanntgeben. Dies sind Susanne Strub mit 30 Jahren, Catherine Hodel mit 20 Jahren und Irma Bretscher, Andrea Hunziker-Wüthrich, Nora Meier und Nicole Studer mit 10 Jahren. Auch sie wurden alle mit einem Präsent beschenkt. Des Weiteren konnte Isabel Jeisy zu 20 Jahren und Nora Meier zu 10 Jahren Leitertätigkeit gratuliert werden. Auch Nicole Grütter feiert mit 10 Jahren Volleyball-Unterricht ein Jubiläum. Des Weiteren bedankte sich die Präsidentin bei Catherine Hodel für ihren Einsatz bei der REKO des Wangner Turners, bei Karin Rötheli für die Organisation des Skiweekends und Maibummels, sowie bei Fabienne Hasler für die Organisation des Jugendsporttages. Die gesamte Versammlung drehte eine lustige Videobotschaft für Claudia Meier, welche zum Ehrenmitglied ernannt wurde, aber ferienhalber abwesend war.

 

Zum Schluss wünschte Nicole Grütter allen Turnerinnen viel Motivation und Freude am Turnen und viel Spass bei der unterhaltsamen Foto-Show, welche die GV mit viel Gelächter abrundete. 

 

Stefanie de Boer-Streuli

Helfereinsatz Fasnacht

In der närrischen Zeit steht unser Einsatz im Zelt in Olten an. Im Dirndl trafen wir uns beim Munzingerplatz in Olten um von den HCO Corinnes die Instruktionen entgegen zu nehmen. Um 20.00 wurde dann das Zelt fürs Publikum geöffnet. Hinter der Bar hiess es Bier zapfen, Kaffeeschnaps ausschenken und Drinks mixen. Allmählich hatte das Abräum- und Abwaschteam auch immer mehr zu tun. Bei toller Livemusik und guter Stimmung verflog die Zeit wie im Nu. Nach Mitternacht verliessen uns die ersten Frauen. Um halb drei hiess es dann: Letzte Runde. Sanft wurde das Zelt geleert, damit wir mit Aufräumen beginnen konnten. Am Schluss wurde, eher unsanft, den Letzten noch der Festbank unter dem Füdli weg gezogen. Bald waren alle Gläser gewaschen, Bänke hochgestellt und der Boden gewischt. Zum Schluss gönnten wir uns noch ein Gläschen Wein und ein paar Rädli Wurst, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

 

Vielen Dank allen Helferinnen für den tollen Einsatz - Nicole  

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