Anlässe DTV 2020

1. Turnen nach Corona

Juhui, endlich wieder Turnen!

 

Nach erneuten Lockerungen in Sachen Corona, durften wir uns für den 8. Juni via Doodle eintragen zum Joggen mit Karin, Walken mit integrierten Kraftübungen mit Nora oder Biken mit Manu. Um 19.30 Uhr trafen wir uns im Hinterbüel und schwärmten nach einer „Begrüssung auf Abstand“ in den drei Gruppen in die nähere Umgebung aus. Es tat gut, mal wieder in Gesellschaft zu „spörteln“ und dabei über dies und das zu plaudern. Während die Bikerinnen sich im Rumpelwald austobten, absolvierten die Joggerinnen den Vitaparcours. Die Walkerinnen wurden von Nora quer durchs Dorf „gejagt“ und an diversen Stationen mit Kraftübungen auf die noch vorhandene Fitness geprüft. Es war uns gar nicht bewusst, wie viele Treppen es im Dorf gibt, die man für Froschhüpfen etc. „missbrauchen“ kann. Bei den Liegestützübungen auf der Kirchentreppe wurden wir sogar gefilmt…! Die Stunde verging wie im Flug und nach und nach trafen alle wieder beim Veloständer im Hinterbüel ein.

 

Da es Noras Backofen nachmittags soooo langweilig war, hat sie für uns einen wunderschönen und ebenso feinen Speckzopf gebacken. Diesen durften wir zusammen mit einem Glas Rivella noch lauwarm geniessen und so die verlorenen Kalorien umgehend wieder auftanken. Ganz lieben Dank nochmals, Nora! Nach diesem gemütlichen Teil endete der erste Turnabend nach dreimonatiger Pause und alle machten sich wieder auf den Heimweg im Wissen, dass langsam aber sicher wieder Normalität in unser Leben eintreten wird.

 

Catherine Hodel

Skiweekend Adelboden

Nochmals Freiheit geniessen

Nach dem Bundesratsentscheid vom 13. März 2020 im Zusammenhang mit dem Corona Virus wurde die Schliessung aller Skigebiete angekündigt. Diese Meldung tangierte auch unser DTV-Skiweekend insbesondere die Bergbahnen von unserer Skidestination Adelboden.

 

Kurz nach dem Bundesratsentscheid lief unser DTV-Skiweekend-Chat heiss.... Spätestens nun realisierten alle, dass das Corona-Virus auch unseren Alltag stark einschränken wird. 8 von den ursprünglich 16 Teilnehmerinnen entschieden sich, trotzdem am Skiweekend teilzunehmen. Das Programm wurde kurzum geändert und wir stellten uns auf ein Wochenende in den Bergen ein ohne Skifahren, um Sonne zu tanken und das Gesellschaftliche zu pflegen. Nach dem Umdisponieren kam um halb elf Uhr Freitagabend die Kehrtwende: das Skigebiet Adelboden öffnet die Bergbahnen für das letzte Wochenende in der Wintersaison. Es hiess, wir sollen «flexibel blibe», wir überlegten nicht lange, die Wanderschuh stellten wir umgehend wieder in den Keller und holten die Skiausrüstung hervor. Eine Teilnehmerin weilte noch im Ausgang und konnte die ganzen Utensilien erst nach Mitternacht bzw. am nächsten morgen früh zusammensuchen ;o). Das tat sie gerne. Autos wurden organisiert, Skihelme gesucht, Männer vor Tatsachen gestellt, neue Fahrgemeinschaften zusammengestellt usw. Um Mitternacht war jede müde genug für den wohlverdienten Schlaf. Punkt viertel nach sieben am Samstag trafen sich acht muntere Turnerinnen beim Vögelibeck in Hägendorf.

 

In Adelboden angekommen schnallten wir topmotiviert unsere Skier an und genossen die fast leeren Pisten. Mit der Auflage des Bundesrates, dass nicht mehr als 50 Gäste in einem Restaurant sein dürfen, befassten wir uns bereits auf der Hinfahrt. Schliesslich fanden wir im Hahnenmoos für alle acht Frauen einen Platz und genossen ein feines Mittagessen. Nachmittags surften wir im Sonnenschein noch etwas auf dem sulzig und schwer werdenden Schnee. Auf einmal lasen wir auf einem Schild bei einer Bergbahn „letzter Skitag heute“.  Im Nachhinein erfuhren wir, dass Bundesrat Alain Berset den nicht gehorchenden Skigebieten einen „ZS“ erteilte. Skigebiete waren ab sofort zu schliessen. Waren wir jetzt illegal auf den Skipisten unterwegs? Egal, einige hatten «etwas Illegales tun» eh auf ihrer Bucket-Liste. Das Klischee „d’Berner sind haut ned die schnäuschte“ wurde bestätigt. Von diesem Entscheid liessen wir uns nicht die Laune verderben und kosteten die Pisten nochmals richtig aus. Auf einmal zogen etwas dichtere Wolken auf und wir gönnten uns in der Chumihütte eine Murmelimilch (Shot) oder andere Durstlöscher. In dichtem Nebel skizufahren machte uns weniger Spass und wir kurvten bei nebliger Sicht unsere letzten Schwünge und begaben uns zur Sillerenbühl Bergstation und fuhren von da sicher mit der Bahn ins Tal zurück.

 

Nach einem erfüllten Skitag bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Crystal. Wir genossen eine warme Dusche und machten uns bereit für das Nachtessen. Zuvor stiessen wir aber noch mit dem gesponserten Prosecco von Caroline (besten Dank) an. Das Nachtessen im Restaurant Alfredo war sehr lecker. Optimistisch liefen wir zu unserem Ausganglokal „Alte Taverne“, in der Hoffnung, dass DJ Nelli auflegte und wir wie letztes Jahr noch etwas das Tanzbein schwingen konnten. Leider mussten wir feststellen, dass es keinen Clubabend gab, auf Grund des Bundesratsentscheides. „Es hätt jo chöne si und d‘Hoffnig stirbt z‘letscht“. Das Time out Pub tat stellvertretend auch einen guten Dienst. Eine erste Shot-Runde wurde gesponsert von Nora im Namen von Yves. Vielen Dank Familie Haus. :-) Wir liessen den Abend noch ausklingen. . Kurz vor Mitternacht traten wir den Heimweg an und freuten uns auf unsere warmen Betten.

 

Sonntags stärkten wir uns mit einem reichhaltigen Frühstück ohne Kaffee. Dieses Jahr war allen bekannt, dass der Kaffee im Crystal nicht zu den Stärken des Hotels gehört. Wie verbringen wir den Sonntag? Einige Vorschläge wurden gemacht. Schlussendlich entschieden wir uns für eine Rundwanderung an der Sonne zum Hotel des Alpes. Langsam meldete sich der Hunger. Durch die Auflage, nicht zeitgleich 50 Gäste zu bewirten und den 2m-Abstand zu wahren, war die Restaurant-Auswahl etwas eingeschränkt. Wir entschieden uns für ein Picknick an der Sonne mit leckeren Sandwiches, Salaten und Birchermüsli aus der Bäckerei.

 

Gestärkt, erholt und zufrieden traten wir Mitte Nachmittag die Rückfahrt Richtung Wangen an. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Organisatorin Karin. Es war einmal mehr ein super tolles DTV-Skiweekend. 

 

Fabienne Hasler

93. Generalversammlung

DTV Wangen mit neuer Präsidentin

 

Zur 93. Generalversammlung des DTV fanden sich 30 Turnerinnen und 2 Gäste im Saal des Café M ein. Nach dem Essen führte die Präsidentin, Nicole Grütter Niederhäuser zügig durch den offiziellen Teil. Vier Austritten standen zwei Neueintritte gegenüber; Mirjam Ledl und Sandra Uhlmann wurden mit Applaus in den Verein aufgenommen. Der von Jsa Jeisy verlesene Jahresbericht des MuKi-Turnens informierte über die stets fantasievoll gestalteten Stunden, in denen die jüngsten Turnerinnen und Turner zusammen mit Mamis, Papis, Grosis, etc. den Jahreszeiten angepasste Lektionen geniessen dürfen. Aus dem von Nora Haus erläuterten Juko-Bericht ging hervor, dass ganz dringend neue Leiter, speziell für die Oberstufenkinder gesucht werden. Die vielen spontanen Helferinnen und Helfer aus den Stammvereinen und der Elternschaft können zwar kurzfristig Lücken schliessen helfen, um den Betrieb der Jugi auf allen Stufen aber sicherstellen zu können, braucht es unbedingt neue Hauptleiter! Neu wird dieses Jahr das Jugifest zum Sommerfest, welches zusammen mit den beiden Stammvereinen abgehalten wird. Weiter informiert Nora Haus als Leiterin der TA-Gruppe über die Erfolge und Pläne des Teams. Am eidg. Turnfest in Aarau konnte die gute Note von 8.5 erturnt werden, was die Erwartungen sogar übertroffen hat.

 

Im Jahresbericht des DTV ging Nicole Grütter Niederhäuser auf die vielen Highlights 2019 ein. Speziell waren das Mitwirken am Dorffest und die Teilnahme am ETF Aarau, aber auch die oft verregneten alljährlichen Anlässe, die Helfereinsätze und der Teilnehmerrekord von 117 Kindern am Sporttag „schnäuschte Wangner“ und nicht zu vergessen die abwechslungsreichen wöchentlichen Turnstunden, die ebenfalls ein tolles letztes Jahr als Präsidentin ausmachten. Mit einer von Pascal Erlachner zusammengestellten Präsentation zum Dorffest wurde speziell auf eines der Highlights zurückgeschaut. Simone Hänggi verdankte den grossen Einsatz im OK-Dorffest, den Nicole und Nora geleistet haben. Die von Andrea Hunziker präsentierte Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn. Wie vor einem Jahr angekündigt, haben Nicole als Präsidentin und Hildi Disteli als Aktuarin auf diese GV demissioniert. Mit grossem Applaus wurde die bisherige Vize-Präsidentin Simone Hänggi zur Präsidentin und als neue Aktuarin Stefanie Villiger gewählt. Als neue Vize-Präsidentin stellt sich Lucy Pulfer zur Verfügung. Für die ebenfalls scheidende Revisorin Claudia Meier wurde Miriam Studer gewählt.

 

Neue Vereinsmeisterin wurde Simone Hänggi. Zu 50 Jahre DTV durfte Regula Arlati ein Geschenk in Empfang nehmen, Jsa Jeisy leitet dieses Jahr seit 25 Jahren das MuKi-Turnen.

 

Mit einer Videobotschaft liess die für die GV entschuldigte Vorgängerin Sonja Moeri das langjährige Wirken der scheidenden Präsidentin Revue passieren. Die Vorstandsfrauen doppelten mit in Versform gehaltenen Vorträgen nach, unterstützt durch Gesangseinlagen aller Anwesenden und vieler Fotos, welche die 17 Jahre Engagement für den Verein aufzeigten. Mit grossem Applaus wurde Nicole zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Mit einer 20 Minuten dauernden Foto- und Videoshow wurde die GV zu später Stunde geschlossen.

 

Catherine Hodel

Helfereinsatz Fasnacht

Alle Jahre wieder.... kommt die Fasnacht!

 

So durften wir auch dieses Jahr unseren Helfereinsatz im Fasnachtszelt in Olten leisten. Pünktlich um 19.15 Uhr trafen sich 13 Wisen-Madels im Zelt ein um die letzten Instruktionen von Corinne zu bekommen. Für die Meisten von uns nicht viel Neues, wir wissen schon „wie der Charre lauft“. Dann heisst es für uns die letzten Frisuren machen, alle Dirndl „richtig“ binden, die Tische schön vorzubereiten und die Kühlschränke füllen.

 

Bereits um 20.00 Uhr kommen die ersten „Fasnächtler“. In guter Teamarbeit, bei ausgelassener Stimmung und immer mit einem Lächeln auf den Lippen zapften wir Bier, mixten Drinks, räumten und wuschen ab. Die Zeit verging wie immer wie im Flug und schon bald wurde die letzte Runde ausgerufen.

 

Allmählich leerte sich das Zelt und als auch der letzte Fasnachts-Narr den Ausgang aus dem Zelt gefunden hatte, hiess es für uns noch einmal alles zu geben. Abräumen, abwaschen, den grossen Besen schwingen und die beiden Bars wieder saubermachen. Als grosse Überraschung durften wir zum Schluss noch etwas Wurst vom Grill und Brot geniessen, was wir dankend annahmen, denn arbeiten macht ja bekanntlich hungrig ;) Gegen 3.00 Uhr machten wir uns dann müde aber zufrieden auf den Heimweg.

 

Wir freuen uns bereits wenn es wieder heisst: Alle Jahre wieder.... kommt die Fasnacht.

 

Lucy Pulfer

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