Anlässe FTV 2014

Adventsfeier

Schon wieder ist ein Jahr vergangen,  Weihnachten steht von neuem vor der Tür. Und wie jedes Jahr um diese Zeit trafen wir Frauen vom FTV uns zum Adventshock.  34 Frauen fanden sich am 15. Dezember im Pfarreiheim der römisch-katholischen Kirchgemeinde zur  Adventsfeier ein.


Erfreut über die überaus schöne Tischdekoration mit Tannästen, Kerzen, Erdnüssen, Mandarinen und leckeren Schoggikugeln nahmen wir gerne einen Platz an diesen  einladenden Tischen ein.  Bei jedem Gedeck befand sich auch noch ein liebevoll gefülltes kleines Säckli mit feinen Guetzli aus Sonjas Weihnachtsbäckerei. Vielen lieben Dank, Sonja!


Unsere Präsidentin Vreni begrüsste uns herzlich, musste aber leider auch einige Entschuldigungen bekannt geben. Wir wurden eingeladen, am Buffet unsere Teller mit Kartoffelsalat, gemischtem Salat und warmem Fleischkäse zu füllen. Und dazu wurden wir auch noch mit einem feinen Tropfen Wein verwöhnt, dies auf den Wunsch unserer vor kurzem verstorbenen Kameradin Ruth Henzi.


Nach dem Apfeldessert musste leider die Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Susi Hess, ausfallen, da sich Susi in diesen Tagen leider im Spital befindet. Wir alle wünschen Susi von Herzen rasche Genesung und baldige Heimkehr.


Margrit Liechti sorgte kurzerhand für Abwechslung anderer Art. Sie inszenierte ein kleines Theater über die Reisen einer Familie Meier inkl. eines Piloten und eines Bahnhofvorstandes, das uns zum Lachen  brachte. Wer zu vorgerückter Stunde noch einen Kaffee mochte, durfte sich auch noch einen Kaffee avec … genehmigen. An Gesprächsstoff fehlte es uns Frauen nicht und es dachte lange niemand ans Heimkehren.


Zum Dank für die Organisation und die damit verbundene Arbeit wurden  unsere Vorstandsfrauen und ihre Helferinnen mit je einem kleinen aber feinen Blumensträusschen beschenkt. Vielen lieben Dank euch allen, die ihr uns diesen schönen letzten Vereinsabend im 2014 ermöglicht habt.


Mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Festtage und das neue Jahr verabschiedeten wir uns voneinander und begaben uns zu später Stunde auf den Heimweg.

Hilda Hofer

Herbstzeit - Kürbissuppenzeit

Seit zehn Jahren schon treffen sich jeweils am ersten Montag in den Schulherbstferien aktive und nicht mehr aktive Frauenturnerinnen zu einem kleinen Spaziergang in der nahen Umgebung mit anschliessendem Kürbissuppe-Essen. Das ganze nahm im Herbst 2004 seinen Anfang. Die Lösungsbuchstaben eines Postenlaufes durch unser Dorf ergaben das Wort Kürbis. Und fast genau vor 10 Jahren, am 3. Oktober 2004 wurde uns im Restaurant Teufelsschlucht in Hägendorf die erste fein duftende Kürbissuppe serviert, damals allerdings mengenmässig noch limitiert.

 

Seither ist dieser herbstliche Treff zur Tradition geworden und schon zum dritten Mal wurde ins Restaurant Teufelsschlucht in Hägendorf eingeladen.

 

17 Turnerinnen spazierten am Montag, 29. September 2014 nach Hägendorf und dies bei sehr angenehmen Temperaturen, wie wir sie diesen Sommer selten erleben durften.

 

Der Wettergott beschenkte uns an diesem Abend grosszügig zu unserem zehnjährigen Jubiläum. Nach dem Spaziergang entlang der Industriestrasse bogen wir in Rickenbach in die Mühlegasse ein und bewunderten die alten, sehr schön hergerichteten Bauernhäuser und ihre Umgebung. Nach Ueberquerung der Solothurnerstrasse führte uns der Weg vorbei an der schmucken St. Laurentius-Kapelle mit ihrem einladenden Vorplatz. Sie gehört zu den Kunstdenkmälern im Kanton, wird als Wahrzeichen von Rickenbach genannt und muss vor 1444 erbaut worden sein. Via den Kehrliweg bogen wir in den Kirchweg ein. Altehrwürdige Bauten und neuere Einfamilienhäuser mit eindrücklichen Vorgärten gab es zu bestaunen. Bald erreichten wir Hägendorf. Immer noch auf dem Kirchweg spazierend - auch hier gab es viele schöne Häuser und Gärten zu bewundern - näherten wir uns dem Ziel.

 

Vor dem Restaurant Teufelsschlucht erwarteten uns die restlichen Frauen mit ihren beiden Chauffeusen Silvia Krebs und Hilda Hofer und natürlich unsere vier Turnkameradinnen aus Hägendorf.

 

Nach dem Erklimmen der Treppe in den ersten Stock suchte jede Turnerin ihren Sitzplatz und bestellte das ausgewählte Getränk. Und schon ging das Geschnatter los und die Servicefrau hatte alle Mühe, das richtige Getränk am richtigen Ort hinzustellen. Damit alles effizienter von statten ging, musste vorerst mal der Lärmpegel etwas zurückgeschraubt werden. Alle warteten gespannt auf die erste Portion Suppe. Der Kürbisduft verriet uns, dass diese heiss begehrte Spezialität nicht mehr weit weg sein dürfte. In Töpfchen wurde die herbstgolden leuchtende und dampfende kostbare Suppe serviert. Inzwischen platzierten die Gastgeber Mutter Suppentopf auf einem freien Tisch und nach anfänglichem Zögern - keine wollte die Erste sein - wurde ein zweites und sogar ein drittes Mal geschöpft. Allmählich steigerte sich der Lärmpegel wieder. 26 Turnerinnen wussten ja schon etwas zu erzählen und sich auszutauschen. Zudem wurde auch die Nachspeise ein Thema. Die meisten Frauen wählten ihren Desserttraum aus und freuten sich auf diese kleine Sünde. Die Zeit zwischen Suppe und Nachspeise verbrachten wir mit Diskutieren, Spassen und Lachen.

 

Und schon war wieder Lieferzeit, das heisst bezüglich Dezibel war Anpassung nach unten oberstes Gebot.

 

Als erstes wurde eine grosse Meringue mit viel Nidle ausgeliefert und Olga ging ans Werk, bevor Fotografin Margrit ein Bild schiessen konnte, deshalb war zwangsläufig etwas Wiederaufbau gefragt. Verschiedene Glacen, Vermicelles und Zwetschgen sowie Kirschen eingelegt, fanden den Weg zu ihren Bestellerinnen.

 

Wo gewünscht, wurde mit einem feinen Kaffee der „Kürbisabend“ abgeschlossen und allmählich nach der flinken Servicefrau zwecks Begleichung der Konsumation Ausschau gehalten.

 

War ja alles nicht mehr so schlimm, denn die Kürbissuppe bezahlte Margrit Podesser aus der Vereinskasse.

 

Ob zu Fuss, übrigens immer noch bei sehr angenehmen Plusgraden, oder mit dem Auto, alle Turnerinnen trafen um einen kameradschaftlichen Abend reicher wieder purlimunter in Wangen ein. Marianne Hürzeler ein herzliches Dankeschön für die Organisation und für die Gestaltung der tollen Einladung.

 

Vreni Roppel

2-Tages-Wanderung ins Appenzell

Ausgesprochen vielversprechend präsentierte sich das Wetter über dem Jurasüdfuss, als die 12 Turnerinnen des FTV zu ihrem 2-tägigen Ausflug ins Appenzellerland aufbrachen. Die Stimmung war gut und die Erwartung auf die Dinge, die da kommen sollten, gross. Dass der Himmel Richtung Ostschweiz eintrübte, tat der Stimmung keinen Abbruch, vom Sommerwetter 2014 war man ja einiges gewöhnt! Die Umsteigerei klappte vorzüglich und zur etwas verspäteten Znünizeit trafen wir in Appenzell ein. Schlendern durch den malerischen Hauptort war angesagt, Bewundern der Häuser, der Auslagen der Geschäfte (Ausverkauf!) und das Bedauern über die prallvollen Rucksäcke war eine einhellige Feststellung. Der Zeitpunkt zum „Tünterle“ war definitiv falsch! Hingegen war Kaffee angesagt und da die Confiserie dazugehörte, wurde dem Gluscht nach dem einheimischen Gebäck nachgegeben. z.B. Landsgmend-Chräpfli oder Biber.
Die Appenzeller-Bahn brachte uns nach Jakobsbad an den Start der Wanderung. Beim Pic-Nic unter den Bäumen stärkten wir uns, beobachteten das Treiben auf der Bobbahn und dem Seilpark, testeten unsere Standfestigkeit im „Balanceterrain“, veranstalteten bei der wechselnden Bewölkung einen wahren Tenufetz, tranken Kaffee und rundeten das Ganze mit Biberli und „Appenzeller Alpenbitter“ ab. Danke Sonja! Jetzt galt es Ernst: Wer beschreitet den Barfussweg ohne Schuhe? Die Meisten versuchten es! Ein bisschen Stöhnen gehört schon dazu – aber eigentlich liess es sich ganz gut an – bis zu den Gott sei Dank kurzen Stellen, die über Steine führten… Bemerkungen wie „ha e Stei im Profil“ oder „ i sött gloub nöii Sohle ha“ waren zu hören. Der Himmel war bedeckt, die Temperatur angenehm, das Gras auch, das Kälteempfinden unterschiedlich. Auf halber Strecke zogen einige ihre Schuhe wieder an, die mussten sich halt gedulden, denn barfuss wandert man nicht so zügig. Der Weg führt durch das Gontenmoos. Auch das Gehen oder Waten im Schlamm wurde getestet. Hose aus oder Hosenbeine hochkrempeln, in der Hoffnung, dass der Schlick doch nicht allzu tief wird… Beim „Toobe-Museum“ (Torfmuseum) steht ein Wasserschlauch zum Reinigen der Füsse zur Verfügung, den wir gerne benützten. Ebenfalls ein Kneipp-Armbad. Jawohl wir befinden uns in einem Kurgebiet! Ein älterer Einheimischer sass beim Hüttli und amüsierte sich über die Touris, wollte wissen woher und wohin, er sei oft da und unterhalte sich so köstlich. Zwischen Golfplatz und Naturschutzgebiet führte der Weg durch die liebliche Landschaft weiter. Lärm machten wir bestimmt keinen, wir unterhielten uns einfach, was einen Golfer in seiner Konzentration zu stören schien… Eine diesbezügliche Bemerkung wurde aufgeschnappt und kommentiert… Von Gontenbad aus begann der stündige Aufstieg zu unserer Unterkunft. Der Weg führte in ein kleines Tobel hinab, über die Brücke, und wieder steil und kurz aus diesem hinaus, dann über eine schöne Wiese den Berg hinauf. Der Wiesen-Wanderweg ist mit der Bitte versehen, man möge doch hintereinander gehen, vorbei an hübschen, mit Blumen geschmückten Häusern. Man fühlt sich willkommen hier! Kein Betreten verboten! Die Aussicht wurde immer prächtiger!

 

Die Begrüssung im Hotel Landgasthof Eischen war überaus herzlich. Auch hier: wir waren sehr willkommen. Die Bestellung von 9 „Hugos“ veranlasste den Junior-Chef zur Bemerkung, das sei wohl eine unkomplizierte, charmante Gruppe. Wir liessen uns auf der Terrasse nieder, glücklich mit wohlig warmen Füssen (barfüssige Massage sei Dank!) angekommen zu sein. Wir bewunderten die panoramahafte Aussicht und als Dreingabe beobachteten wir eine Gruppe, vorwiegend Männer, die Gras spürten, Händchen hielten, sich mit Seil verbanden u.a.m. Ein Managerschulungskurs? Auf alle Fälle war es amüsant zuzuschauen und witzig den gelegentlichen Kommentaren der etwas ermüdeten Frauen zuzuhören… Dann Zimmerbezug, unsere Überraschung der überaus hübschen, geräumigen Zimmer war gross, und ab unter die Dusche! Das Nachtessen liess keine Wünsche offen, die herzliche aufgestellte Bedienung auch nicht: wir lebten „wie Gott in Frankreich“! Zum traditionsgemässen Spielen oder Jassen nach dem Essen waren wir viel zu satt. EIN Wunsch herrschte vor: ab ins Bett! Ein kurzer Augenschein vor dem Haus genügte: es regnete! Soll es doch!

Der neue Morgen präsentierte sich beinahe strahlend. Es soll kräftig geregnet haben in der Nacht. Das Frühstücksbuffet war sensationell bestückt! Lachs und Mostbröckli waren auch dabei! Alles was das Herz oder Magen begehrte! Jedes wurde von Hrn. Inauen mit Handschlag und Dank samt einem Appenzeller Alpenbitter verabschiedet. Um halb zehn war Abmarsch. Die „gängigere“ Gruppe nahm den infolge Regens z.T. glitschigen Anstieg zum Kronberg unter die Füsse. Unklarheit herrschte an einer Stelle über den Verlauf des Wanderweges. Infolge des vielen Regens wurde der Weg kurzzeitig mit einem Bachbett verwechselt…. Aber man fand den Pfad wieder und der weitere Aufstieg war problemlos. Die andern stiegen nach Appenzell ab, um via Jakobsbad und Gondelbahn auf den Kronberg zu gelangen. Das Wetter hielt sich, manchmal sah man den Säntis, manchmal war er im Nebel, ebenso der Hohe Kasten. Es war frisch aber gute Wandertemperaturen. Das Angebot war, den Kraftweg, ein Rundweg von ca. 1 ½ Std. ein Stück alter Jakobsweg zu erwandern. Dieser führt auf der Krete abwärts (unterwegs trafen wir die erste Gruppe) bis zur Jakobskapelle, eine sehr schöne, schlichte Kapelle, dann auf gleicher Höhe den Hang querend bis zur Jakobsquelle. Ein Kraftort mit wunderbarem Wasser, wo wir den Durst stillten, dann immer leicht ansteigend dem Hang entlang durch den Wald und zum Abschluss so ein halbes 1000iger-Stägeli wieder zum Kronberg-Restaurant hinauf. Oben waren wir dann wieder vereint. Claudia, die zum ersten Mal mit auf der Tour war spendierte den Gipfelwein. Ein herzliches Dankeschön für den Einstand!! Bald war es Zeit, den Heimweg anzutreten, mit der Gondel bis Jakobsbad und dann mit dem Zug über Gossau, Zürich zurück nach Olten. Im Zug war es zeitweise unglaublich still, kein Mensch hätte 12 Frauen vermutet, die „es gut und lustig miteinander“ haben… Mir sy gloub chly müed gsy… In Zürich staunten wir, wie flott und widerspruchslos uns die reservierten Plätze im übervollen Pendlerzug eingeräumt wurden!! Vielleicht sahen wir z.T. bemoosten Häupter etwas abgekämpft aus?

 

Es war eine wunderschöne Tour ins grüne Appenzöll und mir bleibt, Brigitta und Sonja, den beiden Organisatorinnen ganz herzlich zu danken. Habt‘s gut gemacht, habt‘s gut gemacht! Wir kommen wieder mit!

 

Susi Hess 

Vorferienprogramm

Obwohl es am Tag zuvor wie aus Kübeln gegossen hatte und wir damit rechnen mussten, dass alles im Wald noch pudelnass ist,  trafen sich am letzten Montag vor den anstehenden Sommerferien 16 Frauen zum Bräteln. In der Hoffnung, dass unsere guten Geister bereits ein Feuer zustande gebracht hatten, machten wir uns auf den Spaziergang zum Rastplatz Asp. Glücklicherweise fuhr während unseres Aufstiegs Anna Maria an uns  vorbei und wir wussten, dass somit auch die Kissen für die Holzbänke auf gutem Weg waren.

 

Zu zweit hatten Silvia und Christine die“ pflotschnasse“ Asche aus der Feuerstelle herausgeputzt und das mitgebrachte trockene Holz loderte schon richtig schön (herzlichen Dank auch dem Holzspender!). Kurz nachdem Vreni den „Salamandré“ aus der Lavaux zum Apéro entkorkt hatte, konnten wir unsere Bratwürste, Steaks und „kleinkarierten“ Servelats auf den Rost legen. Inzwischen schien sogar die Abendsonne durch den lichten Waldrand auf unseren Brätliplatz und es wurde richtig gemütlich. Während des Essens erfuhr eine noch arbeitstätige Kollegin, dass man als Senior/in bei einem bekannten Grossverteiler mit einer sogenannten „Senioren-Vorteilskarte“ in den Monaten Juli und August immer am Dienstag 10% des Einkaufspreises sparen kann. Sicher hat sie inzwischen das Sparsäuli gekauft, damit ihr „Rentner“ nun wöchentlich den ersparten Batzen für die heiss ersehnten nächsten Ferien zur Seite legen kann.

 

Was wäre ein Brätliabend ohne Himbeercrème von Anna Maria? Das Dessert war wie immer sooooo fein – wir danken nochmals ganz herzlich. Als Neuheit durften wir dann noch den hausgemachten Bailys von Ruth probieren – hmmm, war sehr lecker.

 

Als die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Jura verschwanden, wurde es schnell kühler und auch die erzählten Witze eines Muotataler- Wetterpropheten vermochten uns nicht länger zu erwärmen. So bliesen wir gegen 22h die Kerzli aus und räumten unseren Lagerplatz.

 

Ganz herzlichen Dank all jenen, die uns an diesem Abend in irgendeiner Form verwöhnt haben.

 

Martha Stähli

Vereinsreise

Der Zugerberg war das Ziel der diesjährigen 1-tägigen Vereinsreise

 

Am Mittwochmorgen, 11. Juni 2014, trafen die ersten Turnerinnen schon vor 07.00 Uhr am Treffpunkt Bahnhof Wangen ein, denn schliesslich wollte man resp. frau pünktlich sein, um unsere neue Reiseleiterin Sonja Baumgartner nicht zu enttäuschen und unnötig in Aufregung zu versetzen.

 

Leider blieb es unserer bisherigen Reiseleiterin Isabella Friedli krankheitshalber verwehrt, an dieser Reise teilzunehmen. Dabei freute sie sich so sehr, nach 10 Jahren Reiseleitung nun einmal unbelastet und frei die 1-tägige Vereinsreise geniessen zu können. Isabella, hat nicht sollen sein, nächstes Jahr bist du dabei – so Gott will.

 

Nachdem in Olten 21 Frauen den Zug in Richtung Luzern bestiegen hatten und jede ihr Plätzchen gefunden hatte, war schon bald einmal klar, dass wir mit ca. einer halben Stunde Verspätung in Luzern eintreffen würden. Sonja hatte alles bis ins letzte Detail vorbereitet und nun dies.

 

Wann und wie geht unsere Reise weiter? Der Zug mit den reservierten Plätzen hatte logischerweise nicht auf die Frauen aus Wangen warten können und verliess fahrplanmässig den Bahnhof Luzern. Nun standen sie da, die Frauen aus Wangen. Aber Sonja hat sich nach der nächsten Fahrgelegenheit Richtung Zug erkundigt und als die Abfahrtszeit feststand sofort das uns bereits von einer  früheren Reise her bekannte Café Specht über die verspätete Ankunft in Zug orientiert. Nach der Bahnfahrt - wir fanden trotzdem alle eine Sitzgelegenheit - wurde schnellstens das Café Specht aufgesucht, aber nicht, ohne vorher die Abfahrtzeit des Busses zur Talstation der Standseilbahn auf den Zugerberg ausfindig zu machen. Herrlich, wie dann der wohlverdiente Kaffee duftete. Die für uns zubereiteten Gipfeli waren halt doch mittlerweile ein Halbstündchen älter aber immer noch fein. Dafür kriegten wir den Kaffee im Silberkännchen und wie es sich gehört mit einem Glas Wasser dazu serviert.

 

Diese wohlverdiente Kaffeepause – vor allem für unsere Sonja – wurde aus dem restlichen Reisegeld und vor allem von Romy Kofmel finanziert. Romy, ein ganz herzliches Dankeschön.

 

Zum Lädele blieb wegen der Verspätung keine Zeit. Um 10.07 Uhr setzte sich der Bus der Verkehrsbetriebe Zug in Bewegung und bereits während der Fahrt konnte die bäumige Aussicht auf den Zugersee und auf die reich behangenen Kirschbäume genossen werden. Oben bei der Talstation Schönegg angekommen, galt es baldmöglichst in die Zugerbergbahn umzusteigen. Das Wetter, von dem noch gar nichts erzählt wurde, präsentierte sich einfach wunderbar, es hätte besser nicht sein können.

 

Nach einer Fahrzeit von rund 8 Minuten liessen wir uns von 585 m üM auf 925 m üM hoch ziehen und nahmen unverzüglich unseren Spaziergang in Angriff. Dieser führte uns vorbei an einer grossen Internatsschule um später auf den Skulpturenweg zu gelangen. Die von Forstwart Pascal Sturm aus Lothar-Holz (1999) mit der Kettensäge geschaffenen einheimischen 19 Tierfiguren waren unsere Wegbegleiter. Die Sicht auf den Rossberg im Vordergrund und auf die grossen Berge  Pilatus und  Rigi in der Ferne sowie die saftig grünen Pflanzen machte alles so einmalig. Die Rückwanderung durch ein hochmoorartiges Gebiet führte uns ganz am Ende dieser Wegstrecke vorbei an einer sehr speziellen Skulptur oder besser gesagt, an einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand, den man so kaum in der freien Natur vermutet. Da steht doch tatsächlich etwas abseits vom Weg ein ganz normales WC, Hersteller „Laufen“, sauber, mit Spülkasten und Abfluss für erledigte Geschäfte. Alles echt – alles Freiluft.

Maibummel

Milder hätte dieser Frühlingsabend nicht sein können. Nach einer Woche gespickt mit regnerischem und äusserst unfreundlichem Wetter war das Verlangen nach einem angenehmen Frühlingstag sehr gross. Und siehe da, ein milder echt frühlingshafter Abend lud zum Maibummeln ein. Wie sagt man doch so schön – wenn Engel reisen oder in unserem Fall bummeln gehn …..

Nach und nach trafen die Turnerinnen wie abgemacht am Montag, 5. Mai auf dem Parkplatz des Hinterbüelschulhauses ein. Kurz nach 18.30 Uhr gab Brigitta Schöni das Startzeichen und für 23 Turnerinnen hiess es nun bummeln, den lauen Abend geniessen und unsere nächste Umgebung besser kennen lernen. Die Route führte uns ins Hombergquartier und vorbei am Pflanzengarten der Gärtnerei Fleischli Richtung Olten.

Auf der Wegstrecke durch den Wald begleitete uns der würzige Geruch des Bärlauchs. Das viel geliebte oder arg verschmähte Kraut schien im letzten Stadium seiner Zeit zu sein.

Auf der Höhe des fein renovierten Usego-Gebäudes wechselten wir auf die andere Strassenseite und erreichten über eine Treppe die Strasse zur neuen Brücke, die mit der Umfahrungsstrasse neu erstellt wurde. Die meisten Turnerinnen kannten diese Brücke nur vom Befahren der neuen Strasse, also nur von unten.

Der weitere Spaziergang auf dem Gheidweg führte uns dann der Dünnern entlang wieder nach Wangen zurück.

Die Renaturierungsarbeiten des Flusslaufes sind zum Teil noch nicht abgeschlossen wegen auftretenden Grundwasserproblemen.

So langsam aber sicher verleitete das knurrende Innenorgan zum zügigen Wandern. Unser Programm “bummeln“ ging dabei fast ein wenig vergessen.

Glücklich und zufrieden waren im Ochsen-Keller wieder alle vereint und freuten sich über Nachzüglerin Susi Hess, direkt von Aarburg her mit dem Fahrrad kommend.

 

Durstig und hungrig fand jede Frau ihren Sitzplatz und freute sich auf eine würzige Pizza oder auf einen leckeren Salatteller. Aber was nun, Pizza oder Salat , Salat mit oder ohne Pouletstreifen?

Wirt Hasan Sögüp erkannte die Probleme sofort und schlug vor, allen zuerst einen kleinen Salatteller mit Pouletstreifen zu servieren und anschliessend die Pizzen. Seine Idee wurde begeistert aufgenommen. Während wir uns den Salaten und den kleinen Brötchen widmeten, wurde eine Pizza nach der anderen in den Ofen geschoben und anschliessend auf der Theke zur Selbstbedienung bereitgestellt. Die Vielfalt dieser runden Wunderwerke liess keine Wünsche offen.

Mit jeder Pizza mehr wurde auch der Rauch im Kellerraum mehr. Es mangelt an einer effizienten Belüftung. Ob es mit dem Glimmbrand in der altehrwürdigen Gaststube und im Obergeschoss Mitte April zusammen hängt, ist für uns Laien schwer zu sagen.

Trotz vereinzelt aufgetretenen Reizhustenanfällen und sich rötenden Augen wurde beim

Pizzamahl freudig zugegriffen, geplaudert und gelacht.

Ob die noch anwesenden Gäste das Lokal wegen des Geräuschpegels oder wegen der Rauchbildung verliessen, war nicht so ganz klar.

 

Auch für die FTV-Frauen wurde es bald einmal Zeit ihre Konsumationen zu begleichen.

Bevor der diesjährige Maibummel in nächster Umgebung abgeschlossen wurde, gewährte uns der Wirt noch einen Blick in den Garten auf der Rückseite des Restaurants Ochsen.

Pizza-Ofen und Gartenmöbel wurden kurz vor dem Brand geliefert. Ob die Pläne für die Verwirklichung seines Gartenrestaurants für diesen Sommer in Erfüllung gehen können, werde sich, wir er uns informierte, in den nächsten Tagen entscheiden.

 

Vreni Roppel

Nachmittagsausflug zu Chocolat Frey

24 gut gelaunte Frauen beteiligten sich am süssen Ausflug zum Besuch der Chocolat Frey in Buchs. Der Anschluss in Olten klappte nahtlos. In Aarau blieb etwas Zeit, den neuen Busbahnhof auf dem Bahnhofplatz eingehend zu bestaunen und kommentieren, die Funktion der hübschen „roten Eier“ und deren Sitzkomfort zu testen…. Die rasante Fahrt mit dem Bus brachte uns direkt ans Ziel: dem brandneuen Besucherzentrum Chocolat Frey. Wohldotiert mit Hightech und den dazugehörigen Instruktionen wurden wir in 2 Gruppen auf die Reise geschickt, das Entstehen der Schokolade von der Kakaobohne bis zum verpackten Produkt virtuell zu verfolgen.

 

Ein Stockwerk tiefer wurde es praxisnaher. Im Duftlabor konnte man sich den Düften hingeben, eine Filmvorführung lud zum Verweilen ein. Monika liess sich bereitwillig als Praliné mit Sahnehäubchen nieder, wurde mit Schoggi gefüttert und fotografisch festgehalten. Das Degustierlaufband erfreute sich regen Zuspruchs. Wartezeiten gab es beim Herausfinden des eigenen Schokolade-Typs. Die verschiedenen Resultate waren durchwegs erfreulich und schmeichelhaft, z.B. stilvoller Gourmet inkl. persönlichem Schokorezept. Ein Fotoautomat, zur Erstellung des eigenen Konterfeis, das man auf eine Tafel Schokolade projizieren lassen konnte, um es jemandem zu verschicken, verlockte ebenfalls zum Ausprobieren. Und eben mitten drin das Degustierlaufband, um Wartezeiten zu überbrücken…

 

Davon gesättigt verzogen wir uns allmählich ins Café, den Kuchen und weitere Süssigkeiten verschmähend. Ein Bier oder Essiggurken wären als Ausgleich passender gewesen. Hingegen wurde der Shop noch ausgiebig unter die Lupe genommen. Schliesslich wollte frau ja auch etwas den Daheimgebliebenen mitbringen. Schlussendlich hatte wohl jede eine grössere oder kleinere braunrote Tragtasche in den Händen. Zügig und früher als vorgesehen traten wir die Rückfahrt an. Der Feierabendverkehr hatte eingesetzt und in der Menschenmenge litt der Überblick über die Gruppe vorübergehend etwas. Doch wohlbehalten traf die gut gelaunte Schar in Olten ein. Auch der Bus nach Wangen war sehr gut gefüllt… Die „Ostringler“ stiegen beim „Ochsen“ aus, andere liessen den süssen Tag im „Goccetto“ rezenter ausklingen. Der Dank gilt Martha Stähli für die Idee und Umsetzung dieses gelungenen Ausfluges: hat’s gut gemacht, hat’s gut gemacht…!

 

Susi Hess

 

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