Anlässe FTV 2022

1-tägige Reise auf die Elsigenalp vom 25. Juli 2022

Bei strahlendem Wetter trafen sich 24 gutgelaunte Frauen auf dem Bahnhof Wangen, gespannt auf den Ausflug in eine Gegend, welche vielen unbekannt ist. Die Elsigenalp ist etwas weg vom Schuss und die Reise (samt Organisation!) dementsprechend abwechslungsreich! Am ersten Umsteigeort in Spiez bemerkten wir, dass viele Andere (vor allem Pensionierte) diesen schönen Tag ebenfalls nutzen wollten. Im «Lötschberger» ging es bis Frutigen und von dort mit dem Adelbodner-Bus weiter bis Achseten. Ein Kleinbus holte uns dort ab, um uns nach Elsigbach (1320 M) hochzufahren. Da schraubt sich die Strasse förmlich den Berg hinauf! Diese Bergflanke ist sehr steil! Neben der Talstation zur Elsigbahn wäre ein Haus zu mieten und einige hofften, dass es dort einen Kaffee gäbe. Dem war nicht so. Das Schulhaus nebenan war mit Mountenbikes gut bestückt, was darauf schliessen lässt, dass die Kinder einen «stotzigen» Schulweg haben. Die Seilbahn fährt die Gäste über die wilden Bergflanken auf die Elsigenalp (1800 M) hinauf. Dort weitet sich die Alp in einem Kessel für Aktivitäten aller Art aus (Sommer und Winter). Versprochen waren Bademöglichkeiten und Wandern mit verschiedenen Zielen.



 

Einige steuerten das nahe Restaurant an, um den langersehnten Kaffee zu trinken. Andere begaben sich auf Rekognoszierungstour in der näheren Umgebung. Das Mittagessen war früh anberaumt worden, damit die Zeit für die gewünschten Aktivitäten am Nachmittag «en bloc» zu geniessen wären… Es kam dann alles ein bisschen anders. Offenbar stellte das Restaurant bereits auf Nachsaison um und wurde von Tagestouristen vollkommen überrannt. Das Essen war hervorragend, das Personal bemitleidenswert aber trotzdem (z.T. verkrampft bis verzweifelt) freundlich und die Wartezeiten zum Bezahlen erheblich...



 

Es boten sich diverse Optionen an: ein Besuch der Elsighütte, ein Rundgang um das Elsigseeli, das hinter einem Hügel oberhalb auf 1885m liegt. Das idyllische Kleinod ist zur Zeit weitgehend ausgetrocknet. Ein weiteres Angebot besteht aus dem Rundgang um das Brandseeli oder das Baden in demselben, genannt «Frutigressort». Anscheinend war die Saison mit dem Ende der Sommerferien vorbei und das «Resort» geschlossen, der verheissene Sandstrand weggeschaufelt und mit Blachen wintersicher verpackt… der Zugang zum See gesperrt… was tun? Frau wollte baden! Immerhin: der See ist da und lud ein! Anstatt Umkleidekabinen gab es reichlich Freiluft! Aber es war herrlich, erfrischend und beglückend, den Vorsatz umgesetzt zu haben! Verschiedentlich wurde vom Ufer aus fotografiert… und der Clou: etliche andere Spaziergänger wurden animiert, dem Beispiel zu folgen, und schlussendlich tummelten sich einige Unentwegte (auch mit Hund) im Wasser und durchquerten diesen schwimmend!

 



Eine Käsedegustation in der nahen Alphütte mit Kauf der probierten Köstlichkeit durfte auch nicht fehlen! Dabei erfuhren wir, dass hier die Kühe tagsüber im Stall sind und nachts auf der Alp. Der Grund dafür sind die vielen Fliegen. Andere genossen noch einen Kaffee mit Dessert.. 



 

Die Zeit verrann im Fluge und bald musste der Heimweg angetreten werden, ins ach so viel heissere Unterland! Eine Wohltat in Spiez in einen leeren, gekühlten Wagon einzusteigen und Plätze bis Olten auf sicher zu haben!

 



Dank gebührt der Reise-Organisatorin Jacqueline Büchler, auch für die aufwendige Arbeit, welche sich mit den Unwägbarkeiten der veränderten Verhältnisse herumschlagen musste! Vielen Dank! Es war toll und schön, die Gelegenheit zu haben, einen relativ unbekannten Ort beschnuppern zu können! Macht vielleicht Gluscht auf Mehr!?

 

Susi Hess

Ferientreff

Das Thermometer zeigt 32° an. Trotz dieser ungewohnt hohen Temperatur treffen sich 18 Frauen zum gemütlichen Nachmittag. Einige fahren zum Ziel Schützenhaus Hägendorf mit dem Auto und die anderen spazieren gemütlich durch die Teufelsschlucht, welche uns die grosse Hitze fast vergessen lässt. Das magere Bächlein in der Schlucht lässt uns aber erahnen, dass auch der Wald sehnsüchtig auf einen ausdauernden Regen wartet.

 

Wir sind gespannt, was uns am Ziel erwartet. Es sind uns in der Einladung Spiele und ein Zvieri angekündigt worden. Dies alles geplant und organisiert von Ruth Junker. Nach dem doch schweisstreibenden und durstigen Aufstieg, durften wir uns vor dem Schützenhaus an den bereitgestellten Apérogetränken und den Knuspersachen bedienen.

 

Schon bald erklärt uns Ruth die vorbereiteten Spiele. In 3er Gruppen wird unsere Treffsicherheit (beim Dartpfeilschiessen, Büchsentreffen und verschiedenen Sachen in löchrige Dinger oder an Holzmandli werfen) geprüft. Mit etwas Glück und viel Unterstützung der zuschauenden Kolleginnen gelingt bei den meisten Erstaunliches und die Punkte werden gewissenhaft notiert.

 

Nach dem Spielparcours werden wir zum Essen in die Schützenstube gebeten. Dort erwartet uns eine Riesenüberraschung. Der grosse Tisch wurde von Ruths Tochter so toll geschmückt, dass sofort Ferienstimmung aufkam. Ein blaues grosses Tuch, welches das Meer symbolisierte, war mit Muscheln, Fischen und sonst noch vielen Gegenständen, die man sich in Südfrankreich vorstellen könnte, dekoriert. Sogar selbst gedruckte Sets mit Sandstrand und dem weiten blauen Horizont schmückten jeden Platz. Liebe Claudia, wir danken dir ganz herzlich für deine liebevolle und gut gelungene Überraschung.

 

Auf einem langen Tisch standen all die Köstlichkeiten bereit, für die Ruth bestimmt den ganzen Morgen in der Küche gestanden ist. Zum angekündigten Fleischkäse mit Kartoffelsalat wurden wir noch mit Schinkli, Schweinswürstchen, einem feinen gehobelten Rüebli/Kohlrabi/Käsesalat und einem zweifarbigen Bohnensalat verwöhnt. Es wurde sofort ruhiger und alle genossen das feine Sommerznacht. Allein beim Gedanken daran gluschtet es mich wieder und ich würde gerne noch einmal am Buffet vorbeigehen.

 

Dass Ruth auch backen kann, haben wir schon verschiedentlich erfahren. Heute überraschte es uns mit einem Zuberli-Blechkuchen, Speckhüfeli und Birnen mit Schokoladencrème. Spätestens jetzt bereuen bestimmt alle Leserinnen, die nicht dabei sein konnten, dass sie dieses Sommerferientreffen verpasst haben. Denn auch das Dessertbuffet war himmlisch.

 

Natürlich durfte zum Schluss die Rangverkündigung unseres Spielparcours nicht fehlen. Fünf schöne Preise aus Ruths Bastelstube wurden an strahlende und glückliche Gewinnerinnen verschenkt.

 

Liebes Ruth, du hast uns alle total überrascht und soooo verwöhnt. Ganz, ganz herzlichen Dank.

 

Martha Stähli

Grillen im Asp

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich traditionsgemäss am 1. Montag in den Sommerferien 19 Frauen zum Bräteln. Auf dem schönen Grillplatz wurden wir von Max Krebs empfangen. Er hat für uns wie jedes Jahr das Feuer vorbereitet. Diesmal allerdings alleine, da Silvia aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Wir alle wünschen dir, liebe Silvia, an dieser Stelle gute Erholung und hoffen, dass du schon bald wieder zügig und schmerzfrei unterwegs sein kannst.

 

Auch unser Vorstandsmitglied Annemarie war bereits auf dem Platz. Sie hat für uns zum Apéro zwei mega feine Pizzarouladen gebacken. Die mit Pesto, Tomatensauce und Schinken gefüllten Rouladen waren noch leicht warm und zusammen mit einem Gläsli Weisswein oder Rosé, der uns von unserer neuen Vereinspräsidentin eingeschenkt wurde, liess dieser Einstieg schon richtig Ferienstimmung aufkommen.

 

Schon bald lockte uns eine schöne Glut an die Feuerstelle und wir legten unser Grillgut auf den Rost. Der absolute Renner war auch dieses Jahr wieder die Kalbsbratwurst. Aber auch Servelats streckten schon bald ihre Füessli auf alle Seiten. Nach und nach verteilten wir uns an die drei Holztische, wo die Bänke bereits mit Buchers Sitzkissen belegt waren und genossen die gluschtigen Sachen.

 

Bereits im Vorfeld freuten wir uns auf einen weiteren Leckerbissen: Anna Marias Himbeermousse. Wir wurden nicht enttäuscht und sagen nochmals ganz herzlichen Dank. Obwohl alle schon mehr als genug gegessen hatten, verwöhnte uns Maria noch mit kleinen feinen Schoggiküchlein.

 

Als Novum versuchten dann noch einige Vrenis am Holzstecken grillierten Marshmallows. Für uns, die wir keine kleinen Grosskinder mehr in der Familie haben, etwas ganz Neues. Fein, süüüss und seeehr klebrig.

 

Schon bald verabschiedete sich die Sonne hinter dem Jura und es war an der Zeit, die letzte Glut zu löschen und langsam zusammenzupacken. Unseren guten Feen, Annemarie, Maria, Anna Maria und auch Max danken wir nochmals ganz herzlich für den tollen Abend. Das lockere Zusammensein, auf das wir lange verzichten mussten, haben wir alle sehr genossen. Hoffentlich bis bald wieder.

 

Martha Stähli

Maibummel

Gut gelaunt und mit Vorfreude auf den geplanten einstündigen Marsch, trafen sich die Frauen vom Turnverein in Kleinwangen zum Abmarsch. Einige liefen mit flottem Tempo und andere nahmen es eher gemütlich. Für alle war jedoch das Ziel im Hotel Astoria bekannt. Dort gut angekommen, trafen auch noch Turnerinnen ein, die mit dem Fahrrad unterwegs oder per Auto angereist waren.

 

Gemütlich wurde es dann im Restaurant, wo wir je nach „Gluscht“ unsere ausgewählten Speisen beim Plaudern und Zusammensein genossen. Da bot sich auch die Gelegenheit, mit unserer neuen Präsidentin Maria anzustossen. Sie übernahm das Amt von der langjährigen Präsidentin Vreni Roppel an der letzten GV. Je nach „Sitzleder“ wurde der Abend länger oder kürzer. Erwähnenswert bleibt, dass wir Frauen mit 28 Stunden Bewegung der Gemeinde Wangen für «Schweiz bewegt» einen weiteren grossen Beitrag leisten konnten. Dies diente natürlich auch für unser Wohlbefinden.

 

Ursi Wolf

Ausflug Zoo Zürich am 31. März 2022

An diesem Donnerstag war das schöne Frühlingswetter leider vorbei. Ausgerüstet mit warmen Jacken und Schirmen trafen sich 21 Turnerinnen beim Bahnhof Wangen. In Olten empfingen uns Jacqueline Büchler und Brigitta Schöni. Beim Einstieg in den Zug nach Zürich erhielt jede Turnerin eine Butterbrezel und eine Flasche Mineral als Proviant. Diese feine Zwischenverpflegung wurde mit einer Spende von Fr. 100.00 finanziert, die anonym und nicht für die Einlage in die Vereinskasse eintraf, sondern für eine Konsumation nach dem Turnen. Allerdings kommen jeweils nicht alle Turnerinnen zu einem Umtrunk. So beschloss der Vorstand, den gespendeten Betrag für den Zoo-Ausflug zu verwenden. 23 Turnerinnen konnten davon profitieren. Genüsslich wurde der feine Imbiss während der Fahrt verspeist. So konnten wir ohne Hungergefühle den Zoo in Zürich „in Angriff“ nehmen. Ja, und eines können wir euch verraten, der Zoo ist nicht nur für Kinder! Diese schön angelegte und immer wieder ausgebaute Anlage ist sehr eindrücklich. Vom kleinsten Tierchen bis zum grössten Tier, Fische und Vögel ist alles anwesend. Nebst den alten Anlagen bietet der Zoo drei grosse neue Attraktionen: das Elefantenhaus, in welchem asiatische Elefanten leben, die Lewa Savanne sowie die Masoala Halle. Die Lewa Savanne ist die flächenmässig grösste Anlage des Zoos. Nebst den grossen Tieren sind die gigantischen afrikanischen Baobab-Brotbäume besonders eindrücklich. Diese sehen täuschend echt aus, sind aber aus Kunstfels gebaut, und im Innern der Bäume stehen Futterautomaten, gefüllt mit Heu für die Nashörner und Huftiere sowie Futter-Pellets für die Giraffen.

 

In der Masoala Halle mit dem Regenwald fühlt man sich in die Tropen versetzt. Die angezeigte Temperatur ist zwar nicht besonders hoch, aber die grosse Luftfeuchtigkeit vermittelte uns Besucherinnen ein saunaähnliches Klima. Im Masoala Regenwald wird versucht, ein natürliches Gleichgewicht zu erreichen und die Populationen der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten sind im Gleichgewicht. Auf dem Baumkronen-Weg kann man den Regenwald von oben betrachten, und sieht Vögel, Flughunde und Geckos.

 

Maria hatte im Restaurant Platz reserviert, damit wir uns ab 15.00 Uhr gemeinsam verpflegen konnten. Bei Speis und Trank gaben die gewonnenen Eindrücke viel zu reden. Der zeitweilig einsetzende Regen wurde als gar nicht so schlimm empfunden.

 

Vielen herzlichen Dank an Maria für die Organisation und der anonymen Spenderin oder dem anonymen Spender für die feine Zwischenverpflegung im Zug.

 

Margrit Podesser/Vreni Roppel

91. Generalversammlung des FTV

Die 90. Jubiläums-GV im 2021 musste leider wegen Corona schriftlich durchgeführt werden. In der Hoffnung, dass die Corona-Massnahmen endlich gelockert werden, wurde die diesjährige GV vom Januar auf Ende April verschoben. Dies hat sich gelohnt und Vreni Roppel durfte am 27. April im Restaurant Bahnhof 30 Turnerinnen und 5 Ehrenmitglieder begrüssen. In einer Schweigeminute gedachte man den beiden verstorbenen Mitgliedern: Elsi Hofer und Ida Grütter. Erfreulicherweise durften wir zwei neue Turnerinnen mit einem kleinen Präsent in unserem Verein willkommen heissen und zwar: Hanny Wyss und Judith Huggler.

 

Vreni Roppel liess das vergangene, wegen Corona nicht einfache Vereinsjahr Revue passieren. Infolge der vielen Auflagen konnten nicht alle Anlässe durchgeführt werden. Der Maibummel wurde auf den Juni verschoben, im August ein Ausflug nach Brunni/Engelberg und dem Herzlisee, das Kürbissuppe-Essen und auch die Adventsfeier wurden sehr geschätzt. Ausserordentlich feierten wir im September unser 90-jähriges Bestehen mit einem feinen Essen.

 

Der technische Jahresbericht wurde von der Leiterin Brigitta Schöni vorgetragen. Ab 26. April 2021durfte der Turnbetrieb wieder aufgenommen werden, allerdings mit Masken und Corona-Auflagen. An 18 Montagabenden genossen wir die Turnstunden unter den Leitungen von Brigitta Schöni und Ursi Wolf. 3 Abende verbrachten wir im Hallenbad unter der Aufsicht von Lea Begue und Nicola Stark. Beide Berichte wurden mit grossem Applaus genehmigt.

 

Die Kasse weist eine Vermögensminderung aus. Diese ist zurückzuführen auf den reduzierten Jahresbeitrag (wegen Corona und ausgefallenen Turnstunden) sowie das Jubiläumsessen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön den Spendern und Gönnern für die finanzielle Unterstützung.

 

Leider, leider mussten wir die Demission unserer Präsidentin Vreni Roppel entgegennehmen, welche 18 Jahre den Verein vorbildlich geführt hat. Mit einem Präsent und Dank wurde ihre Arbeit gewürdigt. Erfreulicherweise haben wir in Maria Merk die geeignete Nachfolgerin gefunden. Sie wurde einstimmig gewählt.

 

Der restliche Vorstand wurde in Globo wiedergewählt und setzt sich nun wie folgt zusammen: Maria Merk - Präsidentin; Brigitta Schöni - technische Leiterin; Marianne Benguerel - Planung Turnbetrieb; Margrit Podesser - Kassierin; Annemarie Felber - Aktuarin; Jacqueline Büchler – Gratulationen, Krankenbesuche und Materialverwaltung. Als Kassenrevisorinnen für die Rechnungsprüfung 2022 wurden Martha Stähli und Eva Schwaller bestätigt.

 

Für das Jahr 2022 ist wiederum ein vielfältiges Programm mit abwechslungsreichen Turnstunden vorgesehen. Wie gewohnt treffen wir uns dazu jeweils am Montag um 19.45 Uhr in der Turnhalle in Kleinwangen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Natürlich dürfen auch die beliebten Ausflüge: Nachmittags-Ausflug, Maibummel, Vereinsreise, Vorferienprogramm, Kürbissuppen-Essen und die beliebte Adventsfeier nicht fehlen.

 

Ehrungen
Susi Hess wurde für 10-jährige und Annemarie Gloor für 20-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. 6 Frauen: Christine Fluri, Margrit Liechti, Marlis Montanari, Vreni Roppel, Irmgard Rogger und Martha Stähli durften die Gratulation für 30 Jahre entgegennehmen. Für stolze 50 Jahre konnten Rosemarie Bisse, Vreni Kiefer und Trudi Kissling die Gratulation entgegennehmen. Alle erhielten zur Ehrung ein Präsent.

 

Die Vorsitzende orientierte über die erfolgreiche Arbeit in der Redaktionskommission des Wangner Turners und dankte an dieser Stelle allen Beteiligten für ihr Tun, dazu gehört auch unsere Martha Stähli, welche bereits seit 33 Jahren mitwirkt. Vreni Roppel bedankte sich bei allen Turnerinnen für den Einsatz und das aktive Mitwirken im vergangenen Vereinsjahr.

 

Bevor die GV beendet wurde, durfte natürlich eine spezielle Ehrung für die abtretende Präsidentin Vreni Roppel nicht fehlen. In Gedichtform trug Martha Stähli die Laudatio vor: Ja, alle staunten, wie aktiv Vreni in diesen 18 Jahren gewirkt hat, nicht nur im Verein, sondern auch an Anlässen, ihre Organisation und Mithilfe war einzigartig. Wir sind froh, dass sie dem FTV Wangen weiterhin treu bleibt. Und ganz zum Schluss wurde ihr ein Glas Weisswein und eine Portion Pommes Frites übergeben. Dies durfte nach einer Sitzung oder getaner Arbeit bei ihr nie fehlen. Liebe Vreni, nochmals vielen vielen Dank für alles. Spontan bestellte und spendierte Vreni für alle Anwesenden Weisswein, damit alle miteinander anstossen konnten.

 

Anschliessend durften die Anwesenden eine Variation von Pizzas geniessen, serviert vom Bahnhöfli-Team und spendiert aus der Vereinskasse.

 

Margrit Podesser

Laudatio förs Vreni Roppel

Höt fallt mer e Ufgab zue, die het mi scho chli plogt.

S’isch ehrevoll, be au chli stolz, glich dunkts mi jetz chli gwogt.

 

Drum fohni a und maches churz, e weis jo au nömm alls.

Und glich mues öppis gseit si jetz, trotz miner Chrott im Hals.

 

Der wösset sicher alli scho um wär dass es jetz goht,

es isch e unerhörti Frau und zum Dankesäge ischs nie zspot.

 

18 mol hesch durs Vereinsjohr gfüehrt, kompetent der Vorstand glenkt,

a der GV verzellt was sich ereignet het, alli Helferinne immer riich beschenkt!

 

Hesch johrelang im SOTV üse Verein mit Stolz verträte,

isch im Dorf öppis för Fraue gsi, hett me di nit lang müesse bätte.

 

S’Beizlifescht mol i der Ey, jo das isch scho paar Johr här –

Die beschte Spaghetti wit und breit, jo wär het das organisiert – jo wär?

 

Nit nur för üs Fraue hesch du immer gschafft, nei au d’Chinder hesch verwöhnt,

hesch ikauft und gschleppt is Hinterbüel, hesch dir am Sporttag chum es Pöuseli gönnt!

 

Und einisch, au das het halt müesse si – e ganz e ernschti Gschicht:

Bliebe mer no im Verband vom STV ? oder ehnder NICHT ?

 

Mer hei entschiede, mer göi drus, s’isch för üs sicher s’Bescht

Profitiere chöimer nümme viel, göi jo u nömm a die turnerische Fescht.

 

Leider stimme jetz d’Statute nömm, au do heschs ganz gnau gnoh

Hesch alles apasst, es isch perfekt, uf die neu Version chöne mer üs verloh.

 

Unermüedlich machsch du immer mit, au im OK Alpschulhus,

es isch es tolls Schul- und Dorffescht gsi, die Lüt im OK chöme eifach drus!

 

Du hesch üsi Froue a Geburtstäg bsuecht, au be Truurfäll bisch du do.

Hesch trotz Gschäft, Famili und Enkelchind för alles dir viel Zit gnoh.

 

Du hesch nie grossi Aspröch gstellt, du nimmsch di ehnder zrugg

Usser wenns denn neume Pommes Frites git, de losch du nömme logg.

 

So gäbs no viel vo dir z’verzelle, alles wo machsch chunnt guet.

Au der Verein dur 2 Johr Corona zfüehre, brucht Gschick und Chraft und Muet.

 

Der Bewies dass au das glunge isch, hei mer erläbt no im letschte Johr

Bim wunderschöne Jubiläumsfescht vom FTV sine 90 Johr.

 

E neui Aera foht jetz a, jo s’Vreni stoht nömm vore drah,

scho länger hät es welle höre, mer heis nur nit welle hah.

 

Jetz ischs sowit, du heschs verdient nach dere länge Zit,

bestimmt chunnsch du no lang id Halle, es isch jo au nit wit.

 

Martha Stähli

1. Turnstunde nach Corona

Nach 2 Jahren mit Corona-Einschränkungen, teilweise geschlossener Turnhalle und Maskenpflicht hat der Bundesrat am Mittwoch, 16. Februar glücklicherweise fast alle Massnahmen aufgehoben. So konnten wir am Montag, 21. Februar unseren Turnbetrieb wieder aufnehmen und erstmals vorsichtig, aber ohne grosse Einschränkungen, die Turnstunde geniessen. Ja, das Bedürfnis nach Normalität ist gross. So genossen 17 Turnerinnen diese erste Turnstunde nach Corona unter der Leitung von Brigitta. Nachher durfte natürlich der wohlverdiente Schlummertrunk im Restaurant nicht fehlen. Hoffen wir sehr, dass wir weiterhin diese Freiheiten geniessen dürfen.

 

Margrit Podesser

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