Anlässe FTV 2018

Kürbissuppenessen

Um die Zeit der turnfreien Herbstferien zu verkürzen hat es sich eingebürgert, dass wir uns am ersten freien Montag zum Kürbissuppenessen treffen. Bei dieser schönen Tradition trafen sich diesmal beim Parkplatz bei der kath. Kirche so viele Turnerinnen wie noch nie. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir schon bald unser Ziel an der Dorfstrasse. Der Abendbummel führte uns zuerst zur Baustellenbesichtigung beim Alpschulhaus und schon bald mit vielen nostalgischen Erklärungen der „alten Wangnerinnen“ zum Fliederweg und durch die Schänggelistrasse. Da wurden Häuser und Durchgangswege entdeckt, die – obwohl schon einige Jahre bestehend – von einigen noch nie gesehen wurden.

 

Dass das Restaurant Goccetto auf Anfrage an diesem Montagabend extra für uns öffnete, hat uns sehr gefreut. Pascal Erlachner empfing uns äusserst liebenswürdig mit einer schön geschriebenen Menütafel zur „Ladies Night“ und die vielen Kerzenlichter erwärmten sofort unsere Herzen. Als grosse Überraschung wurde uns als erstes ein spritziger Apéro offeriert, den uns Romy Kofmehl anlässlich ihres runden Geburtstags spendete. Ganz, ganz herzlichen Dank, liebe Romy.

 

Gespannt darauf, wie die erste Kürbissuppe des ehemaligen Kochschülers von Annemarie Felber wohl schmecken würde, verteilten sich die 32 Frauen an die schön gedeckten Tische. Schon bald wurde uns auf zwei edlenTellern die mit feinen Kürbiskernen und Kürbisöl verzierte Suppe mit frischen knusprigen Brötchen und dekorierten Blätterteigstängelchen serviert. Das laute Geschnatter wurde für einen kurzen Moment etwas leiser. Mmmhhhhh, sooo fein – einfach zum Geniessen. Auch der uns dazu empfohlene Merlot würden wir jederzeit gerne wieder trinken.

 

Als krönenden Abschluss durften wir uns an diesem kurzweiligen Zusammensein mit viel Gelächter und seeeehr viel Geschwätz noch mit einem feinen Waldbeeren-Tiramisu verwöhnen lassen.

 

Unseren Organisatorinnen, dem charmanten Gastgeber und seiner sympathischen Lady im Service haben wir einen tollen Abend zu verdanken. Allen vielen Dank!

 

Martha Stähli

Vereinsreise

Unterwegs in der Sonnenstube - 29./30. August

15 unternehmungslustige Turnerinnen versammelten sich am frühen Morgen um 7 Uhr am Bahnhof Wangen mit dem Ziel Locarno. Doch wo ist Maria? Sie habe kurzfristig den Bescheid erhalten, dass der Mittagskurs ins Verzascatal keine Gruppen mitnehme, da er nur einfach geführt würde… Aha… Darum reiste die Gute 2 Stunden früher voraus, um in Tenero eine Gepäckaufbewahrung für unsere überschüssige Bagage zu suchen… Eine Leistung die jeden Morgenmuffel zutiefst beeindruckt! (Die Schreibende gehört dazu….). Dadurch wurde eine Stunde gewonnen um im Verzascatal zu verweilen!



 

Jedenfalls erreichten wir das Ziel Tenero problemlos. Dank Basistunnel verkürzt sich die Reise deutlich spürbar! Maria nahm uns in Empfang und was wir auf der Wanderung nicht brauchten, fand in einem Schuppen zwischen Mietvelos ein Plätzchen. Die Strasse nach Sonogno schraubt sich über etliche Haarnadelkurven bis zur Höhe der höchsten Staumauer der Schweiz, folgt dem langen See der zwischen sehr steilen Waldhängen liegt entlang, bis das Tal sich weitet und flacher wird. Der Verkehr dorthin ist enorm. Lavertezzo mit der alten Doppelbrücke ist ein Publikumsmagnet sondergleichen und viele Ausflügler hielten sich auf den eindrücklichen Steinen auf, um die Brücke aus optimalstem Winkel zu fotografieren. Die Verzasca mit ihrem klaren, blau scheinenden Wasser ist ein dankbares Fotosujet! Doch wir erhaschten die Herrlichkeit nur im Vorbeifahren.


 

Nach einer Stunde Fahrt hatten wir unser Ziel Sonogno erreicht: Sonnenschein, Schönwetterwolken, ein stilgerecht restauriertes und gepflegtes Dörfchen mit hübschen Grotti (zwei oder drei), Souvenirläden mit ansprechendem Angebot, naturgefärbte Schafwolle und daraus hergestellte Artikel, Honig, Eingemachtes, Käse etc. (wohltuend wenig Kitsch). Bikes zum Mieten sind auch zu haben. Wir verteilten uns im Dörfchen um uns den lange ersehnten Kaffee oder bereits einen Apéro, eine Minestrone oder was auch immer zu genehmigen, bevor wir uns zur vereinbarten Abmarschzeit beim Spielplatz zu versammeln hatten. Unter den Lärchen liess es sich wohl sein, um das mitgenommene Picknick zu verzehren. Wie sich herausstellte, war noch kaum jemand im Verzascatal gewesen.


 

Um 13h starteten wir zur Wanderung entlang der ausgetrockneten Verzasca. Ein wunderschöner Wanderweg durch Wald, Wiesen, über (Stolper)Steine, Wurzeln, Sand… bald sichteten wir auch Wasser im Fluss und sein Geplätscher begleitete uns. Innehalten, schauen, sich gelegentlich überflüssiger Kleider entledigen, fotografieren, weiterwandern, die verschiedenen Ausblicke und Rustici bewundern… Es war wunderschön. Der Weg forderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Beim ersten Überqueren des Flusses waren eine Postautohaltestelle und ein Restaurant. Erste Gelegenheit, die Wanderung abzubrechen. Fünf Frauen ergriffen diese, wegen Blasen, schmerzenden Knien oder einfach weil es so stimmte, erlabten sich am Schatten, genossen die Ruhe, „gspröchleten“ und waren zufrieden.

 


Die andern zogen unverdrossen weiter und hielten nach kurzer Zeit Einkehr in einem Beizli zum Kaffee. An einer Tafel wurde das Angebot „Geissenmilch-Yoghurt-Glace“ angepriesen. Das musste getestet werden, und sei es nur der Wissenschaft zuliebe! Jedenfalls fielen die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich und für alle Beteiligten unvergesslich aus…! Über unzählige Steintreppen hinauf und hinunter führte der kurzweilige Wanderweg weiter, mit Ausblick auf das imposante Bachbett der Verzasca entlang, mit den vielen riesigen und farbig marmorierten Steinen. Eine gut zugängliche Stelle bot sich an, die Füsse und Beine im klaren Wasser des Flusses zu kühlen, was fünf Turnerinnen sofort veranlasste, dies zu tun. Es blieb für alle reichlich Zeit zum Geniessen, Tun und Schauen oder für einen kühlen Drink im Restaurant bei der Posthaltestelle in Brione bis zur Abfahrtszeit um 17.50h für die Rückkehr nach Locarno.


 

Am Ziel waren wir im „Albergo Vecchia Locarno“ untergebracht. Ein entzückendes, kleines Garni in einem schmalen Gässchen, ca. 3 Min von der Piazza Grande entfernt. Hübsche, saubere Zimmer, ruhig, ein Haus, bzw. 3 zusammenhängende Häuser mit grossem Charme (und bezahlbar!). Sonja hat diese Unterkunft „ausgegraben“, wir waren begeistert. Nach der erfrischenden Dusche und dem Umziehen meldete sich die nächste Priorität: der Hunger!! Vielleicht könnten wir ja nicht alle am gleichen Ort essen… Ja denkste, gleich um die Ecke am Beginn der Piazza hatte es Platz für uns alle. Draussen, bei angenehmsten Temperaturen, tafelten, plauderten, lachten und unterhielten wir uns prächtig. Ein kurzer Verdauungsspaziergang folgte, aber die Bettschwere meldete sich unverzüglich und wir waren froh, dass das Hotel so nah war.

 



Beim Frühstück herrschte Einigkeit: ein gemütlicher Tag war angesagt…. Niemand gelüstete es, die Wanderschuhe nochmals zu schnüren. Der Markt auf der Piazza lockte! In kleinen Gruppen, zu zweit oder wie es sich eben ergab, zogen wir los, fanden uns wieder, berieten uns, formierten uns neu, machten uns gegenseitig auf Spezielles aufmerksam und befruchteten den Markt ganz ordentlich. Das Angebot war zum grössten Teil originell und bestechend. Die gute Laune blieb auf hohem Level! Der Wochenmarkt auf der Piazza von Locarno ist den Besuch mehr als nur wert! Zur vereinbarten Zeit trafen wir uns am Schiffssteg zur Rundfahrt auf dem Lago Maggiore. He ja, es galt doch das Ticino-Ticket auch auszunützen! Magadino war das Ziel, denn dort hatten wir eine Stunde Zeit das Dörfchen zu erkunden, oder zu einem Hupf in den See!! Mit Zuschauern wurde nicht gerechnet, mit Neiderinnen wohl…!


 

Zurück in Locarno bildeten sich spontan wieder kleine Gruppen um aus dem reichlichen Angebot an Kulinarischem das Stimmigste für sich herauszupicken, Zeit für Gespräche, zum Geniessen, dann das Gepäck im Albergo zu holen und zur angegebenen Zeit am Bahnhof sich einzufinden, um die Heimreise anzutreten. Vom sonnigen, sehr heissen Tessin in den recht kühleren, grauen Norden. In Anbetracht solcher Aussichten wurden wärmere Schichten hervorgenommen… Von Bellinzona aus hatten wir einen direkten Zug nach Olten. 16 müde, zufriedene Teilnehmerinnen schauten auf zwei prall gefüllte, wunderschöne Tage zurück. Es bleibt mir, den beiden Organisatorinnen Maria Merk und Sonja Baumgartner im Namen aller ganz herzlich zu danken! Ihr habt das wiederum ganz toll gemacht und uns eine unvergessliche 2-tägige Vereinsreise beschert!


 

Susi Hess

Bräteln im Stockbrünneli 23. Juli

Der Sommer-Ferientreff im Stockbrünneli war ganz eine gelungene Sache. Sonja Baumgartner hatte organisiert und zusammen mit Margrit und Heinz Müller das Feuer entfacht. Sogar zwei Eimer Wasser standen bereit, für alle Fälle. Bei dieser Trockenheit eine umsichtige Vorsorge.

 

Gemüsedips von Ruth Junker und Chips von Sonja „entschärften“ den Apéro mit allerlei gekühlten Getränken für die 16 anwesenden Frauen.

 

Mit Sets und sommerlichen Servietten, Väseli mit Wiesenblümli und Kerzen, waren die Tische gedeckt. Auf dem Grill dominierten die Würste: Lang, dick und dünn und zur Schnecke gedreht – die Auswahl war gross. Der Waldnachmittag tat allen gut und die von Sonja spendierte Mövenpick-Glace liess eine gespenstige Ruhe aufkommen. Alle waren mit der feinen Glace beschäftigt.

 

Sonja und Margrit – Heinz eingeschlossen – vielen herzlichen Dank für eure Arbeit und für die Getränke.

 

Vreni Roppel

Bräteln im Asp

Dieses Jahr beschied uns Petrus schönstes Wetter für unser Vorferienprogramm - zum Bräteln im Asp die besten Voraussetzungen. Max und Silvia Krebs mit Christine Flury hatten Brennholz ins Asp transportiert und bereits ein Feuer entfacht und die Glut zum Bräteln vorbereitet. Für das bequeme und weiche Sitzen hatte Anna Maria Bucher wiederum die massgeschneiderten Kissen auf den Bänken verteilt. 19 Frauen genossen den Apéro: Getränke von Vreni Roppel spendiert und feine selbstgemachte Apérohäppchen von Ruth Junker. Nachher wurden die Rucksäcke ausgepackt, die Tische gedeckt und die feinen mitgebrachten Würste und Steaks auf den Grill gelegt.

 

Ja, und wie alle Jahre, wurden wir zum Dessert mit einem feinen Himbeermousse von Anna Maria Bucher verwöhnt. Nebst all den kulinarischen Genüssen wurden Geschichten erzählt und Erlebnisse ausgetauscht. Doch plötzlich herrschte Aufbruchstimmung. Angeblich hatte eine Turnerin einen Blitz gesehen. Teilweise etwas ungläubig darüber, wurde schnell aufgeräumt und der Heimweg unter die Füsse oder Räder genommen. Tatsächlich begleiteten uns Blitze und später auch Donner. Doch erreichten alle rechtzeitig ihr Zuhause, bevor ein heftiger Regen niederprasselte.

 

Allen recht herzlichen Dank, welche uns mit feinen Sachen verwöhnten und zu einem so gemütlichen Abend beitrugen.

 

Margrit Podesser

Tagesausflug am 20.06.2018 an den Reinfall/Stein am Rhein

23 gutgelaunte schon am frühen Morgen muntere Frauen begannen den FTV-Tagesausflug bei wolkenlosem Himmel um 07.00h am Bahnhof Wangen. Es war noch angenehm frisch und der Reisebeginn verlief problemlos. Die Reservationen, Anschlüsse in Zürich klappten wie am Schnürchen so, dass wir in Winterthur sogar die frühere S-Bahn zum Schloss Laufen am Rheinfall erwischten. Es war schon bemerkenswert auf den S-Bahn-Linien zu reisen…. Einmal etwas anderes, als das Gewohnte!

 

Beim Schloss Laufen begannen wir unverzüglich den Abstieg zum Rheinfall, dessen Tosen je länger je lauter wurde. So viel Wasser - welche Wucht! Die vielfältigen Ausblicke auf den grossen Wasserfall – je nach Standort! Es war grandios! Und all das für uns allein, (denn wir waren einstweilen die einzigen Besucher) und das seit zig-tausend Jahren Tag und Nacht, auch wenn niemand hinschaut und staunt! Gedanken an Verwüstungen durch Wasser, an Flüchtlinge im Gummiboot, an die Macht des Elementes, das so weich und doch durch seine Eigenschaft das Harte zu sprengen vermag… Wasser als Mysterium – zum Staunen, zum Träumen, pure Faszination-! Es war wunderbar, Zeit zu haben zum Verweilen! Auf dem Rückweg strömten uns Besucher entgegen… Vom Schloss Laufen begannen wir den Abstieg Richtung Eisenbahnbrücke, die einen Gehsteig aufweist, damit man den Rhein bequem überqueren kann, und weiter zu den gepflegten Anlagen am Rheinufer. Hat jemand die Treppenstufen gezählt, die wir hinauf und hinunter gestiegen sind???

 

Beim Schloss Wörth waren Kaffeehalt oder allgemeine Verpflegung oder was auch immer geplant, je nach Gluscht und dem grossen Angebot.. Wer nicht so weit gehen mochte (mittlerweile war es schon heiss geworden) fand auch schon vorher Bäume, Schatten und ein ebenfalls reichhaltiges Angebot bei einem Selbstbedienungsrestaurant. Die Aussicht auf den Rheinfall war quasi identisch. Die Pause war willkommen und die zur Verfügung stehende Zeit wurde auch sehr geschätzt! Kurz vor Mittag brachen wir auf zum Zug nach Schaffhausen. Wunderbar, dass es zwei Lifte gab um die Höhendifferenz zu überwinden!

 

Ein gemütlicher Spaziergang durch die hübsche Stadt mit ihren benannten Häusern mit alten Erkern hinunter bis ans Rheinufer und zum Schiffssteg. Leere Tischchen unter Sonnenschirmen und genügend Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes erinnerten uns daran, dass man bei diesen Temperaturen reichlich Flüssiges zu sich nehmen soll… Das Schiff, das uns von Schaffhausen nach Stein am Rhein brachte, war gut, aber nicht übermässig besetzt. Es liess uns konsumieren, flanieren, geniessen, plaudern, sünnelen nach dem Motto: „chaqun à son goût“. Der Rhein ist für die Anwohner ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Man könnte bedauern, dass man nicht in der Nähe zu Hause ist… Der Fahrtwind milderte die Hitze. Kurz: wiederum Genuss pur! Hie und da ein sehnsüchtiger Blick auf Schwimmer…

 

Auch in Stein am Rhein hatten wir genügend Zeit zum Verweilen, Flanieren, Bewundern der alten Häuser, Suchen nach Schatten… Wir genossen es in vollen Zügen! Einzig für die Organisierenden war es zuweilen schwierig bis stressig, Einzelne im Städtchen zu finden. Es gab nämlich einen Bus zum Bahnhof, ein Angebot, das doch zu benützen wäre, anstatt bei der Hitze den Bahnhof am andern Ufer zu Fuss zu erreichen. Man kommt doch mit der Länge des Tages (und zunehmendem Alter) an seine Grenzen… Jedenfalls: die Betreuung war umsichtig und hervorragend!!! Vielen herzlichen Dank!

 

Die Heimfahrt durch das unbekannte Zürcher Weinland war wunderschön! Der Anschluss in Winterthur klappte wieder bestens und ein weiteres Umsteigen bis Olten erübrigte sich. Es war eine friedliche, wunderschöne zwischenfallsfreie, tolle und gemütliche Reise. Alle waren zufrieden, glücklich und müde… Es bleibt mir, den beiden Verantwortlichen, Maria Merk und Sonja Baumgartner für die umsichtige Planung, Durchführung und Betreuung dieser Reise ganz herzlich zu danken! Es war ein wunderschöner Tag der keine Wünsche offen liess!

 

Susi Hess

Maibummel

Die Einladung zu unserem traditionellen Maibummel begann mit den Worten „Warum denn in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah“. Ja, warum eigentlich?

 

Es trafen sich 24 Turnerinnen am 1. Maimontag bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen in den frühen Abendstunden beim Bärenzunfthüsli. Gemütlich spazierten wir in kleinen Grüppli der Dünnern entlang Richtung Westen. Schon bald staunten einige über die vielen Autos die um diese Zeit noch vor einem Industriegebäude standen. Es war die anscheinend nach Feierabend sehr gut besuchte „Muki-Bude“, die von vielen Frauen in diesem Moment zum ersten Mal wahrgenommen wurde. Schon wenig später führte unser Weg durch die Unterführung Richtung Rickenbach, wo wir gegen sieben Uhr im Restaurant Pizzeria De Lal von Frau Ciolaka erwartet wurden.

 

Unsere Vorstandsfrauen hatten sich vorgängig die Zeit genommen und anlässlich einer Sitzung die Speisekarte studiert und allerlei Gluschtiges zur Probe ausprobiert. Das Angebot ist riesig, die Preise sind mehr als moderat und die Portionen lassen auch nichts zu wünschen übrig. So wurden bald verschiedene Pizzen, Spaghetti mit allerlei exotischen Saucen, Fischknusperli, Salate und natürlich auch Pommes serviert. Und dies alles freundlich lächelnd und seeeehr speditiv.

 

Während wir unser Essen genossen, fielen einige Regentropfen und der Himmel wurde für kurze Zeit ziemlich schwarz. Bis wir aber alle unsere Teller mehr oder weniger geleert, die letzten News ausgetauscht und alles „besprochen“ hatten, waren die Strassen bereits wieder trocken. Nachdem wir noch einen feinen Kaffee oder Verdauungstee genossen hatten, welcher uns offeriert wurde, machten wir uns auf verschiedenen Wegen gemütlich plaudernd wieder auf den Heimweg.

 

Herzlichen Dank unserem tollen Vorstand für die Organisation dieses gemütlichen Abends.

 

Martha Stähli

Nachmittags-Ausflug: Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg

Am Mittwoch, 7. März fuhren insgesamt 23 Frauen mit den SBB ab Gleis 4 von Olten via Aarau nach Lenzburg. Den Wegweisern „Heimat“ entlang spazierten wir zum Stapferhaus. Von einem netten Herrn wurden wir freundlich empfangen und erhielten von ihm die ersten Informationen und Anregungen zur Ausstellung mit dem Thema Heimat. Was ist Heimat für uns? Ein Ort oder ein Gefühl? Welche Heimat wollen wir? Als Beispiel definierte er für sich Heimat über den Geruch. Unsere Frauen empfanden Heimat mehrheitlich als Wohlbefinden, auch über das Gehör oder eine andere Aussage: dort wo mein Computer steht, ist meine Heimat. Ja, heute ist man durch dieses Medium mit der ganzen Welt verbunden, kann kommunizieren und die Angehörigen sind entsprechend jederzeit erreichbar und sichtbar.

 

Für die Entdeckungsreise durchs Museum von der heimatlichen Wiege, einem Ort der vollkommenen Geborgenheit bis in die Weiten des Weltraums, erhielten wir 6 Chips. Mit dem 1. Chip durften wir persönliche Fragen beantworten. Wir wurden durch verschiedene Räume geführt mit den Themen: Sehnsucht, Angst, Psychoanalyse, 1001 Heimat, Kosmos, Begegnung, Heimatland und Weltall. Ein grosses Thema behandelte die Einwanderung, resp. Flüchtlinge, über die verlorene Heimat und über eine neue Heimat.

 

Eine Riesenradfahrt (schon wieder ein Chip weg) schwebte uns dann in die obere Etage zum Heimatland und Weltall. Mit einem weiteren Chip waren wir berechtigt, über 5 Fragen unseres Zusammenlebens abzustimmen: ob Spaghetti und Pizza zur Schweiz gehören, ob es sich gehört, sich in der Schweiz die Hand zu geben, über Gleichberechtigung von Mann und Frau und über Glaubensfragen. Im letzten Raum landeten wir im Weltall und konnten auf die Erde hinunterblicken. Vor dem Ausgang durften wir den letzten Chip einwerfen und erhielten dafür einen persönlichen Heimatschein als Andenken.

 

Die ganze Ausstellung hinterliess bei uns tiefe Eindrücke und wir wurden zum Nachdenken und diskutieren angeregt.

 

Anschliessend stärkten wir uns im Coop-Restaurant, bevor wir wieder die Heimreise antraten. Im Zug hatten alle noch die Möglichkeit, sich im Blick über die neusten Infos zu orientieren.

 

Vielen herzlichen Dank unseren Organisatorinnen Maria Merk und Sonja Baumgartner. Es war ein schöner, lehrreicher und interessanter Nachmittag.

 

Margrit Podesser

Generalversammlung

Präsidentin Vreni Roppel begrüsste am 24. Januar 2018 im Restaurant Bahnhof 38 Turnerinnen, Freimitglieder und Ehrenmitglieder zur Generalversammlung. In einer Schweigeminute gedachten wir dem im letzten Februar verstorbenen Ehrenmitglied Pia Klarer. Sie hatte sich immer mit viel Herzblut für die Turnerei eingesetzt und den FTV während 10 Jahren als Präsidentin geleitet. Leider mussten wir uns viel zu früh von ihr verabschieden und über 30 Turnerinnen begleiteten sie auf dem letzten Weg.

 

Vreni Roppel liess das vergangene Vereinsjahr spannend und unterhaltsam Revue passieren. In Erinnerung genossen wir nochmals viele schöne Momente von den vielen beliebten Anlässen, welche immer belebend und interessant waren. Der technische Jahresbericht wurde von der Leiterin Brigitta Schöni vorgetragen. An 26 Montagabenden genossen wir abwechslungsreiche Turnstunden. Die Rekordteilnahme lag bei 22 Turnerinnen. Was in unserem Verein zählt, ist der gute Geist und die Kameradschaft, welche uns Kraft und Freude gibt. Im ersten Halbjahr amtete Carla Kissling als Badeaufsicht und ab dem zweiten Halbjahr begleitete uns Lea Bégue. Beide nahmen nicht nur ihre Pflicht als Aufsicht wahr, sondern gaben uns auch Anleitungen zur Wassergymnastik. Beide Berichte wurden mit grossem Applaus genehmigt.

 

Trotz einer Vermögensminderung, welche budgetiert war, steht unser Verein finanziell gut da. Ein grosses Dankeschön den Spendern und Gönnern für die finanzielle Unterstützung. Der Jahresbeitrag bleibt auch für dieses Jahr unverändert. Das Budget 2018 wurde mit einem vorgesehenen Minus ohne Gegenstimme genehmigt.

 

Erfreulicherweise durften wir Maria Merk und Noëlle Hofer im Verein aufnehmen und mit einem kleinen Präsent willkommen heissen.

 

Als langjähriges Vorstandsmitglied mussten wir leider die Demission von Margrit Liechti entgegennehmen. Erfreulicherweise haben wir in Maria Merk einen Ersatz gefunden und sie wurde einstimmig und mit einem Willkommensgeschenk in den Vorstand gewählt. Die restlichen Frauen wurden in globo wiedergewählt. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vreni Roppel, Präsidentin; Brigitta Schöni, technische Leiterin; Sonja Baumgartner, Planung Turnbetrieb; Margrit Podesser, Kassierin; Annemarie Felber, Aktuarin; Jacqueline Büchler, Gratulationen und Materialverwaltung; Maria Merk, Reisen und Ausflüge. Martha Stähli und Isabella Friedli werden als Kassenrevisorinnen die Rechnung 2018 wieder prüfen.

 

Auch für dieses Jahr ist wiederum ein vielfältiges Programm mit abwechslungsreichen Turnstunden mit Brigitta Schöni und Baden mit Lea Bégue vorgesehen. Natürlich dürfen auch Nachmittags-Ausflug, Maibummel, Vereinsreisen, Vorferienprogramm, Kürbissuppe-Essen und Adventsfeier nicht fehlen Die Ferientreffs im Frühjahr, Sommer und Herbst werden wenn möglich ebenfalls weiter stattfinden.

 

Für fleissigen Turnstundenbesuch erhielten Sonja Baumgartner, Annemarie Felber, und Vreni Roppel eine Anerkennung. Für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft durften wir Silvia Krebs gratulieren und ihr ein Präsent übergeben.

 

Dann galt es eine Frau zu ehren, welcher das Turnen im Blut liegt. 1991 wagte Margrit Liechti den Übertritt vom DTV zum FTV und wurde an der GV 1992 als Mitglied aufgenommen. Ab 1998 stand sie als Hilfsleiterin der 2. Gruppe im Einsatz und anlässlich der GV 2002 wurde sie als Leiterin der 1. Gruppe gewählt, zusammen mit Ingrid Heimgartner. Sie amtete als Kassenrevisorin und organisierte zusammen mit Maria Merz den Einkauf für unser Beizli am Ey‘s Fest 2003. An der unvergesslichen GV 2004 stellte sie sich für die Mitarbeit im Team zum weiteren Erhalt unseres FTV spontan zur Verfügung. An der GV 2005 erfolgte dann die Wahl als Vorstandsmitglied und als zuständige Frau für den Turnbetrieb. Dieses Amt übte sie bis Ende 2017 mit grosser Zuverlässigkeit aus. Jahrelang hat sie unseren Verein tatkräftig unterstützt und viele Ideen eingebracht. Sie organisierte Reisen und rekognoszierte die geplanten Routen. Sie war beteiligt bei der Einführung unserer Ferientreffs im 2014 und half bei den Jugendsporttagen im Wirtschäftli mit. Wiederholt wurde sie für fleissigen Turnstundenbesuch geehrt. Als langjähriges Vorstandsmitglied, insgesamt 14 Jahre, war sie da, wenn man sie brauchte. Immer durften wir auf ihre Mithilfe zählen und dürfen das bestimmt auch weiterhin tun. Margrit Liechti wurde für ihren unermüdlichen Einsatz mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und mit der Übergabe eines Präsents gedankt. Die Laudatio dazu verfasste Margrit Podesser.

 

Beim Traktandum Austritt aus den Verbänden STV/SOTV/RTVOG orientierte die Präsidentin sehr detailliert über die Zukunft des Vereins mit und ohne Verbandszugehörigkeit. Seit langer Zeit nimmt der FTV an keinen Turnfesten mehr teil und die Angebote vom Schweizerischen Turnverband werden selten bis gar nicht in Anspruch genommen. Diese Tatsache bewog den Vorstand über einen Austritt zu diskutieren und an der GV zu traktandieren. Nach einer sehr regen Diskussion stimmten 34 Turnerinnen für den Austritt und 4 Turnerinnen enthielten sich der Stimme.

 

Abschliessend bedankte sich Vreni Roppel bei allen, welche während des Jahres zum guten Gelingen eines unvergesslichen Vereinsjahres beigetragen haben. Als Abschluss durften die Anwesenden eine Variation von Pizzas geniessen serviert vom Bahnhöfli-Team und spendiert aus der Vereinskasse.

 

Margrit Podesser

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