Anlässe 2021

125-Jahr-Jubiläum Turnverein STV Wangen – interner Anlass zum Gründungstag

Am 18. September 1896 wurde der Turnverein STV Wangen bei Olten gegründet. Auf den Tag genau 125 Jahre später trafen sich 49 Turner, um diesem Jubiläum zu gedenken und zu feiern.

 

Der Startschuss zu den Feierlichkeiten war um 15 Uhr auf dem Alpschulhausplatz in Wangen. Eine muntere Turnerschar begrüsste sich herzlich, der eine oder andere Turner durfte sich auch wieder einmal in der Runde vorstellen. Der offizielle Start erfolgte mit der Begrüssung durch den OK-Präsidenten Armin Heimgartner. Armin erinnerte daran, dass dieser interne Anlass eigentlich im Nachgang zur öffentlichen Feier im Rahmen einer Dorfolympiade mit der Wangner Bevölkerung geplant war. Doch leider reiht sich auch diese öffentliche Feier in eine lange Serie von abgesagten Grossanlässen ein. Schmunzelnd erklärte Armin, dass der heutige Anlass ja quasi auch ein vorgezogenes Helfersfest sei, er aber trotzdem auf die tatkräftige Unterstützung im 2022 hoffe.

 

Kurz darauf machte sich die Turnerschar auf den Weg auf den Rumpel, angeführt von unserem Fahnenträger Fabian Roppel und bejubelt von der Wangner Bevölkerung. Kaum gestartet, erfolgte auch schon der erste Zwischenstopp. Da hat doch tatsächlich jemand am Wegrand eine Marschverpflegung und kühle Getränke hinterlassen. Es wird gemunkelt und spekuliert, dies sei eine Dienstleistung der Wangner Gemeinde. Der Service-Gedanke sei hier besonders hoch und darum auch die etwas höheren Steuern durchaus gerechtfertigt. Ob wohl der eine oder andere in Zukunft diesen Wegrand auf seiner Bike-Route einbaut?

 

Gestärkt ging es weiter auf den Rumpel, wo das obligatorische Gruppenfoto anstand. Nicht jeder traute dabei der verwendeten Hightech-Kamera und wollte sicherheitshalber auch noch ein Foto mit dem Smartphone machen. Die Verzögerung hielt sich aber in Grenzen und schon bald durften wir den Apéro geniessen und unseren eigenen Zapfhahn einweihen.

 

Das offizielle Festprogramm war in verschiedene Akte aufgeteilt. Der Start machte Stefan Aregger mit einem zweiteiligen Rückblick und einer gelungenen Auswahl aus 14'000 Fotos. Dabei wurde die eine oder andere Turnfahrt der letzten 25 Jahre nochmals aufgewärmt und die Teilnehmer erzählten sich nochmals die alten Räubergeschichten. Aber eine genauere Betrachtung von 25 Jahren Fotomaterial bringt auch spannende, wissenschaftliche Erkenntnisse. Es scheint durchaus plausibel, dass in einer Mehrgenerationengemeinschaft die jüngere Generation das Schlafverhalten inkl. Haltung, Kopfneigung, Mundwinkel, etc. von ihren älteren Artgenossen nachahmt. Anders ist die frappante Ähnlichkeit bei Toni und Sämi fast nicht zu erklären. Die wissenschaftliche Publikation dazu ist aber noch ausstehend.

 

Die offizielle Festrede hielt Marc Nussbaum. Gemäss dem Redner hätte dabei das Los entschieden und er sei leider nicht vom Glück gesegnet gewesen. Andere behaupten, da sei doch auch Talent bei der Wahl mitberücksichtigt worden. Jedenfalls dankte der Angesprochene in einer feierlichen Rede seinen Vorstandskollegen, Stefan Aregger für seinen Rückblick und insbesondere dem Organisationskomitee 125-Jahr-Jubiläum mit Philipp Bucher, Christian Marbet, Dominik Flury, Armin Heimgartner, Matthias Egli, Thomas Rötheli, Pascal Frey, Tobias Meier und Jan Wyss. Auch Roland Giger bedankte sich im Namen der Ehrenmitglieder beim Organisationskomitee für das gelungene Fest. In seiner Rede hielt Roland fest, dass der Turnverein auch nach 125 Jahren lebt. Früher sei der Fokus vermutlich stärker auf Leistung ausgelegt gewesen und heute auf den gemeinsamen Zusammenhalt, aber der Turnverein lebe und blicke in eine grossartige Zukunft.

 

Vor dem Hauptgang informierte Kurt Reinhard die Anwesenden über die Möglichkeit, sich gegenseitig beim Tischminigolf zu messen. Die verschiedenen Minigolfbahnen sind kunstvoll und verspielt von Hand hergestellt und können gerne auch für andere Anlässe bei Kurt ausgeliehen werden.

 

Nach einem stärkenden Hauptgang folgte der zweite Teil des Rückblickes. Hier stach vor allem die Statistik der Anzahl Beiträge im Wangner Turner pro Mitglied hervor. Feinsäuberlich von ¼ Beiträgen (?!?) bis >20 Beiträgen wurden die Schreiber verdankt. Der Verfasser dieses Artikels hat sich voller Ehrgeiz freiwillig gemeldet, um hoffentlich in 25 Jahren nicht mehr den letzten Platz zu belegen.

 

Nach einem leckeren Dessert und weiteren spannenden Gesprächen war es dann aber auch schon wieder so weit. Die Turnerschar machte sich gut gelaunt und sehr stolz auf ihren Verein wieder auf den Heimweg. Über die Heimreise gäbe es sicher auch noch das eine oder andere zu erzählen – von Schlagerparties und Götzen anbeten im Mondschein – aber diese Geschichten (und Fotos!) erzählen wir uns dann am 18.9.2046 im Rahmen vom 150-Jahre Jubiläum.

 

Es lebe der Turnverein STV Wangen, er lebe hoch, dreimal hoch.

 

Stephan Frey

Quattro “Stationi“ bicicletta

Wer jetzt an eine Pizza denkt, liegt falsch. Quattro “Stationi“ bicicletta übersetzt: Vier Männerriegeler mit Velo, vier Tage und viele bekannte und unbekannte Stationen auf dem Programm. Tatort: Alpen-Südseite. Unser Reiseleiter Pigge hatte wiederum ein grossartiges Programm zusammengestellt. So trafen sich die Vier schon morgens früh, viertel nach sechs auf Perron 11 in Olten HB. Während der erste vom Warten schon fast kalte Ohren hatte, kam der letzte Ankömmling schon völlig verschwitzt, weil verschlafen, aber immerhin noch rechtzeitig, zum vereinbarten Treffpunkt. Das kann ja lustig werden! Und schon ging es los mit der ersten Herausforderung. Bis alle unsere vollbepackten und entsprechend schweren Velos im Wagon gesichert am richtigen Platz standen, war der pünktlich erschienene Zug schon wieder unterwegs, Richtung Airolo. Von dort war nun radeln angesagt. Die ersten rund 40 km nach Bodio ging es stets abwärts. Und über uns immer wieder mal die Autobahn. Wahrlich ein eindrückliches Erlebnis.

 

Picknick-Einkauf in Faido, Verpflegungshalt in Preonzo und weiter Richtung Lago Maggiore, wo die erste Tagesetappe, nach 90 km, in Ascona endete. Welch ein Glück, dass wir die aufziehenden Wolken richtig einschätzten. Kaum angekommen, schon entlud sich ein sehr starkes Gewitter über der Piazza. Derweil sich die Kellner um die Sicherheit der Sonnenschirme kümmerten, konnten wir die Szene vom Trockenen aus, bei einem verdienten Bierchen versteht sich, beobachten. Grund zur Freude war vorhanden: Stimmung bestens, unfallfrei und trocken am Ziel. Die Zimmer im gebuchten Hotel liessen auch keine Wünsche übrig.

 

Der zweite Tag, geplant als Flachetappe, erwies sich schlussendlich, mit 100 km, als die Königsetappe. Prima Frühstückbuffet. Wir verliessen Ascona in der Absicht, nach der Durchquerung der Magadino-Ebene, Gambarogno und Luino anzusteuern. Doch schon nach 4 km kam die erste Umfahrung. Der Gewittersturm vom Vortag hatte einige Bäume entwurzelt. Das Ziel war so nur auf Umwegen erreichbar. Trotzdem erreichten wir bei schönstem Wetter Luino. Aber das Schiff, das uns wieder auf die andere Seite des Lago Maggiore nach Cannobio hätte bringen sollen, hatte kein Verständnis für unsere Velos. Statt drei Stunden zu warten, entschieden wir uns spontan, weiter dem See entlang nach Laveno zu fahren. Radlerspaziergang? Von wegen! Dafür wurden die fleissigen Hobbysportler mit einer herrlichen Fahrt mit der Fähre von Laveno nach Intra belohnt. Von da ging es wieder zurück Richtung Schweiz. Doch bevor wir unser Ziel in Ascona erreichen konnten, wurde noch eine Zugabe serviert. Der Gewittersturm vom Vortag hatte auch hier Schäden verursacht. Strasse gesperrt, Umweg via Ronco. Bis wir die immer grösser erscheinende Kirche hoch über dem See erreichten, floss mancher Schweisstropfen. Umso schöner die Aussicht und dann die steile Abfahrt hinunter wieder zurück zum Ausgangspunkt. Nach 5 Std. 15 min. reiner Fahrzeit und 99 Fahrkilometern die ersehnte Ankunft. Duschen war angesagt und schon fühlten wir uns alle wieder topfit. Danach genossen wir das wohlverdiente Nachtessen draussen auf der Piazza. Am dritten Tag war das Valle Maggia an der Reihe.

 

Der Aufstieg nach Bignasco und dann die wunderschöne Strecke durch das Val Bavona hinauf bis nach Foroglio war anstrengend. Die Mittagspause im «La Froda» mit feinen Tessinerspezialitäten gab uns wieder Kraft. Die Rückfahrt erwies sich als abenteuerlich. Drei platte Reifen, immer am selben Hinterrad (!). Da konnte jedes Mal ein noch so neuer Schlauch gewechselt werden, der benötigte Pneu war nicht als Reserve im Gepäck. Und wie bei den Profis wurde auch diesem Künstlerpech begegnet: Die Helfer Roli und Pius fuhren mit dem defekten Hinterrad nach Losone und nach erfolgreicher Reparatur schnurstracks wieder zurück zu den beiden Wartenden. Wiedermontage und weiter ging es, wieder zu viert, Richtung Ascona. Diesmal ohne weitere Panne.

 

Die Charakteristik der vierten und letzten Etappe lässt sich in etwa so beschreiben: Bis Sta. Maria Maggiore meist aufwärts mit teilweise happigen Steigungen. Rassige Abfahrt bis kurz vor Domodossola. Relativ viel Verkehr. Die Strecke führte uns von Ascona durch das Centovalli (CH) - Valle Vigezzo (I) nach Domodossola. Nach dem Grenzübergang in Camedo machten wir einen Kaffee- und Fotohalt. In Dogogno musste dann der Durst gelöscht werden und hoppla: Unser Reiseführer lässt seine Lenkertasche mit allen wichtigen Sachen wie Tickets, Geld und Ausweisen liegen. Er bemerkt dies erst in Domodossola. Taxifahrt hin und zurück. Alles wieder i.O. In den Taxikosten eingeschlossen war auch gleich noch eine Lektion Italienisch… Die Strapazen für die Bein-, Bauch- und Lachmuskeln fanden so ein glückliches Ende. Dass der geplante Zug inzwischen abgefahren war, spielte keine Rolle. Dafür trafen wir später in Brig rein zufällig René Frankiny im Zug, der uns auf der Heimreise durch den Lötschberg bis nach Wangen Gesellschaft leistete.

 

Ein wahrlich ganz tolles und in jeder Beziehung unvergessliches Erlebnis fand so seinen Abschluss.

 

Toni Büchler

Männerriegen-Seniorentreff, 26. August 2021

Vier Rentner (siehe Fotos) plus der Berichterstatter (Fotograf) unternahmen nach einer kurzen Bahnfahrt nach Aarwangen eine ca. 3 stündige Wanderung, alles der Aare entlang nach Wangen an der Aare.

 

In Aarwangen (Schloss) entstiegen wir dem „Bipperliseli“ und wanderten gleich über den stählernen Fussgängersteig auf die Nordseite der Aare.

 

Es war eine Flachwanderung den Ufern der Aare entlang, mal direkt am Wasser, mal landschaftlich nur leicht abgehoben. Angenehm war, bei den sonnig warmen Temperaturen der kühlende Schatten der Bäume, die das Ufer des Flusses bewalden.

 

Südlich an Bannwil vorbei erreichten wir die einzige Verpflegungsstelle unterwegs. Diese ist beim Wasserkraftwerk „Oberholz“ zu finden. Der Kiosk im Wald ist nicht nur ein Durstlöscher oder Hungerstiller, sondern am Ufer der Aare gelegen auch eine kleine Oase für Ruhe suchende Familien oder eben Wanderer.

 

Gestärkt wurde der Weg Richtung Walliswil eingeschlagen. Unterwegs konnten die Ortskundigen unter uns noch auf zwei sehr schöne Biotope aufmerksam machen. An einer etwas abgelegenen Stelle waren noch Spuren eines Bibers (gefällter Baumstumpf) zu sichten.

 

Unterhalb Walliswil bei Niederbipp wechselten wir das Aareufer von der Nord- auf die Südseite und erreichten Walliswil bei Wangen.

 

Am Schachen entlang beobachteten wir eine Militäreinheit, welche das Thema „Wasser“, mit Pumpen aus der Aare wohl bis zum letzten Tropfen aus ihren Feuerwehrschläuchen heraus pressten. Mancher Schweisstropfen war unter den feuerfesten Schutzanzügen und Helmen auszumachen. Glücklich, solchen militärischen Drill bei Sonne und Wärme hinter uns zu wissen, wanderten wir weiter.

 

Schlussendlich wurde das Ziel, der Bahnhof in Wangen an der Aare erreicht, wo man sich bis zum Eintreffen eines SBB-Regionalzuges nochmals am Bahnhofkiosk mit einer Glace oder einem (alkoholfreien) Getränk abkühlen konnte.

 

Eine wiederum sehr gut ausgedachte Wanderung konnte dem Leiter Pius Flury verdankt werden.

René Frankiny

Grillete "Light" im Hinterbüel

Am 2. Juli 2021 trifft an der Fussball Europameisterschaft die Schweizer Nationalmannschaft auf die Spanier im Viertelfinale. An demselben Tag treffen 21 jüngere und ältere Turner des STV Wangen im Rahmen der „Grillete Light“ auf die Gastfreundschaft und Koch- und Grillkünste von Philipp Anderegg.

 

Im Sankt-Petersburg-Stadion sind in der Startformation Sommer, Shaqiri, Seferovic, Embolo und Co., auf der anderen Seite im Hinterbüel frischer Butterzopf, schmackhafte Salatsauce, diverse Filets im Darm und honigsüsser Blechkuchen. Die Aufstellung zeigt sich bei den Schweizer Fussballern in einem 4-2-3-1, in Wangen sitzen die Turner wild durcheinandergewürfelt an Festbänken. Die beiden Welten sind durch einen Grossbildschirm und diverse Fanshirts und –Utensilien miteinander verbunden. Die einen brillieren durch ihre fussballerischen Fähigkeiten, die anderen eher im Kommentieren der einen oder anderen Aktion auf dem Bildschirm. In St. Petersburg wird die Gesamtleistung der Mannschaft durch Vladimir Petkovic herausgehoben, in Wangen wird die Gastfreundschaft von Philipp durch Marc Nussbaum gelobt und verdankt.

 

Ausgang des Spiels: Die Schweiz verliert unverdient im Penaltyschiessen gegen Spanien und scheidet aus dem Turnier aus; in Wangen gewinnen alle einen gemütlichen Abend, Gesellig- und Zusammengehörigkeit.

 

Christian Marbet

Seniorentreff Juli 2021 - Velotour Burgäschisee

Die eigentlich für den Juni 2021 vorgesehene Velotour an den Burgäschisee musste wetterbedingt verschoben werden. Am traditionellen Datum Ende Juli passte das Wetter und wir radelten ins Wasseramt. Die Ferienzeit und ein paar gesundheitliche Probleme einiger Turner liess das Grüppchen auf nur drei Teilnehmer schmelzen.

 

Durchs Gäu – Bannwil – Graben – Herzogenbuchsee erreichten wir pünktlich zur Picknick-Zeit unser Ziel. Die Parkplätze beim Restaurant waren total besetzt und so auch die beliebten Plätzchen am See. Einige hundert Meter weiter jedoch, auf einem Fischersteg, machten wir dann die verdiente Pause.

 

Frisch gestärkt ging es wieder los via Aeschi – Etziken – Subingen – Wangen a/A. Bei der Kaserne gab es einen weiteren Halt. Aber nicht für eine Erfrischung sondern für eine Reparatur. Das Loch im Schlauch wurde bald gefunden und geflickt, jedoch funktionierte die Pumpe nicht. Ein geflickter aber nicht gepumpter Schlauch nützt dann auch nichts. Beats Idee, die in der Nähe arbeitenden Rekruten anders zu beschäftigen, war erfolgreich. Ein sichtlich erleichterter und mit aufgepumptem Pneu ausgerüsteter Beat erschien wieder. Sein Velo war in kurzer Zeit wieder startklar. Via Niederbipp und durch’s Gäu, mit einem kurzen Halt in Neuendorf, erreichten wir wieder den Ausgangspunkt.

 

Eine gesellige Velotour, wenn auch mit nur geringer Teilnehmerzahl, ging zu Ende und wir freuen uns bereits auf den nächsten TVW-Seniorentreff.

 

Pius Flury

Seniorentreff Juni 2021 - Wanderung Baselbieter Rebenweg

Der Seniorentreff im Juni musste wetterbedingt kurzfristig von einer ganztägigen Velotour zu einer ganztägigen Wanderung geändert werden. Trotz den Wetterkapriolen aber, hatten vier wetterfeste Senioren sich entschlossen, daran teilzunehmen.

 

Nach einer kurzen Zug- und Postautofahrt auf die Buuseregg wanderten wir bei doch einigermassen gutem und trockenem Wetter auf dem baselbieter Rebenweg in Richtung Wintersingen und dann recht steil zur Sissacherhöhe. Nach dem Picknick ging es dann runter zur Wirtschaft „Alpbad“ oberhalb Sissach. Nach zunächst einem schattenspendenden Plätzchen in der Gartenwirtschaft, mussten wir die Plätze nach innen verlegen, um so dem nahenden Gewitter auszuweichen. Der etwas längere Regen ermunterte uns, einen Jass zu klopfen, um dann wieder bei trockenem Wetter den Rest der Wanderung nach Sissach zu starten.

 

Wir hoffen, die vorgesehene Velotour doch noch durchführen zu können und dies im Bewusstsein, dass unsere Senioren immer flexibel sind. Das Wichtigste ist ja das Beisammensein unter uns Turnern.

 

Pius Flury

 

Neuzuzüger-Apéro

Dieser konnte im letzten Jahr aus bekanntem Grund leider nicht stattfinden. Damit er in diesem Jahr durchgeführt werden konnte, liess sich die Arbeitsgruppe Kultur etwas einfallen: Die Marktstände der Vereine wurden nicht wie bisher in der Alp-Turnhalle aufgestellt, sondern auf einem Rundgang durch Wangen (Gemeindekanzlei – Coop - Schulhaus Alp – kath. Kirche – Brunnerhofplatz – Gemeindekanzlei) verteilt. So traten am Abstimmungssonntag, 13. Juni 2021 ab 11:00 Uhr die 80 angemeldeten Neuzuzüger den Rundgang am Standort ihrer Wahl an und machten sich auf den Weg. Die Mitglieder der AG Kultur verteilten dabei sowohl den Besuchern wie auch den Vereinsvertretern grosszügig gefüllte Lunchsäckli und stellten reichlich Getränke zur Verfügung. So kamen wir bei diesem heissen Sommerwetter gar in den Genuss eines (!) kühlen Bierchens oder eines (!) Gläschen Weissweines.

 

Unser Posten "STV Vereine" wurde durch den DTV (mit Nora Haus und Yves), den FTV (Margrit Podesser und Vreni Roppel) sowie den Aktiven/Männerriege und MTV (Christian Marbet und Reto Frankiny) vertreten. Die Neuzuzüger hatten bei unserem Stand die Gelegenheit, sich beim "Cornhole" zu versuchen. Als Belohnung verteilte der jüngste anwesende Turner Yves grosszügig Lollipops. So blieben die allermeisten Neuzuzüger auf ihrem Durchgang bei uns stehen und wir konnten in kurzweiligen Gesprächen unsere Vereine vorstellen. Diesbezüglich konnten sich Interessierte mit Flyern eindecken oder anhand der ausgestellten Fotos und Videos (via Bildschirm) vom Turnbetrieb einen Eindruck gewinnen.

 

Aus Sicht der Turnvereine war der Anlass ein voller Erfolg! Wir hatten im Vergleich der Vorjahre eine grössere Fläche, um uns zu präsentieren. Weiter kamen die Neuzuzüger "gestaffelt" bei uns vorbei und man hatte somit mehr Zeit für ein Spiel, einen Schwatz oder ein Prost. Dank dem Wetterglück und der grossen Teilnehmerschar hinterliess der Anlass bei allen Involvierten einen sehr gelungenen Eindruck! An dieser Stelle gebührt allen Organisatoren und Helfern ein grosser Dank! Wir sind zuversichtlich, dass wir durch unseren Auftritt - wie in den Vorjahren – mehrere Interessierte in unsere Turnerfamilie aufnehmen können.

 

Reto Frankiny

Jubiläums-GV ohne Anwesende

125. Generalversammlung des Turnvereins STV Wangen

 

Das vergangene (Vereins-)Jahr war denkwürdig, das wissen wir unterdessen alle. Die erste „unpersönlich“ durchgeführte Generalversammlung in unserer Vereinsgeschichte - notabene im Jubiläumsjahr, und zudem auch noch im ersten Jahr ohne Präsident - sorgt dafür, dass die Erinnerung daran denkwürdig bleibt. Bezüglich Vorbereitung zu dieser schriftlichen Durchführung verweise ich auf den grandiosen Trainingsbericht unseres Vize-Präsidenten .. äh .. anonymen M aus E im letzten WT. Nach Auszählung aller eingegangenen Stimmzettel kann der Vorstand nun wie folgt informieren:

 

Pünktlich auf den Tag der angesetzten GV wurden sämtliche Informationen zu allen Traktanden auf der Website online gestellt. Eine Teilnehmerliste wurde in diesem Jahr verständlicherweise nicht geführt. Anhand der Anzahl der eingegangen Stimmkarten lässt sich aber erahnen, wie viele Turner an der GV „anwesend“ waren. Somit konnte in diesem Jahr auch kein ältestes anwesendes Ehrenmitglied geehrt werden. Auch konnte keine Schweigeminute für das im vergangenen Vereinsjahr verstorbene Ehrenmitglied Walter Meier abgehalten werden. Dies wird an der nächsten GV aber nachgeholt. Bei den Mutationen gab es aber auch viel Erfreuliches zu berichten: Trotz magerem Vereinsangebot gab es keine Austritte. Im Gegenteil, der bisherige Mitturner Peter Györi konnte als Aktivmitglied und Jörg Müller als neuer Mitturner aufgenommen werden. Somit bleibt der Mitgliederbestand bei 95 Turnern.

 

Die beiden Autoren der Jahresberichte (Samuel Hänggi: Vorstand und technische Kommission / Tobias Meier: Juko) schafften es trotz vielen abgesagten Anlässen und dürftigem Turnbetrieb, den Rückblick interessant zu gestalten. Beim Kassenbericht fiel das Augenmerk auf die fehlenden Einnahmen aus den Helferanlässen. Erfreulicherweise unterstützten in diesem schwierigen Jahr zahlreiche Ehren- und Passivmitglieder den Verein durch höhere Beiträge. Diese freiwilligen Zahlungen sind nicht selbstverständlich und freuten den Vorstand sehr, vielen Dank an dieser Stelle! Gleichzeitig entschied sich der Vorstand auf den Verzicht der Entschädigungen sowie den Vorstandsausflug. Aus dem drohenden Verlust zauberte der Kassier Thomas Rötheli nun einen erfreulichen Gewinn von knapp 2’000 Franken. Auch die Kassen der Juko und der OK Jugendsporttage konnten jeweils erfreuliche Abschlüsse verzeichnen. Gemäss Ausführungen des Präsidenten der Redaktionskommission REKO René Frankiny durfte auch die Vereinszeitschrift „Wangner Turner“ trotz schwierigem Jahr einmal mehr sehr erfreuliche Zahlen präsentieren.

 

Trotz unsicherer Zukunft wurde wieder ein abwechslungsreiches Jahresprogramm aufgestellt. Höhepunkte bilden sicher die beiden Jubiläumsanlässe am 28. August (für die Dorfbevölkerung) und am 18. September (interner Anlass). Der Vorstand und das OK bleiben optimistisch, dass die Anlässe wie geplant durchgeführt werden können. OK-Präsident Armin Heimgartner informierte über das entsprechende Rahmenprogramm. Passend zum Jubiläum steht die Anschaffung eines neuen Vereinstrainers (gemeinsam mit dem DTV) bevor. Christian Marbet orientierte über das Ergebnis der Arbeitsgruppe. Aufgrund der Ausgaben anlässlich des Jubiläums sowie der Traineranschaffung sieht das Budget fürs kommende Vereinsjahr (trotz Verzicht auf die Turnfahrt und den Vorstandsausflug) einen deutlichen Verlust vor. An der letzten GV wurde der Vorstand von der Versammlung beauftragt, eine Anpassung des Mitgliederbeitrages zu prüfen. Aufgrund der Durchführung einer „eingeschränkten“ bzw. schriftlichen GV wurde dieses Geschäft aber auf das kommende Jahr verschoben.

 

Das Amt des Präsidenten konnte noch immer nicht besetzt werden. Die Umverteilung aller entsprechenden Aufgaben im Vorstand hat aber sehr gut funktioniert. Das zeigte sich nebst vielen durchwegs positiven Rückmeldungen von Vereinsmitgliedern auch darin, dass sich sämtliche Vorstandsmitglieder noch ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen. Der langjährige Organisator der Teilnahme an den regionalen und kantonalen Unihockeyturnieren Philippe Aebi wurde für seine Verdienste geehrt. Ab dem kommenden Jahr wird Samuel Hänggi dieses Amt weiterführen. Auch sonst konnten sämtliche Ämter ausserhalb des Vorstandes sowie alle Organisatoren der Helfer- und Sportanlässe besetzt werden.

 

Anlässlich der letztjährigen GV erhielt der Vorstand den Auftrag, bezüglich Fusion erste Abklärungen zu tätigen und ein mögliches Vorgehen zu prüfen. Dementsprechend startete der Vorstand im Verlauf des Jahres 2020 bei den anderen (ehemaligen sowie aktuellen STV-) Vereinen eine Umfrage. Folglich bekundeten der DTV und der MTV Interesse an Gesprächen. An unserer GV wurde dem Vorschlag des Vorstandes, dass nun eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus all diesen Vereinen gebildet wird und sich diese über Erkenntnisse oder Ideen austauschen, zugestimmt.

 

Raphael Weber und Pascal Frey stellten trotz spärlichem Turnbetrieb wiederum die Highlights des vergangenen Vereinsjahres in einer packenden Foto-/Videoshow zusammen. Man munkelt, dass bei der Veröffentlichung auf der Website das Netz kurzzeitig zusammengebrochen ist. Die Bewohner des Marienheims mussten dieses Jahr leider auch auf die Hochgesänge des Turner-Chores anlässlich des Turnerliedes verzichten. Auch der traditionelle Imbiss fehlte in diesem Jahr genauso wie das Binden der ehrenwerten Turner-Krawatte oder das konzentrierte (!) Studium der gedruckten GV-Unterlagen. Trotz fehlender physischer Präsenz wollten einzelne Turner aber keinesfalls darauf verzichten und kleideten bzw. richteten sich in ihren eigenen vier Wänden entsprechend ein.

 

Reto Frankiny

Vorschau 125-Jahr-Jubiläum Turnverein STV Wangen

Mit Gründungsdatum am 18. September 1896 feiert unser Turnverein STV Wangen bei Olten im nächsten Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Der Verein wird dieses Jubiläum am Samstag, 28. August 2021 mit einem Fest für die Wangner Bevölkerung feiern. Exakt 125 Jahre nach dem Gründungstag, am 18. September 2021, wird der Turnverein an einem internen Anlass seinen Geburtstag zelebrieren. Die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten des Organisationskomitees unter OK-Präsident Armin Heimgartner laufen bereits auf Hochtouren. Über die Durchführung und das Festprogramm werden die Verantwortlichen rechtzeitig informieren.

 

Zu einem Vereinsjubiläum gehören auch Festschriften, in welchen die vergangenen Höhepunkte und Eckdaten festgehalten werden. Beim 100- Jahr-Jubiläum im Jahr 1996 wurde eine umfangreiche Festschrift erstellt. In Absprache mit dem Vorstand und dem OK wird der Rückblick deshalb "lediglich" auf die letzten 25 Jahre gehalten. Im Einverständnis des Redaktionskomitees des Wangner Turners werden die Höhepunkte und Eckdaten aufgeteilt in den 5 Ausgaben des WT im 2021 veröffentlicht. Für dessen Aufbereitung hat sich eine Arbeitsgruppe unter der Führung von Stephan Aregger gebildet.

 

Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die wertvolle Unterstützung und freut sich auf das kommende Jubiläumsjahr!

Das OK 125-Jahr-Jubiläum:

Foto: (links nach rechts, oben nach unten) Bucher Philipp, Marbet Christian, Flury Dominik, Heimgartner Armin, Egli Matthias, Rötheli Thomas, Frey Pascal, Meier Tobias.

Es fehlt Wyss Jan

Die Koordinatensucher

Wer weiss, vielleicht sehen sich heute Einzelne... So begann die Nachricht am 15. Januar im WhatsApp-Chat der Männerriege Alp. Weiter hiess es, dass wir einen QR-Code erhalten werden, auf dem sich eine Koordinate befinde, wo sich heute Abend um 20:30 Uhr wetterresistente Turner kurz kreuzen werden. Oder besser gesagt, ein Corona-konformes Treffen in der Natur. Gespannt wartete ich auf den QR-Code. Als dieser dann kam, begann die erste sportliche Aktivität. Denksport war angesagt. Wie kann ich nur den QR-Code lesen, wenn ich diesen per WhatsApp auf dem Natel habe..... ? Meine individuelle Lösung war dann wie folgt: 1. QR-Code als Bild speichern, 2. per E-Mail auf den Computer senden, 3. QR-Code mit dem Natel auf dem Bildschirm lesen. 4. Ergebnis: Bornkappelle.

 

Bewusst wurde kein gemeinsamer Treffpunkt in Wangen abgemacht, um möglichst in kleinen Gruppen, oder auch einzeln in Richtung Bornkapelle zu wandern. Zu zweit machten wir uns um 19:30 Uhr auf den Weg. Und es kam, wie wir es besser nicht hätten planen können. Bereits am Kreuzbach trafen sich die ersten Zweiergruppen. So stapften wir zu viert durch den herrlichen Schnee Richtung Kappel. Als wir aus dem Wald kamen, sahen wir bereits von weit her eine Person bei der Kapelle stehen. Schlussendlich waren wir dann 6 wetterresistente Turner die gemeinsam einen kurzen Aufenthalt in einer wunderschönen Winternacht und mit einem selbst mitgebrachten Getränk genossen. Bereits um 23:30 Uhr war ich glücklich und zufrieden wieder zuhause. Die Gefahr irgendwo sitzen zu bleiben, war, wie das zurzeit so ist, leider nirgends gegeben.

 

Am 22. Januar folgte dann der nächste QR-Code und wir trafen uns nach einer anstrengenden Schneewanderung im Naturfreundehaus. Leider war das Wetter nicht ganz so toll und wir mussten den ganzen Heimweg mit viel Regen hinter uns bringen. Da es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung gibt, waren trotzdem wieder alle begeistert, einander getroffen und gute Gespräche geführt zu haben. Vierzehn Tage später, am 5. Februar zeigte uns der QR-Code das Bornchänzeli. Und wieder trafen wir uns unterwegs Richtung Chänzeli. Da viele Wege nach Rom führen und anscheinend auch viele zum Chänzeli, wurde heftig diskutiert, welcher für uns heute der Richtige sein könnte. Der Entscheid fiel auf den kürzesten und somit steilsten, was uns Turnern überhaupt nichts ausmachte!?!

 

Die Aussicht vom Chänzeli, mit all den Lichtern, war sehr beeindruckend und regte zu einigen Diskussionen an. Einer konnte sogar ein grosses Feuer erkennen, was sich schlussendlich als Beleuchtung der Stadtkirche von Zofingen herausstellte. Nach der Zwischenverpflegung aus dem eigenen Rucksack, machten wir uns in getrennten Gruppen wieder auf den Nachhauseweg. So endete auch die 3. Koordinatenwanderung mit glücklichen und zufriedenen Turnern.

 

Ein herzliches Dankeschön an den Initiator dieser tollen Idee. Wir hoffen nun alle, dass wir bald wieder unsere Aktivitäten in die Turnhalle verlegen können, ansonsten wir Gefahr laufen, Koordinaten-Junkies zu werden.

 

P.S. Namen habe ich in diesem Bericht der Coronaregeln wegen bewusst keine genannt. Die Fotos könnten ja auch zufällig und irgendwann aufgenommen worden sein.

 

Ein Schreiberling der STV Männerriege

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