Anlässe 2022

Männerriegen-Seniorentreff

Das Programm des Novembertreffs der Männerriege war durch eine unsichere Wetterprognose lange nicht klar. Bis zur Besammlung vor dem «Feldeli» liessen wir offen, ob ein Spaziergang möglich ist oder wir uns an den Jasstisch setzen sollen. Wir wagten den Spaziergang durch den Oltner Bannwald bis ins «Olten Südwest». Und das Wetter blieb trocken. Im Bloomell kehrten wir ein und stärkten uns für den Heimweg der Dünnern entlang. Wir verabschiedeten uns dann aber im «Feldeli» drin, nicht ohne vorher noch auf einen doch gelungenen Treff anzustossen.

 

Im Dezember stand der Abschluss-Treff auf dem Programm. Bereits einige Tage vorher und dann mit der Einladung wiesen einige schöne Fotos auf die geplante Wanderung hin. Die Frage des Einladenden, wo die Wanderung anhand der Fotos wohl hinführen würde, beantwortete niemand, alle liessen sich überraschen.

 

Wir bestiegen den Zug nach Oensingen und wanderten vorerst durch das Industriegebiet, um nach der Überquerung der Autobahn die Fährte zum «Chrebskanal» aufzunehmen. Chrebskanal? Ja, das ist ein Be- und Entwässerungskanal aus den Zeiten der Dünnern-Korrektion von 1933 – 1943. Diesem entlang wanderten wir nun am Hof «Matte» vorbei zur Kapelle «St. Peter» in Kestenholz. Eine kurze Rast zur Besichtigung der Kapelle von aussen und den erhaltenen Steinschriften liess uns staunen, kannte doch kein Teilnehmer diesen stillen Ort. Weiter ging‘s dem mittlerweile zum «Mittelgäubach» umbenannten Kanal entlang bis zur Überquerung der Mittelgäustrasse und weiter nach Niederbuchsiten. Hier fliesst nun der Seitenkanal, der ab dem Hof «Matte» den Weg über Kestenholz eingeschlagen hat, wieder in den Hauptkanal.

 

Nochmals querten wir die Mittelgäustrasse und folgten in kleinem Abstand zum Mittelgäubach auf dem Veloweg nach Neuendorf. So, und endlich gab’s im Bistro „Gwundernase“ kurz was Wärmendes zur Stärkung. Kurz, weil nicht alle Teilnehmer einkehren durften. Der Vierbeiner und sein Herrchen warteten nicht etwa vor dem Bistro, nein sie nahmen noch einige Haltestellen unter die Füsse und stiegen dann in Härkingen wieder zu uns.

 

Der zur Tradition gewordene Abschluss-Imbiss im Feldeli dauerte dann etwas länger als der Ausflug. Wir hielten kurz Rückschau auf 2022 und einen Ausblick auf das nächste Jahr. Dies konnten wir locker während des Jassens. Ein gemütlicher Jahresabschluss fand schlussendlich ein Ende und alle freuen sich auf den jeweils letzten Donnerstag im Monat im nächsten Jahr.

 

Pius Flury

Waldweihnacht vom 9. Dezember

Der Weg zum Stockbrünneli ist steil und das Wetter kalt, doch in der Ferne da leuchtet etwas im verschneiten Wald.

 

Am Ziel begrüsst das mehrköpfige OK die eintreffende Turnerschar, mit einem Glühwein auf dem lodernden Feuer, wie wunderbar!

 

Der Küchenchef schwingt zu nah am Feuer mit der Suppen-Schöpfkelle, Beat, wir hoffen auf schnelle Heilung an betroffener Stelle!

 

Verwöhnt mit Gerstensuppe, (etwas feuchtem) Brot und feiner Wurst, ja sogar einem oder zwei kühlen Bierchen gegen den aufkommenden Durst,

 

bei gedecktem Tisch mit reichlich Nüssli und allerlei dazu, und sogar mit Kaffee und Dessert, vergeht der Abend leider im Nu.

 

Auf dem verschneiten Heimweg, und das ist krass, räumt unser Hüne André noch einen Baum von der Strass’.

 

Ein grosser Dank gebührt dem OK für den Einsatz, ob Schnee oder kalt, Dank Euch finden jedes Jahr zahlreiche Turner den Weg in den Wald!

 

Oder in den Worten des Tätschmeisters Toni:

«Mer chöi froh si, dass die wo do si, cho si!»

 

P.S. Angeblich erschien einer der Turner «unangemeldet» vor Ort, Dazu fällt dem Schreibenden kopfschüttelnd folgendes ein: «Rufmord»!!

 

Reto Frankiny

Chlausjass 2022

Am STV-Chlausjass 2022 bot der Organisator Pius Flury eine willkommene Neuerung, hatten wir doch die Gelegenheit, bereits um 18.30 im CaféM zusammen ein Nachtessen zu geniessen. Dies wurde von einigen genutzt. So hatten wir genug Zeit, uns auszutauschen und über "alte Zeiten" zu berichten. Verschiedentlich fiel auch die Wortfolge "weisch no"? Rechtzeitig begrüsste der ebenfalls mitspielende Pius die 23 Teilnehmer/innen und wünschte allen einen geselligen Jassabend. Er machte die Runde und alle Teilnehmer/innen konnten ins Säckli greifen und eine Platznummer ziehen. Schnell haben alle Teilnehmer/innen ihren Platz für die erste Spielrunde eingenommen. So wurde auch die Frage beantwortet, wen man als Partner/in respektive Gegner/in zugelost erhalten hat. Die Vierergruppen einigten sich auf die schreibende Person und die aufgelegten Spielregeln wurde nochmals Revue passiert. Pünktlich um 19.45 Uhr ging es dann los. Und schon begann das Lamentieren! Die einen waren zufrieden mit den gezogenen Karten und den vollzogenen Spielzügen, die andern jammerten über schlechte Karten und verpasste Chancen. Nach vier Runden und insgesamt 12 Durchgängen zählte der/die Schreiber/in zusammen und kontrollierte das Resultat und der Zettel wurde dem Jassbüro übergeben. Der ansteigende Lärmpegel war klar das Signal, dass sich die Jasserinnen und Jasser - gemäss gezogener Nummer aus dem ominösen Säckli - neu paarten. Das wiederholte sich noch zweimal. Die angeregten Gespräche verlagerten sich klar in Richtung "Ergebnis". So "n'e Seich" bis "guet" oder «hätti nome» waren zu hören. Je näher die Rangverkündigung kam, je mehr stieg die Spannung im CaféM. Pius, der den Anlass wieder souverän organisierte, dankte den kurzfristig eingestiegenen Helfern sowie Sponsoren und vermerkte, dass jede/jeder sicher einen Bänz nach Hause nehmen dürfe. Der Grösste ist Usanz gemäss für den Letztplatzierten reserviert. Zudem werden die ersten noch Naturalgaben auswählen können. Der Sieger erhält den Wanderpreis und ist verpflichtet, einen Bericht für den Wangner Turner zu schreiben.

 

Die Spannung stieg weiter, bis Pius dann den Schreibenden als Tagessieger mit 4222 Punkten bekannt gab. Auf den 2. Platz jasste sich Markus Heimgartner mit 4094 und auf den 3. Platz Danielle Frey mit 4066 Punkten. Auch Ueli Aebi erjasste sich im vierten Rang noch über 4000 Punkte, was gemäss Wanderpokal in den Vorjahren verschiedentlich zum Sieg gereicht hätte. Langsam aber sicher ging es darum, wer nun den grössten Bänz gewonnen hat. Auch dieses Geheimnis lüftete Pius und nannte Gerrit Sardemann als stolzen Gewinner des «grooossen Bänz». Der Schreibende dankt seinen Partner/innen für die zusammen ergatterten Punkte und den Gegnerinnen und Gegnern für die abgegebenen Punkte. Wir freuen uns auf den 1. Dezember 2023, den nächsten STV-Chlausjass. Dies unter der bewährten Leitung von Pius Flury, der die nicht mehr so gut laufenden Kartensets bereits ausgetauscht hat.

 

Roland Rötheli

Gerrit Sardemann (links) und Roland Rötheli (rechts)

Auf Pfiff dem Lochball nach, die 32. Ausgabe des Chlausen- Unihockey Turniers

Am Samstag, 26. November 2022 lud der Turnverein Wangen zur 32. Ausgabe des Chlausen Unihockey Turniers. In diesem Jahr beschränkte sich das Turnier nur auf den Samstag. Für die Spiele der Oberstufe gingen nicht genügend Anmeldungen ein. Der Turnverein Wangen hofft inständig, im nächsten Jahr auch wieder für die Ältesten ein Turnier durchführen zu können.

 

Aus dem letzten Jahr wurde eine Regeländerung übernommen. So wurde wiederum mit 3 gegen 3 Feldspieler:innen aber ohne Torhüter:innen gespielt. Die Änderung hat sich nun auch im zweiten Jahr bewährt, bleiben so die Spiele resultatmässig offener. Der Freude der Kinder tat dies auf jeden Fall keinen Abbruch.

 

Es war noch nicht richtig hell draussen, da begannen um 07:45 die ersten Partien. Anlaufzeit benötigen die jungen Sportler:innen bekanntlich nicht. Vollgas, von null auf hundert ab der ersten Sekunde, schien das Motto zu sein.

 

Am Samstagmorgen wurde in vier Kategorien der 3. – 6. Klasse gespielt. In der Kategorie E, Mädchen 3. & 4. Klasse setzte sich das Team Ballkiller klar durch. Sie liessen sich in keinem ihrer Spiele bezwingen und belegten vor den Teams Die roten Pandas und den Powergirls den 1. Platz.

 

Bei den Knaben der 3. & 4. Klasse war es eine sehr enge Angelegenheit. Zum Schluss siegte das Team Loser United nur einen einzigen Punkt vor dem Team Stumble Guys. Die Millenium Falken komplettierten das Podest und liessen die Teams Die Unschlagbaren, Wilde Schüsse und Säbelzahntiger hinter sich.

 

Ebenfalls sehr knapp war das Turnier der Mädchen aus der 5. & 6. Klasse. Kein Spiel endete mit mehr als zwei Toren Unterschied. Am Ende setzte sich das Team Amazonen vor Die vier Kämpfer und dem Team Die hübschen Mädels durch.

 

Die Knaben der 5. & 6. Klasse lieferten sich ebenfalls heisse Duelle. Wunderschöne Tore wechselten sich mit vielen Zweikämpfen ab. Das Team Power Balls gewann, wenn auch zum Teil knapp, alle seine 5 Spiele und heimste so die grossen Grittibänzen für den 1. Platz ein. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Teams 4-6 City und Die Einhörner. Knapp neben dem Podest platzierte sich das Team NPC, gefolgt von den Teams Schweizer Nati und Die Panzer.

 

Kaum war die erste Rangverkündigung des Tages vorbei, flitzten schon die Jüngsten über die zwei Spielfelder. Auch wenn der eine oder andere Schläger noch etwas gross schien, tat das dem Enthusiasmus keinen Abbruch. Wie schon morgens, waren die vielen Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrpersonen mit eben so grossem Einsatz mit Anfeuern und Klatschen beschäftigt. Gegen Abend setzte sich das Team Alpenferraris mit 5 Siegen aus ebenso vielen Spielen an die Spitze. Knapp dahinter erkämpfte sich das Team Die wilden Kobras den zweiten und das Team Feuerdrachen den dritten Platz. Die weiteren Plätze belegten Die Spukgeister, Tigers und Die schnellen Blitze.

 

Der Turnverein Wangen darf auf ein gelungenes Turnier zurückschauen. Mit fast 130 aktiven Schüler:innen der Unterstufe egalisierte das Turnier beinahe eine Rekordbeteiligung. Wie in jedem Jahr durfte jedes teilnehmende Kind einen Grittibänz als Preis mit nach Hause nehmen. Der Dank gilt allen betreuenden Eltern, den vielen Zuschauer:innen und auch der Schule Wangen und ihren Lehrkräften.

 

Dani Fluri

Rangliste

Kategorie B (Knaben 5. – 6. Klasse)

1. Power Balls

2. 4-6 City

3. Die Einhörner

4. Die NPC

5. Schweizer Nati

6. Die Panzer  

 

Kategorie C (Mädchen 5. & 6. Klasse)

1. Amazonen

2. Die vier Kämpfer

3. Die hübschen Mädels

 

Kategorie D (Knaben 3. & 4. Klasse)

1. Loser United

2. Stumble Guys

3. Millenium Falken

4. Die Unschlagbaren

5. Wilde Schüsse

6. Säbelzahntiger

 

Kategorie E (Mädchen 3. & 4. Klasse)

1. Ballkiller

2. Die Roten Pandas

3. Powergirls

 

Kategorie F (mixed 1. & 2. Klasse)

1. Alpenferraris

2. Die wilden Kobras

3. Feuerdrachen

4. Die Spukgeister

5. Tigers

6. Die schnellen Blitze

Männerriegen-Seniorentreff, September & Oktober

Diese beiden Seniorentreffs konnten wettermässig nicht unterschiedlicher sein. Die im September vorgesehene Wanderung durch die Verenaschlucht in Solothurn musste wetterbedingt abgesagt werden. Das Ersatzprogramm fand dann im Gäuerstübli bei einem Jass statt. Durch kurzfristige Absagen waren wir gerade noch vier, die sich an Bieter und Schieber erfreuten. Und doch wollten wir das ursprüngliche Programm mit einer Wanderung durch die Verenaschlucht beibehalten.

 

So wurden am Oktobertreff die gute Idee unseres Wanderleiters Beat Gut und die Teilnehmer mit herrlichem Wetter belohnt. Kurz nach dem Mittag starteten wir mit der S-Bahn in Richtung Solothurn und weiter nach Oberdorf. Die kurze Wartezeit beim Umsteigen erlaubte einem pensionierten Eisenbahner betriebliche und technische Erklärungen an seine Mitwartenden, das Interesse aber hielt sich in Grenzen….

 

Ab Oberdorf wanderten wir nun in Richtung Rüttenen. Wir wählten den Weg am Waldrand entlang, um die herrliche Aussicht auf unsere Hauptstadt und die Alpenkette zu geniessen. Ein kleiner Makel am gewählten Weg waren die umfangreichen Holzerarbeiten, welche den Weg in einen Morast-Pfad verwandelten und wir teilweise ins Unterholz ausweichen mussten. Ein entsprechendes Mail an die Solothurner Bürgergemeinde soll unterwegs sein. Ab Rüttenen wieder auf einem guten Wanderweg erreichten wir die Verenaschlucht mit der Einsiedelei. Im gleichnamigen Restaurant löschten wir kurz den Durst und weiter gings. In der historischen Kapelle beim kurzen Besuch und dann in der Schlucht selber konnten wir einige eindrückliche Fotos schiessen.

 

Zeitlich gut drauf, hatte unser Wanderleiter Beat wiederum eine tolle Idee. Die Altstadt und den Landhausquai kannten wir ja gut als Durstlöscher-Möglichkeit. Aber die Brauerei des einheimischen «11i-Bier»? Der Besuch im Brauereirestaurant liess uns diesen kleinen Umweg unter die Füsse nehmen. Bei diesen hausgebrauten Getränken liessen wir den Nachmittag ausklingen und dankten Beat nochmals für die tollen Ideen. Mit Bus und Zug erreichten wir dann wieder Wangen.

 

Pius Flury

Turnfahrt STV Aktive ins Prättigau vom 3.- 4. September 2022

Am frühen Samstagmorgen (so quasi mitten in der Nacht) traf sich eine stattliche Turnerschar (nicht im weissen Gewand, sondern in Regenausrüstung) am Bahnhof Wangen zur Turnfahrt 2022. Nach x-fachem Chatverkehr im Vorfeld wusste hoffentlich nun jeder, was mitzunehmen ist und was eben nicht. Die Zugfahrt nach Olten – Zürich – Landquart und mit der Rhätischen Bahn nach Küblis wurde mit Jassen, Diskussionen und kleinen Apérölis mit und ohne gekochte Eier verkürzt. In Küblis bei schönstem Wetter angekommen, musste ins Postauto umgestiegen werden, um nach St. Antönien im Prättigau zu gelangen. Nach einer bereits sooooo langen Reise kam der durch die Reiseleitung beschlossene Kafi-Gipfeli-Halt im Hotel Madrisajoch jedem doch sehr gelegen. Da uns von der Gaststube der Blick in den Speisesaal mit dem gluschtigen Brunch-Buffet nicht verwehrt wurde, konnten die meisten von uns nicht widerstehen, sich an den leckeren Köstlichkeiten am Buffet zu bedienen und das grosse Brunchen (inkl. Eierspeisen) begann. Schliesslich hatten wir diese Mahlzeit doch verdient, aufgrund der langen und anstrengenden Märsche an den Bahnhöfen. Nachdem alle sich verköstigt hatten, wanderten wir los - bis zur nahe gelegenen Postauto-Haltestelle vor dem Hotel. Die einen hatten noch irgendwelche Probleme mit den Eigentumsverhältnissen der Rucksäcke. Schliesslich konnte dieses Malheur innerfamiliär gelöst werden und wir konnten in den Postauto-Kleinbus einsteigen. Die sehr eindrückliche Fahrt über steile Feldwege, enge Kurven, schmale Brücken und dies bei der grandiosen Aussicht, bis zur Endhaltestelle Bärgli, brachte alle ins Staunen. Hier muss doch schon mal platziert werden, wie der öffentliche Verkehr mit Bahnen und Bussen perfekt und ohne grössere Verspätungen bis in die hintersten Täler und auf die höchsten Berge in unserem Land einwandfrei funktioniert!

 

Nun, an der Endhaltestellte Bärgli angekommen, galt es, die Wanderschuhe in Bewegung zu bringen. Über Stock und Stein, alles schön relativ eben und ohne grössere Höhenunterschiede, gelangten wir an einen idyllischen Bergsee mit einem herrenlosen kleinen Ruderboot. Eigentlich muss ich hier nichts erwähnen – das Resultat ist ja vorgelegt: Zuerst übten sich zwei von den «jüngeren» Turnern mit Rudern, danach zwei ältere Turnkameraden – aber bei beiden Bootdoppel verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle, so dass die Wanderung fortgeführt werden konnte. Der eine oder andere sehnte sich doch so langsam nach einem beschrifteten Haus. Die SAC Hütte Carschina auf 2'236 Meter kam gerade rechtzeitig um die Mittagszeit zum Vorschein, so dass unsere Genussfahrt… eh Turnfahrt weiter zelebriert werden konnte. Bei Sonnenschein genossen wir die hausgemachten Köstlichkeiten zuerst auf der schönen Terrasse, danach in der Gaststube. Nach einer kurzen Wetterkapriole besammelten wir uns vor der Hütte, wieder bei Sonnenschein, um das Weitere zu besprechen. Nach einer kürzeren Wanderung im Steingebirge teilte sich die Gruppe in zwei Teile auf. Die einen begaben sich auf den Weg Richtung Klettersteig und die anderen nahmen den Weg in Richtung Tal auf sich. Vor dem Klettersteig wurden die bereits am Bahnhof Wangen gefassten «Gstältli» und Helme montiert. Nach einer kurzen Instruktion über das Verhalten in der Bergwand am Seil durch Sämi und Dani konnten wir den Klettersteig in Angriff nehmen. Nach den ersten paar Metern am Seil, links nur eine Felswand mit Haltebügel, rechts nichts ausser dem freien Fall abwärts… wurde den meisten schon ein bisschen mulmig. Je höher wir aber den Klettersteig bezwangen, umso sicherer fühlten wir uns, und dies bei einer herrlichen Aussicht in die Ferne. Oben angekommen, waren alle sichtlich stolz, was geleistet wurde. Der obligate Gipfeltrunk durfte natürlich nicht fehlen. Danach erfolgte eine steile Abwärtswanderung zu unseren anderen Gspändli ins Berghaus Alpenrösli. Kaum angekommen, wurden wir durch den Wirt instruiert, wo das Nachtessen eingenommen werden kann und wo sich die Schlaf- und Duschräume befanden. Nach einem leckeren Znacht mit mehreren Gängen galt es, sich dem Jassen zu widmen. Die einen konnten sich kaum retten vor Punkten, bei den anderen lief’s eher suboptimal… Zu späterer Stunde wurde noch das Turnerlied gesungen - wie sich das auch gehört. Nach einer Runde Schöttli und einem Schlussbierchen hiess es dann doch, die Betten zu beziehen. Während sich die einen bettfertig machten, genossen zwei Turner noch ein Waldfest vor dem Schlafen.

 

Am anderen Morgen lachte uns bereits nach dem feinen Frühstücksbuffet (mit Eiern) die Sonne ins Gesicht. Für den Rückweg ins Tal nach St. Antönien wurde, wie es der Name Turnfahrt sagt, nicht gewandert, sondern mit dem bereitgestellten Trottis ins Tal gefahren. Als weiteres Highlight dieser Reise ging‘s nicht direkt zurück nach Wangen, sondern nach Bad Ragaz ins Thermal- und Freizeitbad. Dort konnten wir nach den Strapazen der langen und happigen Wanderung (…) unsere Muskeln so richtig entspannen. Über die Grösse des Outdoor-Whirlpools lässt sich diskutieren, oder vielleicht waren einfach zu viele Turner aufs Mal im Pot. Da baden bekanntlich Hunger gibt, wurde der durch die Reiseleitung reservierte Tisch im Garten des Hotels Bristol sehr geschätzt. Bei einigen Bierchen und feinen Tapas (ohne Eier) mit äusserst charmantem Servicepersonal dachte eigentlich keiner von uns an die Rückreise. Aber leider wurde dies irgendwann zur Tatsache und wir wurden aufgefordert, langsam den Weg zum Bahnhof auf uns zu nehmen. Schweren Herzens verliessen wir Bad Ragaz, das Bristol mit den freundlichen Servicedamen, um die Heimreise in Angriff zu nehmen. Nach der Zugfahrt mit jassen, schlafen, schwatzen und Problembekämpfung am Getränkeautomaten im Bistrowagen, erreichten wir unser schönes Dorf Wangen.

 

Eine ereignisreiche, spannende und geniale Turnfahrt 2022 neigte sich dem Ende zu. Frex, vielen herzlichen Dank für die Organisation und das, was wir alles erleben durften – es isch der Hammer gsi!

 

Dominic Roppel

Männerriegen-Seniorentreff, August

Tägiger Ausflug ins Herzen der Schweiz

 

Mit dem ÖV bis Turrenbach und von da in ca. 1 ½ Std zu Fuss auf den Unterboden…? Voilà! So viel fürs Erste. Eingeladen zu diesem Event auf den Unterboden hat Urs Hänggi und als Reiseführer amtete Profi Pigge Flury. Das tönt spannend! Also, nichts wie los! Gleichzeitig mit der Reisegruppe machten sich zwei weitere Männerriegeler auf den Weg, um Vorbereitungen für den Empfang am Zielort zu treffen. Im Zug von Wangen via Olten, Luzern nach Sarnen. Danach mit dem Bus weiter Richtung Stöckalp, Kerns, Melchtal und dann kam die Haltestelle Turrenbach: Aussteigen!

 

Von nun an ging‘s bergauf. Diese Herausforderung nahmen die strammen Senioren gerne auf sich, wussten doch alle, dass am Ziel ein feines Mittagessen auf sie wartete. Ein grosser Teil der Strecke war zum Glück in bewaldetem Gebiet, so dass der Marsch bei schönstem Sommerwetter, mit entsprechenden Temperaturen, trotzdem angenehm und sehr kurzweilig verlief. Trainiert wurden dabei nicht nur die Bein- nein auch die Lachmuskeln. Je höher man kam, desto schöner die Aussicht. Nach genau 1 ½ Std. Marschzeit wurde das Ziel erreicht. Schon von Weitem wurden die Wanderer durch Zurufen auf das schmucke Hüsli aufmerksam gemacht. Das Brüggli über den Wolfisalpbach mussten wir nicht benutzen, da der Bach kein Wasser führte. Dadurch gelangten wir durch die kleine Abkürzung etwas früher zur bereitgestellten kühlen Erfrischung. Die Aussicht bei schönem und so klarem Wetter war einfach fantastisch. So hiess es vorerst einfach mal staunen und geniessen. Blick nach unten: Die Talstation Stöckalp, von dort aus die Gondeln Melchsee Frutt ansteuern; nicht weit weg gegenüber auf der anderen Talseite befindet sich die Älggialp, der geografische Mittelpunkt der Schweiz; im Süden die Sicht auf die Bettenalp und im Osten auf die Wolfisalp und dem Blick auf den Rotsandnollen. Wir befinden uns auf knapp 1500 m auf dem Unterboden. Der gedeckte Tisch unter dem Sonnendach liess schon bald erahnen, dass der aus der kleinen Küche stammende feine Geruch nicht zufällig war. Und dann, ja dann durften wir die von Urs und Beat so prima zubereitete Innerschweizer Spezialität geniessen. Aelplermagronen mit Apfelmus, Zwiebeldeckel inklusive. Und es fehlte wirklich an nichts. Ein Chäli zum Abschluss bildete das Tüpfli auf dem i. Merci und Dankeschön dem edlen Spender und den Köchen!

 

Wetter, Stimmung, Verpflegung, alles bestens. Was will das Herz noch mehr? Das Zeitgefühl wurde dabei ganz vergessen. Dies wurde allen erst klar, als zum Rückmarsch aufgerufen wurde.

 

Unterboden ade – wir kommen wieder!

 

Dass es bergabwärts einfacher geht als aufwärts schwitzend ein Ziel anzustreben, stimmt nicht immer. Dummerweise passierte unserem Reiseleiter ein Missgeschick und schon war man dankbar und froh über entsprechendes Verbandsmaterial. Zum Glück nichts Schlimmeres – einfach dumm gelaufen. Pünktlich erreichten wir wieder unsere Heimat. Die spontane Idee, den Tag nochmals bei einem Abschiedstrunk Revue passieren zu lassen, wurde sofort in die Tat umgesetzt.

 

Toni Büchler

Faustballturnier Didi Meier Cup

Am Samstagmorgen des 9. Julis schlugen die Faustballerherzen bei jedem Spieler des STV Wangen ein bisschen höher. Nach der 2-jährigen Corona-Pause veranstalteten die Gheid-Vaganten wieder das traditionelle Faustballturnier auf der Chrüzmatt in Wangen. Das Wetter und unsere neuen Faustball-Shirts erstrahlten in blauem Glanz, daher stand dem Team des STV Wangen für den Faustball-Re-Start auch nichts mehr im Wege.

 

Bereits im ersten Gruppenspiel am Vormittag kriegten wir es jedoch mit dem grössten Brocken unserer Gruppe zu tun, den Quartierboys. Wir fanden gut ins Spiel, sodass wir beim Seitenwechsel sogar mit 3 Punkten in Front lagen. Leider leisteten wir uns nach dem Seitenwechsel zu viele Eigenfehler und gaben das Spiel bis zum Ende aus den Händen. Bei den restlichen Gruppenspielen setzten wir uns ohne grössere Mühe durch und belegten Rang 2 in der Gruppe. Mittlerweile war es heiss geworden und die Sonne brannte. Daher suchten wir uns etwas Schatten und genossen das Ghackete mit Hörnli, ein kühles Bierli und die Tombola-Lösli.

 

Die Nachmittagsspiele gegen die Gruppenzweiten des Morgens verliefen analog zum Vormittag. Das erste Spiel gegen den STV Vordemwald verloren wir zwar nach guten Ballwechseln, gegen die anderen Gruppengegner setzten wir uns souverän durch. Somit erreichten wir den 6. Schlussrang. Eine grosse Salami und Zopfbrot als Mannschaftspreis wurden direkt nach der Rangverkündigung vor Ort verspeist. Herzlichen Dank dem Organisator und den Spielern vom STV Wangen für ihren Einsatz. Wir hatten Spass und sind gerne nächstes Jahr wieder dabei.

 

Samuel Hänggi

Auf dem Mannschaftsfoto für den STV Wangen im Einsatz: Armin Heimgartner, Matthias Egli, Christian Frey, Marc Flück, Pascal Frey und Samuel Hänggi

Männerriegen-Seniorentreff, Wanderung vom 28. Juli 2022

Im Schutze der Schatten des Hardwaldes in Olten, umrundeten wir dieses landschaftliche Kleinod.

 

Schon bald vom Bahnhof herkommend, tauchten wir unter die Blätter der Bäume des Waldes. Darin und schön gelegen, die Kantonsschule Olten.

 

Ausblicke mit dem Trasse des SBB Knotenpunktes und der Industrie. Auf der Ruine Kienberg, von oben die Aare mit der Schleuse, die Alleen, der spiegelnde Fluss, im Hintergrund das weit öffnende Tal mit den Dörfern.

 

Durch die Gespräche war die Wanderung wie ein Augenblick und konnte sogar die Geräusche seitlich des Waldes verdrängen.

 

Kaum Begegnungen auf dem Weg, dafür erfreuten alte Bekannte und noch viel mehr das kühle Bier beim Zwischenhalt.

 

Zurück mit dem öV und ein Abschlussgetränk rundeten einen schönen weiteren Seniorentreff ab.

 

Beat Gut

Männerriegen-Seniorentreff, Velotour Sarganserland

27. bis 30. Juni 2022

1. Etappe

Um 07.45 Uhr trafen sich Organisator Pius Flury, Roli Jäggi, Toni Büchler und Roland Rötheli am Bahnhof in Olten. Mit dem Zug wurde die erste Strecke nach Pfäffikon SZ zurückgelegt. Dann ging es mit dem Velo nach Rapperswil-Schmerikon, Ziegelbrücke und nach Unterterzen am schönen Walensee zum Zmittaghalt. Unterwegs wurde im «Sumpfhühner-Brüggli» in Benken ein Kaffeehalt gemacht. In Unterterzen stiess auch der Schreibende zur munteren Radler-Truppe. Über Walenstadt-Flums ging es bei starkem Rückenwind der Seez entlang nach Sargans zum Hotel Post. Dieses sollte für die nächsten 3 Nächte unser Zuhause sein. Nach dem Willkommensdrink und dem Zimmerbezug gab es im Gartenrestaurant den ersten Jass.

 

2. Etappe

Bei kühlen Temperaturen und bedecktem Himmel fuhren wir mit dem Zug von Sargans nach Ilanz. Kaum angekommen begann es leicht zu regnen, was Grund für einen Kaffee in einem Restaurant war. Als der Regen nachliess, starteten wir zur heutigen Etappe Richtung Versam. Bei leichtem Regen wurde die Höhe über der Rheintalschlucht erreicht, wo wir eine tolle Aussicht geniessen konnten. Leider setzte dort wieder heftiger Regen ein und auf der Abfahrt nach Bonaduz wurden wir durchnässt. Also steuerten wir sofort die nächste Pizzeria an, wo wir uns aufwärmen, trocknen und verpflegen konnten. Bei leichtem Regen setzten wir unsere Fahrt fort. Doch in Reichenau setzte wieder Starkregen ein und wir entschlossen, mit dem Zug zurück nach Sargans zu fahren.

 

3. Etappe

Bei leichter Bewölkung, aber angenehmer Temperatur, starteten wir zum 1. Teil unserer heutigen Etappe. Von Sargans nach Balzers und mit einem steilen Aufstieg nach Luziensteig. Nach dem Kaffeehalt eine schöne Abfahrt zum Heididorf in Maienfeld und anschliessend wieder ein steiler Aufstieg nach Jenins. Von dort die Abfahrt nach Malans und dem Rhein entlang zurück zum Hotel. Der 2. Teil führte uns nach Mels Plons zum Bruder von Maria Müller (Haftlet). Dort gab es zuerst ein Bierchen und dann ein Foto mit der Familie Robert Good. Danach ging es weiter nach Mels Heiligkreuz. Im Rebberg «Steinersteg» gab es ein Zvieriplättli mit Weinprobe und interessanten Gesprächen über Reben und Weine. Der Nachmittag wurde dann im Torkel von Müllers bei edlen Barrique Weinen fortgesetzt. Mit dem Velo gelangten wir zurück zum Hotel und liessen den letzten Abend ausklingen.

 

4. Etappe

Nach dem Frühstück verabschiedete sich der Schreibend mit etwas Wehmut von der Truppe. Hatten wir doch drei tolle, sportliche und kameradschaftliche Tage erlebt. Die Verbliebenen fuhren über den rechten Rheindamm nach Vaduz-Widnau-St. Margrethen und nach Rorschach. Nach einem Umweg und einem Gewitter wurden am Bahnhof die Velos verladen und die Heimreise mit dem Zug angetreten.

 

Es waren grossartige und erlebnisreiche Tage. Ein grosser Dank geht an Pius für die professionelle Vorbereitung und Durchführung dieser Tour. Es war immer alles perfekt organisiert und wir konnten nur geniessen.

 

Zu erwähnen wäre noch, dass die beiden Ältesten, Roland Jäggi und Pius die ganze Tour ohne Motor absolviert haben.

 

Technische Daten

Totale Fahrzeit 12.51 Stunden, 232.93 KM, 1'397 Höhenmeter, 18.12 KM/Std.

 

Paul Hodel

Männerriegen-Seniorentreff Juni

Mit viel Frohmut starteten vier Radler des Männerriegen-Seniorentreffs beim Zunfthüsli in Wangen bei Olten. Auf dem Radweg Richtung Westen gesellten sich in Rickenbach und in Neuendorf zwei weitere Kollegen zur Gruppe.

 

Ausgestattet mit E-Bike oder noch ohne Elektro-Unterstützung wurde ein für alle Fahrer angenehmes Tempo durch den Tourenleiter Pius Flury vorgegeben, Die Route führte uns über Kestenholz – Oberbipp – Wiedlisbach – Attiswil – Flumenthal zum Attisholz-Areal. Die Überquerung der Aare erfolgte zu Fuss via Fussgängerbrücke und anschliessend gleich zur am Ufer stehenden „1881 Kantine“.

 

Dieser kulinarische Treffpunkt südlich der Aare ist ein Geheimtipp und überzeugt mit einer grossen Auswahl an Fleisch-Spezialitäten oder veganen Köstlichkeiten. Unter dem halbschattigen Netz, an einer gemütlichen Langbank, konnten wir uns für den zweiten Teil der Radtour mit Speis und Trank wiederum stärken. Selbstverständlich waren nach dem Essen auch Gespräche unter uns in vollem Gang, da auf den Velos meistens in Reih und Glied gefahren wurde und eine Unterhaltung kaum möglich war.

 

Das Wetter war uns sehr gnädig. Angenehme Temperaturen, leicht bewölkter Himmel und zur Freude aller unterstützte uns auf dem ganzen Heimweg ein Rückenwind. Über Deitingen erreichten wir Wangen an der Aare, wo wir einem Gewitter und Regenguss zufolge im „Städtli“ in einer überdachten Gartenwirtschaft gerne noch einen Kaffee genossen. Entsprechend ausgerüstet mit Natel und Satellitenbild, welches nach dieser kurzen Pause nur noch Sonnenschein versprach, konnten wir nördlich der Aare entlang über Walliswil bei Niederbipp – Bannwil – Schwarzhäusern – Wolfwil, die letzte gemeinsame Raststätte „Gwundernase“, ein Café in Neuendorf erreichen.

 

Von hier aus verabschiedeten sich zwei Fahrer, die den direkten Weg nach Hause vorzogen. Die verbleibenden vier fuhren Richtung Wangen bei Olten und gelangten über das „Gäuerstübli“ zum Ausgangspunkt. Man sprach noch vom „Feldeli“, doch der Schreibende kann dies infolge direkten Heimwegs nicht bestätigen.

 

Eine recht sportliche und vergnügte Velotour mit einer Länge von nahezu 70 km und insgesamt ca. 3 ½ Fahrstunden ist Geschichte und alle freuen sich auf das nächste Zusammentreffen unter der ausgezeichneten und dankbaren Organisation von Pius Flury.

 

René Frankiny 

Turnstunde Schweiz bewegt

Während der Aktionswoche „Schweiz.bewegt“ öffnete die Aktivriege des Turnvereins am Freitagabend die Turnhalle für Interessierte. Nach dem sportlichen und vor dem geselligen Teil entstand dieser Schnappschuss mit allen Turnern. Vielen Dank dem Oberturner Samuel Hänggi für die Turnstunde und den Muskelkater am Samstag!

 

Reto Frankiny

Turnertruppe in der Aktionswoche "Schweiz.bewegt"

Männerriegen-Seniorentreff März & April

Seit über zwei Jahren liess für einmal das schlechte Wetter für uns Senioren nicht einmal einen kleinen Spaziergang zu. So trafen sich acht Seniorenturner zu einem spontanen «TVW-Seniorentreff-Jassturnier» im Feldschlösschen. Und es wurde ein gemütlicher, hartumkämpfter Wettkampf.

 

Im Halbfinal wurden die «Jassweichen» für den kleinen und den grossen Final gestellt. Und dort ging es dann um den zuvor ausgeknobelten Siegerpreis. So berappten die Verlierer des kleinen Finals den Gewinnern des grossen Finals einen wohlgeformten Pokal, ähnlich eines länglichen Glases, gefüllt mit edlem Hopfensaft.

 

Ein gemütlicher Nachmittag gespickt mit hochstehenden Gesprächen, träfen Sprüchen und auch sonst mit viel Humor endete eigentlich dann viel zu früh. Ein Schelm der sich für die künftigen Seniorentreffs schlechtes Wetter wünscht….

 

Ganz anderes Wetter erwartete dann unseren Treff im April. Ein Tagesausflug war angesagt. Nach einigen Absagen waren wir dann fünf rüstige Senioren. Der ehemalige Arbeitgeber des Chronisten führte uns nach Boniswil im Seetal. Zu Fuss wurde bald das Schloss Hallwil und der See erreicht. Vorbei an den bereits gut besuchten, separaten Frauen- und Männerbädern, wo doch einige das kühle Nass aufsuchten, erreichten wir die ersten Rebbau Flächen. Hier wächst auf immer grösseren Parzellen der gute «Brestenberger».

 

Etwa hälftig des Sees war es dann Zeit für unser Picknick. Zwischen diesem Picknick und dem Kaffeehalt in der Seerose kam noch ein philosophisches Teilstück dazu. Mit dem Augenschliessen in Richtung See, den Atemübungen bei ausgestreckten Armen und speziellen Beinstellungen sowie der Natur lauschen, hatten wir keine Probleme. Mit dem letzten Teil hingegen hatten einige etwas Mühe, mussten wir doch eine unendlich lange Strecke von 100 m ohne zu sprechen, ganz ruhig, einfach gehen….

 

Nach dem Kaffeehalt ging‘s dann langsam dem Durst entgegen. Über Aesch in Richtung Mosen, begleitet von brütenden Schwänen und «weidenden» Störchen, erreichten wir das Ende der Durststrecke auf dem Campingplatz in Mosen. Mit dem Zug ging’s dann zurück nach Wangen. Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken und tollen Kameraden neigte sich dem Ende zu.

 

Pius Flury

STV Ski-Tag

Am 12. März trafen sich lediglich 4 Turner zum Skitag auf dem Stoos, nachdem sich 4 Turner wegen Corona entschuldigen mussten. Auf der Fahrt bis zur Talstation der steilsten Standseilbahn der Welt, wurde rege diskutiert. Die Themen waren der Hauskauf und die Renovationen von Lugis Haus, aber auch die Renovationen und Investitionen an den beiden Häusern von Toni und Kusi.

 

Der Parkplatz war schon fast voll besetzt und entsprechend gross war der Ansturm auf die Kassen, um eine Tageskarte zu lösen. Zwei von uns hatten es geschafft, die Tageskarte elektronisch von zuhause aus zu lösen und zwei hatten das Vergnügen anzustehen. Da sich die beiden erstgenannten die Wartezeit bei einem Kaffee verkürzen wollten, fuhren sie bereits zur Bergstation hoch und warteten bei Kaffee auf die beiden anderen, welche aber nie vorbeikamen. Natel sei Glück und so fanden sich die 4 Turner wieder gemeinsam auf der Skipiste. Bei besten Schneeverhältnissen genossen wir ein paar herrliche Abfahrten bis zum ersten Zwischenstopp, bei dem wir uns gemeinsam ein kleines Fleisch- und Käseplättli gönnten. Nachdem die nette Bedienung von uns ein paar Fotos geschossen hatte, schnallten wir uns wieder die Skier an, um die noch nicht gefahrenen Pistenvarianten zu testen. Die Gespräche auf dem Sessellift waren sehr unterhaltsam und es wurde dabei viel gelacht. Bald machte sich beim einen oder anderen der Zmittagshunger bemerkbar und so fanden wir in einem Restaurant an der frischen Luft einen schönen, sonnigen Tisch. Nach dem Essen hätten wir gerne einen Jass geklopft, aber leider gab‘s im Restaurant keine Karten und niemand von uns hatte welche dabei. So machten wir uns dann bald wieder gestärkt auf die Piste und legten noch einige Pistenkilometer hin, bis wir entschlossen, uns in einer Gartenwirtschaft nahe der Bergstation etwas zu genehmigen und dabei endlich einen Jass zu klopfen. Die Devise war, Jung gegen Alt oder besser gesagt, die Besseren gegen die Schlechteren. Egal wie, es hat einfach viel Spass gemacht, bis es dann zu kalt wurde und wir uns auf den Heimweg machten.

 

Die Bahn-Talfahrt war noch viel imposanter als die Bergfahrt, da es einem vorkommt, als würde man sich in die Tiefe stürzen. Die Rückfahrt war wiederum kurzweilig und wir waren alle froh, ohne grossen Zwischenfälle gesund in Wangen angekommen zu sein. Ein herzliches Dankeschön an den Organisator und Chauffeur Lugi.

 

Markus Hodel

Männerriegen-Seniorentreff vom 24.02.2022

Der letzte Donnerstag im Februar war etwas Spezielles «Schmutzige Donschtig». Auch dieses Jahr war die Frage: Fasnacht ja / Fasnacht nein? Die fasnächtlichen Spontananlässe verspürte auch unsere Seniorengruppe. Trotz alledem trafen sich vier wackere Senioren und die weisse Begleitung (Lago) am Bahnhof Wangen.

 

Pünktlich um 13:16 Uhr, von der SBB nichts anderes gewohnt, machten wir uns auf den Weg Richtung Aarwangen. In Oberbuchsiten vergrösserte sich unsere Gruppe um 25%. Ja, ja in den ÖVs herrscht immer noch Maskenpflicht. Macht nichts ein grosses Halstuch reicht.

 

Während wir in Oensingen auf den Anschlusszug Richtung Aarwangen warteten, stellte sich die Frage: Warum fährt dieser Zug nicht gleich bis Balsthal durch? Pius klärt auf: Schmalspur / Normalspur geht nicht. Auf der Fahrt nach Aarwangen Schloss erfuhren wir noch etwas Geschichtliches: Ursprünglich war dies die Langenthal-Jura-Bahn, fusionierte mit der Langenthal-Melchnau-Bahn zu den Oberaargau-Jura-Bahnen, nach weiteren Fusionen gehört diese Strecke nun zur Aare Seeland mobil. Achtung Haltestelle nicht verpassen, der Zug hält nur auf Verlangen.

 

Das nächste Ziel war, auf Schusters Rappen Murgenthal zu erreichen. Auf der Wanderwegtafel stand zwei Stunden, ist zu machen! Im Nu hatten wir die letzten Häuser von Aarwangen hinter uns gelassen und wanderten nun der Aare entlang. Insbesondere Lago genoss die Freiheiten über die Wiesen und Äcker zu sputen. Auch ein Bad in der Aare durfte nicht fehlen. Schon bald liessen wir das Flusskraftwerk Schwarzhausen hinter uns und staunten hier über die blaue Farbe des Aare-Wassers.

 

Am Steg der Aare-Fähre studierten wir die Fahrzeiten der Fähre bis wir im Kleingedruckten lesen konnten: Geöffnet zwischen April und September. Nichts wars mit dem Zwischenhalt. Also weiter der Aare nach, an den Aare Inseln vorbei nach Murgenthal. Unter der alten Holzbrücke wurde entschieden, für die letzte Etappe den Zug zu nehmen. Auf dem Weg zum Bahnhof Murgenthal kamen wir beim Tea-Room Murgli nicht ohne Einkehr vorbei. Nicht alle hatten einen Chauffeur und stiegen in den Zug.

 

Auch Senioren haben Termine und so waren‘s noch zwei, die den Anlass im Kafi Dünnere, wieder ohne Maske, ausklingen liessen. Pünktlich zum Nachtessen waren auch diese zu Hause.

 

Jörg Müller

Männerriegen-Seniorentreff vom 27.01.2022

Die „Saisoneröffnung“ des Seniorentreffs lockt 6 Senioren, an diesem schönen, winterlichen und sonnigen Tag teilzunehmen.

 

Die Ansage: Eine ca. 2 ½ stündige Wanderung in der Region Hägendorf, Rickenbach mit Schlusspunkt in Wangen, verspricht einen mit Anstrengung verbundenen und geselligen Nachmittag. Bei wunderschönem, der Jahreszeit entsprechend winterlichem Wetter, treffen sich 6 Senioren auf dem Perron Fahrtrichtung Solothurn beim Bahnhof Wangen. Die Fahrt dauert nur eine Station, bis nach Hägendorf.

 

Der Marsch startet ab dem Bahnhof durchs Zentrum Hägendorf in Richtung Teufelsschlucht. Beim Eingang der Schlucht angekommen, rüsten sich einige Kollegen mit den mitgebrachten Stöcken aus. Diese Hilfe und gutes Schuhwerk sind für alle Teilnehmenden schon im Vorfeld angesagt.

 

Die Schlucht zeichnet sich zu jeder Jahreszeit mit all ihren Schönheiten und Naturschauspielen aus. Am heutigen Tag mit Eiszapfen an Felsen, vereistem und schneebedecktem Weg und natürlich dem eisig, glasklaren Bach, in welchem das Wasser sprudelnd zu Tale plätschert. Diese mystische Stimmung kann man auch heute eingehend genießen.

 

Beim Allerheiligenrank angekommen, folgt die Wanderung praktisch eben weg Richtung „Schlössli“. Der Weg befindet sich im winterlichen Kleid und der Schnee und die frische Luft treiben uns mit guten Gesprächen des Wegs.

 

Eindrücklich ist auch das neue Tunnelportal des Belchentunnels, welchen wir unterqueren.

 

Langsam, aber sicher gelangen wir via Rickenbach, dem Quartier „Schanzenweg“ Richtung Wangen Dorf. Den obligaten Schlusstrunk nehmen wir im Feldschlösschen in Wangen ein.

 

Ein wiederum bewegungsreicher und kameradschaftlicher Seniorentreff ist Geschichte und bleibt in bester Erinnerung.

 

Beat Büchler

126. Generalversammlung des Turnvereins STV Wangen

Neuer Trainer - Neue Turner

 

Auch die erste GV nach dem Jubiläumsjahr konnte aufgrund der verschärften Situation mit COVID-19 leider wieder nur auf dem schriftlichen Weg durchgeführt werden. Am Tag der angesetzten GV wurden den Mitgliedern sämtliche Informationen zu allen Traktanden auf der Vereinswebsite zur Verfügung gestellt. Bis zur gesetzten Frist füllten 47 Mitglieder ihre Stimmkarten aus. Nach deren Auszählung kann der Vorstand nun wie folgt informieren:

 

Bei den Mutationen gab es wieder Erfreuliches zu berichten: Trotz teilweise (pandemiebedingtem) immer noch magerem Vereinsangebot konnten die drei Mitturner Serhat Altay, Christian Frey und Jörg Müller als Aktivmitglieder aufgenommen werden. Dem gegenüber standen die Austritte der beiden Aktivmitglieder Stephan Frey und Björn Sonderegger. Dank drei weiteren neuen Mitturnern konnte der Mitgliederbestand im Jubiläumsjahr auf 98 Turner erhöht werden.

 

Der Oberturner Samuel Hänggi konnte in seinem Jahresbericht (Vorstand und technische Kommission) im Vergleich zum Vorjahr auf ein abwechslungsreicheres Vereinsjahr zurückblicken, dessen Höhepunkt der interne Jubiläumsanlass bildete. Wie aus dem Jahresbericht der JUKO entnommen werden konnte, reichte der Verantwortliche Tobias Meier seine Demission ein. Durch seine mehrjährige Tätigkeit als Jugileiter, Leiter/Organisator zahlreicher Jugilager/-reisli, Mit- und Hauptorganisator mehrere Jugi-Anlässe sowie seit 2014 als Präsident der JUKO kann er seinem Nachfolger eine überaus sehr gut funktionierende Kommission mit vielen motivierten Leitern und einer unglaublich stolzen Anzahl von aktuell über 140 Jugikindern übergeben.

 

In der Jahresrechnung machten sich erneut fehlende Einnahmen aus Helferanlässen deutlich bemerkbar. Darunter gehörte leider auch die Absage bzw. Verschiebung des öffentlichen Jubiläumsanlasses. Dank tieferer Ausgaben (u.a. Absage Turnfest), Rückerstattung von Verbandsbeiträgen und freiwilligen Mitgliederbeiträgen konnte der Kassier Thomas Rötheli den budgetierten Verlust von knapp CHF 3'000.00 halbieren. Dank mehreren großzügigen Sponsoren blieben auch die Kosten für die Anschaffung des neuen Vereinstrainers (zusammen mit dem DTV) im Rahmen. Auch die Kassen der Juko und der OK Jugendsporttage konnten jeweils erfreuliche Abschlüsse verzeichnen.

 

Bezüglich Jahresprogramm ist der Vorstand zuversichtlich, den öffentlichen Jubiläumsanlass wie geplant durchführen zu können. Die Grillete wird nach ein paar Jahren Unterbruch wieder zusammen mit dem DTV stattfinden. Auch die Wettkämpfe am Turnfest in Näfels werden die beiden Vereine gemeinsam bestreiten. In der Hoffnung, dass alle Anlässe wie geplant stattfinden können, strebt der Kassier einen knappen Gewinn im Budget an.

 

Das Amt des Präsidenten konnte noch immer nicht besetzt werden. Als Nachfolger für das Präsidium der JUKO stellte sich Matthias Christ zur Verfügung und wurde mit einem Glanzresultat gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden für ein weiteres Jahr gewählt. Auch sämtliche Turner in einer Funktion ausserhalb des Vorstandes sowie die Verantwortlichen der Sport-, Gesellschafts- und Helferanlässe stehen dem Verein für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Für den scheidenden Revisor Jörg Müller wurde als Nachfolger Sven Krönert gewählt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Neuer Trainer“ sowie „Festschriften“ wurden für ihren grossen Einsatz mit unzähligen ehrenamtlichen Stunden geehrt. Die Übergabe der Präsente folgt zu einem günstigen Zeitpunkt.

 

Der Vize-Präsident Marc Nussbaum appellierte an die Mitglieder, sich künftig wieder vermehrt an Helfereinsätzen zu melden, um den Anlassorganisatoren die Helfersuche zu erleichtern. Weiter konnte er informieren, dass für die Arbeitsgruppe „Fusion“ zwischenzeitlich mehrere VereinsvertreterInnen vom DTV, MTV und STV gefunden werden konnten. Diesbezüglich werden im kommenden Jahr erste Gespräche stattfinden.

 

Dem Bericht des Präsidenten der Redaktionskommission REKO René Frankiny konnte unter anderem entnommen werden, dass trotz fehlender Berichte nicht stattgefundener Anlässe dank der 125-Jubiläums-Festschriften die Vereinszeitschrift „Wangner Turner“ seinen Lesern einiges an Lesestoff bieten konnte.

 

Der traditionelle GV-Imbiss fehlte leider auch dieses Jahr. Es gab aber wiederum vereinzelte Mitglieder, die sich diesen Schmaus nicht nehmen liessen und sich mit dem bekannten Menu (wenn auch in leicht abgeänderter Form) bei einer anderen Gelegenheit verköstigten.

 

Reto Frankiny

Vereinzelt kamen auch dieses Jahr Vereinsmitglieder in den Genuss des traditionellen "GV-Imbiss" - anstatt an der GV des Turnvereins halt bei anderer Gelegenheit.

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